Zwangsheirat

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Papatya: Online-Beratung vor dem Aus?

Für Mädchen, die vor einer Zwangsehe aus ihren Familien fliehen müssen, ist eine Mail an Papatya manchmal die einzige Chance. Doch Berlin dreht den Geldhahn zu. Gleichzeitig hat der rot-rot-grüne Senat die Förderung der Pro-Prostitutions-Lobbyistinnen der Beratungsstelle „Hydra“ mehr als verdoppelt.

Gegen Zwangsheirat: #HolDirHilfe!

Ganz Deutschland hat Sommerferien. Für manche Mädchen eine gefährliche Zeit, weil ihnen die Zwangsehe droht. Mit einer Kampagne und einem Clip will die Berliner Organisation Papatya verhindern, dass die Mädchen ins Ausland gebracht werden. Papatya weiß, wie schwer es ist, die „Braut“ von dort wieder zurückzuholen.

Zwangsheirat: Die Mädchen schützen!

Hunderte Mädchen kehren jährlich aus den Sommerferien nicht zurück. Sie werden in der Türkei oder in Pakistan zwangsverheiratet. Wer hilft Betroffenen? Unter anderem der Verein „Papatya“ aus Berlin. Und auch das Bezirksamt Berlin-Neukölln handelt. Denn es braucht bestimmte Vorbereitungen zum Schutz der jungen Frauen.

„Ein wahrer Kuhhandel!“

Die gute Nachricht zuerst: Endlich hat die Bundesregierung ein Gesetz gebilligt, das die Zwangsverheiratung zum eigenständigen Straftatbestand macht. Fünf Jahre hat es gedauert, bis aus der Bundesratsinitiative des baden-württembergischen Justizministers Ulrich Goll von 2005 ein Kabinetts-Beschluss wurde. Die

Islam Konferenz: Muslime verurteilen Gewalt gegen Frauen

Es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ein großer Schritt. Die sechs in der „Deutschen Islam Konferenz“ (DIK) organisierten muslimischen Verbände und neun Experten (darunter vier Frauen) erklärten heute in einer gemeinsamen Resolution: „Häusliche Gewalt und die Nötigung zu einer Eheschließung sind

Cartoon: Aus freiem Willen

EMMA-Cartoonistin Franziska Becker über die vielen Dinge, die Menschen auf der ganzen Welt so "ganz freiwillig" tun. Von den Prostituierten über die BauerbeiterInnen im Fußballstadion von Katar, die Organspenderinnen in Indien, die Näherinnen in Bangladesch bis zu den Leihmüttern aus Rumänien.
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