Aktivistinnen

Diese Frauen kämpfen für Tiere

Es gibt hunderte, ja tausende aktive Tierrechtlerinnen (und auch etliche Tierrechtler). Fünf von ihnen stellen wir hier exemplarisch vor.

Claudia: Die Mutmacherin (Nr.10)

Claudia Rusert, 43, aus Bern ist mehr als eine Lehrerin: Sie begleitet jugendliche Flüchtlinge von der Schule ins Berufsleben. Auch wenn der Weg steinig ist. Die Mädchen sind dabei meist motivierter als die Jungs – zumindest am Anfang. Aber auch schüchterner in der Berufswelt unterwegs.

Jouanna: Die queere Vermittlerin (9)

Jouanna Hassoun, 32, aus Berlin vermittelt für die Initiative „Miles“ lesbische, schwule und transsexuelle Flüchtlinge in Privathaushalte. Denn es gibt Probleme. Die Sozialmanagerin und Diversity Trainerin koordiniert auch ehrenamtlich die Gesundheitsversorgung vor dem LaGeSo in Moabit. Am 1. Oktober erhält sie dafür einen Orden.

Susanne: Die Spielkameradin (Nr. 8)

Susanne Schwarz, 37, aus Hamburg organisiert die Kinderspiele in den Messehallen mit. Da schlafen über 1.000 Flüchtlinge. Spielen wollen nicht nur die Kinder. Sondern auch die Mütter. Die schätzen die Ablenkung ebenso. Von den Strapazen der Flucht. Und von den Massenunterkünften, in denen sie untergebracht sind.

Sandra: Die Deutschlehrerin (Nr. 7)

Sandra Kohl, 44, im Sauerland, wollte schon immer Deutsch unterrichten. Jetzt tut sie es: In den Vorkursen für Flüchtlinge. Die Stimmung ist angespannt. Nicht alle aus ihrem Umfeld halten das für eine gute Idee. Eine ihrer Kolleginnen hat Drohanrufe bekommen. Die Vorurteile sind auf dem Land größer, sagt Sandra.

Natascha: Die Lokalpolitikerin (Nr. 5)

Natascha Kauder, 41, ist Stadtverordnete in Frankfurt und kümmert sich auch um Flüchtlinge. Sie sagt: Wir brauchen dringend mehr Schutzräume für Frauen. Denn die sind zwar in der Minderheit. Aber inzwischen kommen sie immer öfter in Gruppen und müssen auch hier vor Übergriffen der Männer geschützt werden.
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