Rente

Geschiedene DDR-Frauen wehren sich!

Gegen eine Jahrzehnte alte Ungerechtigkeit: Nach der Wende hatten sie in Sachen Rente das Nachsehen. An ihrer Seite: Gleichstellungsministerin Köpping aus Sachsen. Denn hunderttausende Frauen aus der ehemaligen DDR leben so an der Armutsgrenze. Weil ihnen die Westregelungen „einfach so übergestülpt“ wurde.

Weniger Lohn, Weniger Rente

Die Volltagsmutter: Im Stress!

Oder ist es doch das entspanntere Leben?

Kommt die Mütterrente überhaupt?

Nahles Rentenreform wird heute in Berlin öffentlich debattiert. Sowohl die Mütterrente wie die Rente ab 63 werden auch vom Deutschen Rentenversicherungs Bund kritisiert. Die Mütterrente werde falsch finanziert. Die Rente ab 63 sei Männersache und ginge gegen den Trend. - So sieht das auch Margaret Heckel in der aktuellen EMMA.

Altersarmut: Arme Westfrauen

Eine Überraschung ist die Nachricht nicht - sie ist dennoch erschütternd. Die schon lange angekündigte Welle der Altersarmut ist angekommen: Am ärmsten sind die Westfrauen. Mit unter 600 Euro im Monat müssen 61 % aller Westfrauen leben, aber nur 25 % der Westmänner - und 28 % der Ostfrauen (sowie 7,5 % der Ostmänner).

Brigitte Neuß: Kämpferisch

Sie bekam mit 29 ihr erstes von drei Kindern und stellte mit 63 fest, dass die Politik sie übers Ohr gehauen hat. Jetzt geht sie mit anderen Müttern auf die Straße: für eine gerechte Rente. Sie sammeln Unterschriften gegen eine Ungerechtigkeit, die seit 21 Jahren im Rentengesetz steht und immer wieder festgeschrieben wurde.
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