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Chloé Zhao: Sie geht ihren Weg

Chloé Zhao ist erst die zweite Frau, die einen Oscar für die "beste Regie" kassierte. Es ist auch ein Oscar für die Ausgestoßenen. Francis McDormand bekam den Oscar als beste Hauptdarstellerin. Sie ist ein Star, der keiner ist - und spielt mit Leidenschaft diese Outsider.

Jeanine Meerapfel: Ein weiter Weg

Heute ist die Filmemacherin die Präsidentin der Akademie der Künste. Geboren ist sie in Argentinien, als Kind jüdischer Emigranten. Ein Lebenslauf, der nicht immer einfach war – aber ideal ist für eine weltoffene Akademie in der Hauptstadt. Auch einen neuen Film plant Meerapfel schon.

Emmy für Maria Schrader

Für ihre Serie „Unorthodox“ erhielt die deutsche Regisseurin den begehrten TV-Oscar in New York. Sie ist überrascht und „sprachlos“ vor Freude. Es ist der dritte Film als Regisseurin der 55-jährigen Schauspielerin, die u.a. bekannt wurde mit ihrer Rolle in „Aimée und Jaguar“.

Brigitte Fassbaender: Unangepasst

Sie war die Idealbesetzung des Rosenkavaliers, heute ist sie Regisseurin, Intendantin und Verfasserin einer Autobiografie. Brigitte Fassbaender eroberte mit androgynem Charme die Opernbühnen dieser Welt und die Herzen der Fans. Doch schon früh hat sie auch die realen Dramen der Zeitgeschichte erlebt.

Frauen ab 35: Im Bermuda-Dreieck

Während im Leben ältere Frauen präsent sind, sind sie auf der Leinwand zunehmend unsichtbar. Bis 35 haben die Geschlechter etwa gleich viele Hauptrollen, von da an geht’s bergab. Elisabeth Prommer und Christine Linke über die Auslöschung älterer Frauen im Fernsehen - und welche Bedeutung das für unsere Gesellschaft hat.

Film: „Körper und Seele“

In einem Schlachthof träumen Direktor und Veterinärin jede Nacht denselben Traum. Mit ihrem genauen Geschlechterblick, großartigen Bildern und tiefgründigen SchauspielerInnen gewann die ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi den Goldenen Bären. Die skurrile-zarte Liebesgeschichte von Ildikó Enyedi läuft jetzt auf arte.
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