Hilmar Klute, SZ-Redakteur
Hilmar Klute, SZ-Redakteur

Pascha: Hilmar Klute, SZ-Redakteur

Hach, waren das herrliche Zeiten, als das Rotlichtmilieu noch „einen Ruch  hatte“. So schwärmt SZ-Redakteur Hilmar Klute in seinem Nachruf auf die „klandestin-lustvolle Libertinage“. Zu schade, dass die Amsterdamer „Hurenfenster“ und andere „Orte des zwangund gefahrlosen Sichgehenlassens“ wg. „Restriktion“ im Verschwinden begriffen sind. Überhaupt bedauert der 45-jährige Ehemann und Liebhaber von Hummer und Gänsestopfleber die „grundsätzliche Lustfeindlichkeit“. Seit Foers „Tiere essen“ könne man nicht mal mehr guten Gewissens „eine Handvoll bunten Pfeffer in ein blutiges Stück Fleisch einmassieren“, klagt der Buchautor („Der Kater Kasimir und andere Tiere meines Lebens“). Her mit „militantem Hedonismus“! fordert Klute. Weg mit ignoranten Egoisten! fordert EMMA.

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