Taliban

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Die Geschichte einer Rettung

Die Afghaninnen: Spielball der Politik

Jetzt beginnen sie, die großen Jahresrückblicke. Der Blick auf Afghanistan gehört auch dazu - so beschämend er auch sein mag. Für EMMA wirft die Afghanin Shikiba Babori einen Blick zurück auf ihr Land, in dem die Frauen mal wieder von den Männern an der Macht funktionalisiert werden.

"Afghanistan lässt mich nicht los"

Vier Mal war die Soldatin für jeweils fünf Monate in Afghanistan, als Intensivkrankenschwester und als Psychologie-Feldwebel. Vor Ort hat sie die tiefe Entrechtung der Frauen erlebt. Und die bestialische Gewalt der Männer. Dennoch sagt sie: „Mein Einsatz dort war nicht umsonst.“

Afghanistan: Der Widerstand

Sie gehen trotz Lebensgefahr auf die Straße, stellen sich todesmutig den Taliban in den Weg. Für sie geht es um alles. Und sie sind fest entschlossen. Die Stimmung in Kabul scheint zu kippen. Die Taliban kommen mit den mutigen Frauen nicht zurecht. Sie kennen nur Gewalt. Aber die soll der Westen nicht sehen.

Afghanistan: Die Frauen-Falle

Asien-Korrespondentin Gabriele Venzky hat den nachfolgenden Text Anfang August für EMMA geschrieben. Sie kennt die emanzipierten Frauen Kabuls. Oder müssen wir schon sagen: kannte? Das Massaker an Lehrerinnen, Richterinnen und Ärztinnen hat längst begonnen. Auch Sängerin, Boxerin, Fußballerin oder Filmemacherin zu sein ist für die Taliban ein todeswürdiges Verbrechen.

Rettet Richterin Shalima!

Sie kauert in einem Keller in Kabul, 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Und sie wartet. Auf uns - oder auf die Taliban. Sie war Richterin am afghanischen Supreme Court - auf sie zielt der besondere Hass der neuen Herrscher.
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