Julian Assange muss ausgeliefert werden

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Nun wird Julian Assange also doch noch erklären müssen, was aus seiner Sicht in den fraglichen zwei Nächten mit den zwei Frauen passiert ist, die ihn sexueller Übergriffe beschuldigen. Großbritanniens Oberster Gerichtshof hat entschieden, dass der Wikileaks-Gründer nach Schweden ausgeliefert werden muss, wo (noch) gar keine Anklage auf ihn wartet, sondern lediglich eine Staatsanwältin, die ihm Fragen stellen wird. Zum Beispiel: Stimmt es, dass er beiden Frauen Sex ohne Kondom aufzwang? Als Assange im Dezember 2010 verhaftet wurde, schlugen den beiden Frauen – und damit stellvertretend allen mutmaßlichen Opfern sexueller Übergriffe – mal wieder schrille Töne entgegen: Die Vorwürfe gegen Assange seien nichts als ein „feministisches Komplott“. Die Verschwörungstheoretiker wurden stiller, als Assanges Ex-Partner Daniel Domscheit-Berg in seinem Buch „Inside Wikileaks“ das fragwürdige Frauenbild seines Kompagnons offenbarte, sowie die Tatsache, dass er stets damit prahle, auf der ganzen Welt schon „viele kleine Assanges“ gezeugt zu haben. Was die beiden Frauen zu alledem sagten, fragten wenige. EMMA sah genau hin. Weiterlesen

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