Frauendemonstration

Berlin: Frauen gehen auf die Straße!

Gleichzeitig mit dem Women‘s March in Amerika marschierten am Samstag tausende Frauen (und viele Männer) vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz. Ihre Forderungen: Weg mit dem § 219a , der abtreibende ÄrztInnen bedroht! Her mit der sexuellen Selbstbestimmung und dem gleichen Lohn für gleiche Arbeit! Und das ist nur der Anfang.

Pro Islamisten, contra Feministinnen!

Beinahe hätten die Freundinnen des "Islamischen Zentrums Hamburg" es geschafft, einen Frauenmarsch für die Menschenrechte von Musliminnen zu verhindern. Argument: Die Kritik der Deutsch-Iranerin Pourkian am Kopftuch sei "populistisch" und die Hauptrednerin Necla Kelek "anti-islamisch".

Zana Ramadani: Geächtet!

Zana Ramadani kommt aus einer muslimischen Familie, ihre Eltern sind aus Mazedonien geflüchtet. Sie war lange bei den Femen aktiv und ist heute wieder CDU-Mitglied. Ihr viel diskutiertes Buch "Die verschleierte Gefahr" ist gerade erschienen. Darin kritisiert sie den mangelnden Beistand von so manchen Feministinnen scharf.

Women's March: Erst der Anfang?!

Die in den letzten 50 Jahren erkämpften Rechte schienen gesichert: das Recht auf Abtreibung, das Recht auf Würde, die ­Homo-Ehe. Zumindest im Westen. Bis Trump kam. Jetzt ist nichts mehr sicher! Am 21.1. 2017 gingen in den USA fünf Millionen ­Menschen aus Protest auf die Straße, darunter auch Gloria Steinem (Foto). Und das ist erst der Anfang.

Scharia-Anhängerin mischt mit!

Linda Sarsour war eine der Organisatorinnen des Women’s March – und ist eine Diffamatorin von Hirsi Ali. Kann das gehen: Scharia & Feminismus?

Polen: Save the Women!

Polen hat eine eingefleischt partriarchale Tradition und die Frauen waren schon immer gut dafür, Polska und die pol­nischen Männer zu retten. Doch immerhin hatten sie im Kommunismus das Recht auf Abtreibung. Als die vatikan­hörigen Nationalisten das jetzt ganz und gar abschaffen wollten, gingen die Frauen auf die Barrikaden. Mit Erfolg.
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