Frauen auf der Flucht

Frauen auf der Flucht: In der Falle

Maria von Welser hat sich aufgemacht in den Libanon, nach Jordanien und in die Türkei. Sie ist hunderten von Frauen begegnet. Hier erzählt sie das Schicksal von Amira und Seve, und ihren Kindern und Enkeln.

Geflüchtete Frauen: Zum Heulen!

Seit 20 Jahren arbeitet Mandana Gholami, 49, als Frauenärztin. Seit neun Jahren hat sie eine Praxis in Köln. Seit drei Jahren hat sich etwas verändert: Es kommen immer mehr Afghaninnen. Ihre Jugend hat Mandana in Teheran verbracht. Sie versteht darum sehr genau, was bei den Frauen los ist.

Libyen: Folter und Sklaverei!

Seit CNN das Video einer mutmaßlichen Sklavenauktion in Libyen veröffentlicht hat, häufen sich die Horrormeldungen aus dem Bügerkriegsland. Dabei warnen Hilfsorganisationen schon lange: Nicht nur die Überfahrt auf den Flüchtlingsbooten ist lebensgefährlich. Auch vorher erleben die Menschen unfassbares Leid: sexuelle Gewalt, Folter, Versklavung. Heidi Anguria hat drei Monate lang für "Ärzte ohne Grenzen" Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet. Ihr Bericht ist erschütternd.

Boris Palmer, der Unbequeme

Wenn er den Mund aufmacht, kriegen seine grünen ParteifreundInnen Schnappatmung. Boris Palmer, seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen, wagt unbequeme Wahrheiten auszusprechen – zum Beispiel die über die gestiegenen sexuellen Übergriffe durch geflüchtete junge Männer in seiner Stadt.

Jouanna Hassoun: Der Queer-Engel

Sie wuchs in einem Flüchtlingslager im Libanon auf und kam mit sechs nach Berlin. Heute kämpft sie selbst für Flüchtlinge, vor allem für homo- und transsexuelle. Denn die lesbischen Syrerinnen oder schwulen Afghanen sind in den Flüchtlingsunterkünften oft nicht sicher. Jouanna (Foto re) sorgt dafür, dass sie geschützt werden.

Olympia: So viele Frauen gab’s noch nie!

Zum ersten Mal in der Geschichte von Olympia tritt ein Refugee-Team an. Mit am Start: die Syrerin Yusra Mardini (Foto). Und das ist nicht der einzige Rekord. Nachdem Frauen die Teilnahme einst ganz verboten war, treten 2016 in Rio so viele Athletinnen an wie nie zuvor: 45 Prozent. Wenn das nicht schon mal der erste Sieg ist.
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