Revolution

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Arabischer Winter: Tod den Rebellinnen!

Diese junge Frau ist eine von Millionen, für die der so genannte arabische Frühling gerade zum arabischen Horror wird. Die ägyptische Kunststudentin ist inzwischen untergetaucht, sie ist in Lebensgefahr. Die Islamisten ergreifen die Macht. Und sie verbünden sich mit den konservativen Kräften im Land.

"Ich bin bereit zu sterben!"

In Tunesien hatte es angefangen mit dem „arabischen Frühling“. Und selbst die PessimistInnen waren überzeugt: In dem kleinen, westlich orientierten Land werden die Frauen es schaffen! Schließlich sind sie die Gebildetsten, Aufgeklärtesten und Gleichberechtigtsten in ganz Nordafrika. Doch bei den Wahlen im

Arabische Eiszeit für die Frauen

Es war ziemlich schnell klar, dass der "Arabische Frühling" zur Eiszeit werden würde - für die Frauen. Und nicht nur für sie. Und jetzt? Wie oft wird es sich noch wiederholen, dass die Frauen unter Einsatz ihres Lebens für die Revolution kämpfen - und dann nach Hause geschickt werden?

Das Volk hat nicht immer recht

Die algerische Soziologin Marieme Hélie-Lucas sagt bittere Wahrheiten, über den gescheiterten „Arabischen Frühling“. Die 73-jährige Feministin hat u.a. bereits 1984 das internationale Netzwerk Women Living Under Muslim Laws (WLUML) initiiert. Nachfolgend Auszüge aus dem ­Gespräch mit

Gihan Abou Zeid: Eine Frauenstimme aus Ägypten

Gihan Abou Zeid ist seit über 20 Jahren eine der mutigsten Frauenrechtlerinnen in Ägypten. Die Psychologin veröffentlichte u.a. Bücher über die Gewalt gegen Frauen und die Rolle von Frauen in der Politik. Sie ist eine der Tausenden von Menschen, die vom ersten Tag an voller Hoffnung auf dem Tahrirplatz protestiert

Ägyptens zweiter Frühling

Der Tahrirplatz hat zum zweiten Mal gesiegt. Nachdem sich die neuen Machthaber als das größere Übel erwiesen hatten, haben die Protestierenden von der Straße her noch einmal einen Wandel erzwungen. Und das Militär hat sich hinter die Menschen gestellt. Menschen, die weder eine Autokratie noch einen Gottesstaat wollen.
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