Europa steht auf für Frieden

Für den 8. Mai, zum „Tag der Befreiung“, rief in Deutschland die sich neu gegründete „Neue Friedensbewegung gegen Faschismus und Krieg“ zu Protesten auf. Und sie sind damit nicht allein. Auch in London, Paris, Rom und Brüssel gehen Menschen gegen den Krieg auf die Straße. Schlaglichter.

Die neue Wehrhaftigkeit

Der Landwirtschaftsminister nimmt im Tarnanzug an einer Wehrübung teil. Thomas Gesterkamp, Männerforscher und Wehrdienstverweigerer, fragt: Warum schwärmen gerade die damaligen Pazifisten so für den Dienst an der Waffe? Und an wen erinnert die neuerdings so forsch vorgetragene Forderung nach "mehr Männlichkeit"?

„Wir ermutigen den Bundeskanzler!“

Mit ihrem Appell „Frieden schaffen!“ fordern rund 200 SozialdemokratInnen und GewerkschafterInnen eine diplomatische Initiative von Olaf Scholz. Initiiert wurde der Appell u.a. von Peter Brandt, Historiker und Sohn von Willy Brandt. Dessen Friedens- und Entspannungspolitik sei „nicht überholt“.

Keine Prinzessin. April, April!

Es war ein Aprilscherz des Kölner Express: Alice wird nun doch keine Karnevalsprinzessin. Aber sie drückt einer echten Kandidatin die Daumen!

Ostermärsche: Zeit aufzustehen!

Am kommenden Wochenende finden in ganz Deutschland Ostermärsche statt. Tausende Menschen wollen für Frieden und gegen Waffenlieferungen auf die Straße gehen. Die Friedensbewegung kommt in Bewegung. EMMA hat eine Organisatorin des Rhein-Ruhr-Ostermarsches gefragt, was sie sich vom neuen Aufbruch erhofft.

Im Osten nichts Neues

Der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine ist nicht der erste. Dem gingen drei völkerrechtswidrige voraus: Doch die Angreifer von 2003 (Irak), 1999 (Serbien) und 2011 (Libyen) wurden nicht zur Verantwortung gezogen. Es waren Busch Jr. und Obama. - Hier ein Kommentar von Alice Schwarzer aus dem Jahr 2003.

Ukraine-Krieg: Wo soll das enden?

„Mehr als 380 Tage tobt der russische Angriffskrieg und es ist höchste Zeit, dass wir einen Friedensprozess für die Ukraine in Gang setzen", so Wolfgang Ischinger im Tagesspiegel.

Antje Vollmer: Mein Vermächtnis

Antje Vollmer ist tot. Sie hat bis zum letzten Tag bewusst gelebt und an der Welt teilgenommen. Alice Schwarzers sehr persönliche Würdigung der „Weggefährtin“. Und Antje Vollners letzes, kritisches Vermächtnis. Werden die Grünen etwa nachdenklich?

Blanchett in Tár: Macht & Missbrauch

Diese Frau gerät zweimal zwischen die Welten. Das erste Mal als Stardirigentin in der Männerwelt. Das zweite Mal als Lehrende in der woken Welt der StudentInnen. An beiden wird sie letztendlich zerschellen. Denn sie beherrscht weder die eine noch die andere Klaviatur wirklich, bzw. werden ihr diese Töne nicht zugestanden.

Zwischen den Welten

Eine junge Frau aus dem Senegal legt ihre 15 Monate alte Tochter ins Meer. Der Säugling stirbt. In der nordfranzösischen Stadt Saint Omer wird ihr der Prozess gemacht. War es Mord? Ab heute läuft "Saint Omer" in den Kinos. Für den eindringlichen Film arbeitete Regisseurin Alice Diop eng zusammen mit der Schriftstellerin Marie Ndiaye.

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