Revolution

„Ich kann nicht ständig in Tränen ausbrechen!“

Die eine kam in Tunis für 29 Tage ins Gefängnis, weil sie oben ohne auf der Straße für die Freilassung von Amina Sboui protestiert hatte. Die andere hat in Mannheim SAP-Arena-Verbot, weil sie oben ohne auf Heidi Klum zugestürmt ist, live bei Germanys Next Top Model.

Ägypten 2: Eskalation

In Ägypten eskaliert die Stimmung. Teile der entmachteten Muslimbrüder rufen zur "Intifada", also dem permanenten Widerstand, oder gar zum Dschihad, dem "heiligen Krieg", im eigenen Land auf. Doch im ZDF darf der Journalist und Politikwissenschaftler Michael Lüders erklären, die Muslimbrüder seien demokratisch gewählt.

Ägyptens zweiter Frühling

Der Tahrirplatz hat zum zweiten Mal gesiegt. Nachdem sich die neuen Machthaber als das größere Übel erwiesen hatten, haben die Protestierenden von der Straße her noch einmal einen Wandel erzwungen. Und das Militär hat sich hinter die Menschen gestellt. Menschen, die weder eine Autokratie noch einen Gottesstaat wollen.

Gihan Abou Zeid: Eine Frauenstimme aus Ägypten

Gihan Abou Zeid ist seit über 20 Jahren eine der mutigsten Frauenrechtlerinnen in Ägypten. Die Psychologin veröffentlichte u.a. Bücher über die Gewalt gegen Frauen und die Rolle von Frauen in der Politik. Sie ist eine der Tausenden von Menschen, die vom ersten Tag an voller Hoffnung auf dem Tahrirplatz protestiert

Das Volk hat nicht immer recht

Die algerische Soziologin Marieme Hélie-Lucas sagt bittere Wahrheiten, über den gescheiterten „Arabischen Frühling“. Die 73-jährige Feministin hat u.a. bereits 1984 das internationale Netzwerk Women Living Under Muslim Laws (WLUML) initiiert. Nachfolgend Auszüge aus dem ­Gespräch mit

Arabische Eiszeit für die Frauen

Es war ziemlich schnell klar, dass der "Arabische Frühling" zur Eiszeit werden würde - für die Frauen. Und nicht nur für sie. Und jetzt? Wie oft wird es sich noch wiederholen, dass die Frauen unter Einsatz ihres Lebens für die Revolution kämpfen - und dann nach Hause geschickt werden?
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