Forschung

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Artikel zum Thema

Die Bronze und die Frauen

Die Prähistorikerin Jutta Kneisel vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Uni Kiel erforscht die Bronzezeit. Spezialisiert hat sie sich nicht auf Waffenfunde – wie es fast alle Prähistoriker tun – sondern auf Schmuckfunde. Denn die verraten so einiges über die größte Forschungslücke dieser Zeit.

Witwen: Die Schattenfrauen

Frauen leben länger als Männer. Deshalb sind 80 Prozent aller verwitweten Menschen weiblich. Doch die meisten Witwen leben im gesellschaftlichen Schatten. Die Schweizer Journalistin Cornelia Kazis ist Witwe und fragt: Warum eigentlich? Denn Witwen sind „Meisterinnen der seelischen Widerstandskraft“.

Endometriose: im Schmerz gefangen

Jede zehnte Frau in Deutschland leidet an Endometriose. Ähnlich hoch ist die Zahl der DiabetikerInnen. Trotzdem ist diese chronische Erkrankung nahezu unbekannt. Martina Liel hat 17 Jahre gegen die Krankheit gekämpft. Dadurch wurde sie zur Expertin. „Man will uns gar nicht helfen“, sagt sie. Wie kann das sein?

Katalin Karikó: unermüdlich

Dass eine Impfung gegen Corona überhaupt möglich ist, haben wir auch ihr zu verdanken: Katalin Karikó. Seit Studientagen forscht sie an mRNA-Technologie. Die Arbeit der Ungarin und Metzgerstochter wurde lange nicht gewürdigt. Ihr Lebensweg liest sich wie ein modernes Märchen. Und nun gibt es endlich ein Happy End.

Mehr Frauen in die Wissenschaft!

Die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger leitet als erste Frau das Berliner Wissenschaftskolleg. 40 ForscherInnen aus aller Welt und allen Forschungsgebieten kommen dort jedes Jahr zum Austausch zusammen. Wie die Rektorin dafür sorgt, dass darunter möglichst viele Frauen sind.

Wikinger: Von wegen Sammlerin!

Neue forensische Forschungen und DNA-Tests der sterblichen Überreste auf Wikinger-Friedhöfen beweisen: Die baumlange, wütende Gunnhild aus der Serie „Vikings“ ist realer als bisher gedacht! Unter den Wikinger-Kriegern waren überraschend viele Frauen. Wir erzählen ihre Geschichte.
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