Pascha des Monats: Freier Helmut H.

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Auf Entzug ist er seit zwei Jahren, dieser 43-jährige virile Sozialhilfeempfänger mit dem erotischen Fürsorgedefizit. Das Auswärtigen Amt hatte nämlich die Dreistigkeit, die Kosten für den Rückflug der thailändischen Gattin Nitaya (28) nebst dort geborenem Sohn Markus Günther aus deren Heimat nicht finanzieren zu wollen. Dass die Ehefrau ihren ehelichen Pflichten in Mittel-Franken nicht nachkommen konnte, hat den in voller Manneskraft Stehenden nun völlig aus dem „psychischen und physischen Gleichgewicht“ geworfen. Zur baldigen lustvollen Genesung forderte der arbeitslose Bayer aus Obererlbach monatlich vier Bordellbesuche plus Fahrtkosten nach Nürnberg, acht Porno-Videos, zwei Kontaktmagazine plus „Hilfsmittel zur Selbstbefriedigung“ auf Kosten des Sozialamtes. Das weigerte sich. Also zog der gelernte Kfz-Mechaniker vor das Verwaltungsgericht in Ansbach. Doch die Richter wiesen seine Klage zurück. Freuden(haus)loses Dasein. Dabei liebt das schnauzbärtige Mannsbild doch die Frauen, nennt sie „Häschen“ und rühmt sich, während seiner diversen Urlaube in Thailand gern auch mal ein halbes Dutzend von ihnen gleichzeitig verwöhnt zu haben. Seine jetzige Ehefrau will er in einem kennengelernt haben, wo sie als „Küchenhilfe“ arbeitete. Aber vielleicht möchte Nitaya ja auch gar nicht zurück?

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