Frauen auf der Flucht

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Saudi-Arabien: Rahafs Flucht

Rahaf ist in Sicherheit! Am Samstag ist sie am Flughafen in Toronto gelandet. Kanada hat ihr Asyl gewährt. Ein exemplarischer Fall. Rahaf ist vor der Gewalt in ihrer Familie aus Saudi-Arabien geflüchtet. Ihre Strategie wird sehr vielen Frauen, die ihr Schicksal teilen, den Weg bereiten. Denn die Welt war live dabei, als Rahaf am Flughafen in Bangkok von den Behörden gefasst und festgehalten wurde.

Asylpaket II: Frauen bleiben schutzlos!

Drei Monate hat die Koalition um das Asylpaket II hart gestritten. Der Schutz der Frauen vor Gewalt blieb jedoch auf der Strecke. Warum redet darüber niemand? Dabei debattiert nach Silvester das ganze Land über Sexismus. Und: Deutschland verstößt mit den fehlenden Mindeststandards gegen die EU-Richtlinien.

Olympia: So viele Frauen gab’s noch nie!

Zum ersten Mal in der Geschichte von Olympia tritt ein Refugee-Team an. Mit am Start: die Syrerin Yusra Mardini (Foto). Und das ist nicht der einzige Rekord. Nachdem Frauen die Teilnahme einst ganz verboten war, treten 2016 in Rio so viele Athletinnen an wie nie zuvor: 45 Prozent. Wenn das nicht schon mal der erste Sieg ist.

Jouanna Hassoun: Der Queer-Engel

Sie wuchs in einem Flüchtlingslager im Libanon auf und kam mit sechs nach Berlin. Heute kämpft sie selbst für Flüchtlinge, vor allem für homo- und transsexuelle. Denn die lesbischen Syrerinnen oder schwulen Afghanen sind in den Flüchtlingsunterkünften oft nicht sicher. Jouanna (Foto re) sorgt dafür, dass sie geschützt werden.

Libyen: Folter und Sklaverei!

Seit CNN das Video einer mutmaßlichen Sklavenauktion in Libyen veröffentlicht hat, häufen sich die Horrormeldungen aus dem Bügerkriegsland. Dabei warnen Hilfsorganisationen schon lange: Nicht nur die Überfahrt auf den Flüchtlingsbooten ist lebensgefährlich. Auch vorher erleben die Menschen unfassbares Leid: sexuelle Gewalt, Folter, Versklavung. Heidi Anguria hat drei Monate lang für "Ärzte ohne Grenzen" Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet. Ihr Bericht ist erschütternd.

Boris Palmer, der Unbequeme

Wenn er den Mund aufmacht, kriegen seine grünen ParteifreundInnen Schnappatmung. Boris Palmer, seit 2007 Oberbürgermeister von Tübingen, wagt unbequeme Wahrheiten auszusprechen – zum Beispiel die über die gestiegenen sexuellen Übergriffe durch geflüchtete junge Männer in seiner Stadt.
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