Zwischen den Welten

Eine junge Frau aus dem Senegal legt ihre 15 Monate alte Tochter ins Meer. Der Säugling stirbt. In der nordfranzösischen Stadt Saint Omer wird ihr der Prozess gemacht. War es Mord? Ab heute läuft "Saint Omer" in den Kinos. Für den eindringlichen Film arbeitete Regisseurin Alice Diop eng zusammen mit der Schriftstellerin Marie Ndiaye.

Don't forget Afghanistan!

Der in Berlin gestartete Frauenmarsch „Nein zur Geschlechterapartheid in Afghanistan!“ führte durch Köln und Düsseldorf und am Frauentag nach Brüssel vor das EU-Parlament. Ergreifend sprachen die Frauen von den Verbrechen an der weiblichen Bevölkerung und stellten eine elementare Forderung an die Weltgemeinschaft.

Obligation to seek peace

Nicht darüber reden?

Alice Schwarzer erinnert daran, dass ohne Feministinnen die sexuelle Gewalt noch heute die Schande der Frauen wäre und Vergewaltigung kein „Kriegsverbrechen“. Und sie antwortet der FAZ auf die dreiste Behauptung, sie wolle beim Ukraine-Krieg „nicht über Vergewaltigung reden“. Sie fragt: Soll das ein Witz sein?

Erfolgreich, trotz Widerständen

Die Kundgebung am 25. Februar in Berlin war "eine echte Graswurzel-Aktion", so Alexander King in der Berliner Zeitung. "Die angebliche massenhafte Mobilisierung von Rechten zur Kundgebung, in manchen Medien in der offensichtlichen Absicht herbeigeschrieben, Menschen von der Teilnahme abzuhalten, hat sich als Mumpitz erwiesen." Ein Schock für einige Medienvertreter?

Afghaninnen: Auf nach Brüssel!

„Nein zur Geschlechterapartheit!“, sagen die Frauen Afghanistans. Rund 300 von ihnen aus Deutschland veranstalten vom 5. bis zum 8. März, dem Weltfrauentag, einen fünfzügigen Marsch nach Brüssel. Dort wollen sie ihre Botschaft vor das EU-Parlament tragen und eine entscheidende Forderung stellen.

UN-Charta: Verhandlungen!

Ex-UN-Diplomat Michael von der Schulenburg erklärt, warum nicht nur Russland, sondern auch der Westen gegen die Prinzipien der UN-Charta verstößt. Die gebe dem Westen „nicht das Recht, einen militärischen Sieg über Russland anzustreben und aus diesen Gründen alle Friedensbemühungen zu verweigern“. English Version

"Beide Seiten haben gelogen!"

Der US-Ökonom und Wirtschaftsprofessor der Columbia University Jeffrey Sachs meldete sich beim "Aufstand für Frieden" per Video-Botschaft. Er sprach deutliche Worte über die Verantwortlichen des Krieges sowie über die Sprengung der Northstream-Pipelines. Und auch er warnte vor einem nuklearen Armageddon.

Vergessen, was Krieg bedeutet?

Hans-Peter Waldrich ist langjähriger Friedensaktivist. Er fragt sich, ob die Menschen vergessen haben, wie gefährlich Atombomben sind und was Krieg wirklich bedeutet. Den Vorwurf macht er in erster Linie PolitikerInnen und den kriegstreibenden Medien. Hier ist seine Rede beim "Aufstand für Frieden" am 25.2. in Berlin.

So manipulieren die Medien!

Diesen Brief schickte die öffentlich-rechtliche ARD-Sendung „Fakt“ an alle Erstunterzeichner des Manifestes. Vorwurf: Die „Abgrenzung nach rechts“ sei den „Initiatorinnen nicht gelungen“. Beleg: Eine „Recherche“, die namentlich neun (!) Männer aus dem rechten Spektrum nennt, die an der Kundgebung am Samstag teilgenommen haben.

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