Rechtsextremismus

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Gegen Apartheid der Geschlechter

Zum Tag gegen Gewalt an Frauen appellieren drei Aktivistinnen dafür, auch den Frauenhass der islamischen Fundamentalisten ernst zu nehmen. Denn: "Wie auch bei rechtsextremen Attentätern ist die Entmenschlichung von Frauen elementarer Bestandteil ihrer Ideologie." Hier ihr Aufruf.

Alice Schwarzer: Wagenknecht hat recht!

Es wäre gut gewesen, wenn alle Parteien sich verkniffen hätten, die AfD zu dämonisieren und ihre verärgerten eigenen Wähler ernst genommen hätten. Jetzt aber ist das Kind in den Brunnen gefallen. Etwa jeder dritte Mann und jede fünfte Frau wählten die „Bösen“ - gerade weil die „Guten“ sich darüber erregen.

„Integriert doch erst mal uns!“

Dieser Satz schallt Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, immer wieder entgegen. Ist er berechtigt? Ja! findet Köpping. Für sie kann es eine echte deutsche Einheit nur auf Augenhöhe geben - und an der mangelt es bis heute. Siehe Chemnitz.

„Zwei Huren in jedem Arm“

Beim antirassistischen Soli-Konzert in Chemnitz kamen Zehntausende zusammen, um ein Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen. Der Frauenhass ­und Sexismus mancher Bands war leider kein Thema.

Sie sind das Volk!

EMMA-Reporterin Annika Ross war nach den Unruhen in Chemnitz und hat dort mit Frauen gesprochen. Was bei manchen Medien heftige Kritik auslöste. Jetzt setzt sie noch einen drauf und erklärt, warum ihr Text so dringend notwendig war - und so ungeheuer viel Zuspruch erfuhr. Von den Menschen.

Die Opfer im Blick: „Utøya 22. Juli“

Das Massaker von Utøya wurde zweimal verfilmt. Der norwegische Regisseur Erik Poppe rekonstruiert in 71 Minuten das Geschehen in Echtzeit. Er stellt die Opfer in den Mittelpunkt - der Täter ist gar nicht zu sehen. Der zweite Film des Briten Paul Greengrass hat einen anderen Ansatz.
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