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Annegret Soltau: Schrei ohne Worte

Sie ist eine Künstlerin der wiederentdeckten „feministischen Avantgarde“ der 1970er Jahre. Die uneheliche Tochter einer Dienstmagd (hier im Selbstporträt) kam von weit her. Jetzt wird die Künstlerin endlich mit einer Retrospektive gewürdigt. Das Städel Museum in Frankfurt zeigt in einer Retrospektive 80 ihrer Bilder und Objekte.

Lady Gaga: Der kalkulierte Freak

Beim MTV Video Music Awards in Los Angeles räumte sie im September acht Trophäen ab und ließ nicht nur Eminem mit seinen zwei Preisen alt aussehen. Noch vor zwei Jahren war Lady Gaga ein Geheimtipp. Heute ist sie ein globaler und bewunderter Popstar. Aber wer ist Stefani Germanotta wirklich?

Amanda Palmer strippt weiter

Die Sängerin Amanda Palmer ist Kult, von Berlin bis New York. Bekannt wurde sie mit ihrem Muschi-Song: Maps of Tasmania (siehe Video). Palmers Hauptproblem sind nämlich keineswegs ihre Körperhaare, denn die sprießen. Sondern ironiefreie Feministinnen.

Stripper

Die Chippendales aus den USA sind die erfolgreichste Stripper-Truppe der Welt. Der Damenkegelklub aus Celle übt noch eben das Pfeifen auf zwei Fingern, ein kleines Trüppchen amerikanischer Soldatenfrauen erinnert sich lautstark und mit viel Gelächter an alte Cheer-Ieader-Songs. Das Licht geht aus, Scheinwerfer irren

Rosenbach im Landesmuseum Bonn

Bekannt wurde Ulrike Rosenbach mit ihrem Schuss auf die Madonna 1975 in Paris. Da war die damals 32-Jährige schon geprägt von ihrem Studium bei Beuys, der Kölner Happening-Szene sowie der feministischen Avantgarde in Kalifornien. Die Symbolik ihrer Aktion war eindeutig: die Zerstörung weiblicher Mythen.

Kunst: Zur Sache, Schätzchen!

Unerschrocken, provokant und unter der Gürtellinie: Die feministischen Avantgarde-Künstlerinnen der 1970 Jahre sind in der Hamburger Kunsthalle zu sehen. Wie Ulrike Rosenbachs „Art is a criminal action“ (Foto). Dabei ging es sonst gar bieder zu in Deutschland. Diese Frauen hingegen haben echt was gewagt.
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