Erster Weltkrieg (1914 -1918)

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Pazifistinnen: Sie wagten es!

1914 herrscht in Deutschland die totale Kriegseuphorie, nicht nur bei kaisertreuen Nationalisten. Alle stimmen ein, auch Sozialisten und Intellektuelle. Nur wenige wagen gegenzuhalten, allen voran die radikalen Feministinnen. Sie organisieren 1915 sogar eine Internationale Frauen-Friedenskonferenz. Die erwies sich als visionär.

Ukraine-Krieg: Welche Rolle spielen die USA?

Russland hat den Krieg begonnen, doch die USA haben dazu beigetragen, diesen Konflikt in einen potenziellen Weltenbrand zu verwandeln, analysiert Christopher Caldwell in der New York Times. Der Autor mehrerer Bücher zur Geschichte Amerikas fürchtet, dass Europa unter Führung der USA in einen Weltkrieg „schlafwandeln“ könnte.

Curie: Gewagtes Leben in Bildern

In der neuen Biografie über die doppelte Nobelpreisträgerin kann die Leserin blättern wie in einem Fotoalbum. So erschließt sich visuell ein unglaubliches Leben. Interessant sind Maries FörderInnen: vom Vater über den Pakt mit Schwester Bronia bis zum Schwiegervater, der die Mutterrolle für seine Enkel übernimmt.

Mutige Pazifistinnen mitten im Kriegstaumel

Diese Frauen kämpften gegen den 1. und den 2. Weltkrieg - vergebens. Die Bilanz: 62 Millionen Tote, verwüstete Länder und traumatisierte Menschen. Im Mai 1899 fanden in 20 Ländern in der ganzen Welt gleichzeitig 565 öffentliche Versammlungen statt, von Schweden bis Russland, von Kanada bis Japan.

Frauen Europas, wann erschallt euer Ruf!

Die Hamburger Patriziertochter Lida Gustava Heymann gehörte zu den führenden Aktivistinnen, Pazifistinnen und Stimmrechtlerinnen der Ersten Frauenbewegung. Sie war im September 1914 der erste Mensch, der im kriegsbesoffenen Deutschland öffentlich die Stimme gegen den Krieg erhob.

1. Weltkrieg: Abenteuer, Drama, Requiem

Das ist die 12-jährige Elfriede Kuhr. Sie schreibt eines der 14 Tagebücher, die die TV-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" zu einem Requiem verdichtet. Die Arte-Serie läuft, gekürzt und spät, am 27. und 28. Mai in der ARD. Niemand, der sich für Geschichte und Zukunft interessiert, sollte sie verpassen!
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