Kritische Islamkonferenz gegen Islamismus

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Das Problem bei der offiziellen Islam-Konferenz ist, dass sie sich in erster Linie an organisierte Muslime wendet. Diese Vertreter eines politisierten Islam aber stehen erstens nur für 5-10 % aller MuslimInnen in Deutschland und zweitens unter dem Einfluss ihrer Geldgeber in der Türkei und in Saudi-Arabien. Resultat ist die Bestärkung von Parallelgesellschaften, also das Gegenteil von Integration.

„Es ist falsch, dass die deutsche Politik als Integrationsmodell auf Stärkung der religiösen Gruppenidentität setzt, statt die Freiheitsrechte des Einzelnen zu stärken“, erklärte Necla Kelek, die an beiden Tagen der Konferenz sprechen wird. „Denn der organisierte Islam ist politisch motiviert, nicht spirituell.“

Veranstaltet wird diese so überfällige Initiative für eine kritische Öffentlichkeit des demokratischen Islam von der Giordano-Bruno-Stiftung. Deren Vorsitzender, der deutsche Philosoph Michael Schmidt-Salomon, eröffnet am Samstag die Konferenz.

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Kritische Islamkonferenz, 11./12. Mai (Beginn 9.30 Uhr), AF Auditorium Friedrichstraße (Quartier 110), www.kritische-islamkonferenz.de

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Kampagne: Islamismus

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