Flucht

Nadia Murad hat es gewagt

Die Jesidin schweigt nicht länger. Sie will, dass die Täter, die ihr und Tausenden anderen Gewalt angetan haben, vor den Internationalen Gerichtshof gestellt werden. Eine deutsch-jesidische Journalistin hat ihre Stimme in die Welt getragen. Für Ihren Mut erhält Nadia Murad den Friedensnobelpreis.

"Fußball ist das Tor zur Freiheit"

Sie sind aus Syrien, dem Irak oder dem Iran geflüchtet. Jetzt treten die „Scoring Girls“ jeden Mittwoch am Kölner Geißbockheim die Frauenrolle in die Tonne. Gegründet wurde das Vorzeige-Projekt von der Profi-Fußballerin Tugba Tekkal. Die weiß aus eigener Erfahrung, wie Integration funktionieren kann.

Sie kämpfen für ihre Schwestern

Zahlreiche der Frauen, die – wie hier in Teheran – kurz nach der Machtergreifung Khomeinis 1979 gegen die Zwangsverschleierung demonstriert haben, sind tot, ermordet von den ­„Revolutions- wächtern“ oder zermürbt im Gefängnis. Manche konnten fliehen und leben seither im Exil. Und die Geschichte widerholt sich.

Hourvash Pourkian „Mein Leben war wunderschön!“

Die Revolution hat sie als junge Frau aus der Ferne erlebt, im Hamburger Exil. Und konnte kaum fassen, dass ­damals sogar IranerInnen in Europa in weiten Teilen hinter Khomeini und seinen Mullahs standen. Heute will sie alle Iranerinnen im Exil vernetzen. Hourvash erzählt.

Parastou Forouhar: „Ich kämpfe um die Ehre meiner Eltern!“

Ihre Eltern Dariush und Parwaneh Forouhar waren bekannte Oppositionelle im Iran. Am 21. November 1998 wurden sie ermordet. Seither fährt ­Parastou Forouhar, 56, einmal im Jahr in den Iran und fordert Gerechtigkeit. Nicht nur für ihre Eltern.

Mojdeh Noorzad: „Ich habe Nein gesagt!“

Nein zum iranischen Regime. Die Apothekerin Mojdeh lebt seit 34 Jahren in Köln. Als politische Aktivistin wurde sie im Iran verfolgt. Bis heute kämpft sie für die Rechte der Iranerinnen, unter anderem bei der Initiative „HennaMond“ und dem internationalen Netzwerk „Iran Women Solidarity“.
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