Migrantinnen

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Flüchtlingsfrauen auf Bustour!

„Die Frauen haben Angst in den Heimen!“ weiß Elisabeth Ngari (Foto). Jetzt tourt ihre Initiative „Women in Exile“ drei Wochen durch Deutschland und klärt auf. In 16 Städten hält der „Women in Exile“-Bus. Motto: „Wir werden immer lauter!“ EMMA sprach mit Ngari im Herbst 2015. Viel verbessert hat sich seither nicht.

Schamlos: Das Verschweigen von EMMA!

Ab Herbst 2015 forderte EMMA Schutz für die geflüchteten Frauen vor ihren patriarchalen Männern - „Rassismus!“ Jetzt ist eine Grüne derselben Meinung. Bravo! Aber wäre es nicht anständig, sich bei EMMA zu entschuldigen, für die früheren Schmähungen und die späte Erkenntnis? Hier unser Forderungen von Oktober 2015.

Wer schützt die Frauen nach der Flucht?

Bisher offenbar niemand. In Flüchtlings-Unterkünften sind sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung. EMMA forderte schon vor Monaten eigene Unterkünfte für Frauen. Inzwischen haben einige Städte erkannt, dass etwas passieren muss, damit weibliche Flüchtlinge und ihre Kinder hier tatsächlich sicher sind. Es wird Zeit.

Ulrike: Die Brückenbauerin (Nr. 3)

Früher war die 34-jährige Juristin aus dem Osten selbst eine „Reingeschleuste“ im bayerischen Städtchen. Heute erleichtert sie Flüchtlingen das Ankommen. Und dabei ist Ulrike Dinglreiter sehr, sehr hartnäckig. Egal, ob es sich um den Fußballverein, den Musikverein oder das örtliche Feuerwehrfest handelt

Irmtraut: die Feministin (Nr. 2)

Irmtraut Rothgaenger, 74, macht mit bei einer Nähstube für Frauen im „Gelben Dorf“ in Hamburg-Rahlstedt. Dabei geht es um deutlich mehr, als nur Hosen kürzen. Denn dort finden die Frauen aus Syrien oder Afghanistan Raum, sich ungezwungen auszutauschen. Und auch mal zu zeigen, wie es ihnen wirklich geht seit der Flucht.

Birte: Die Informantin (Nr. 1)

Birte Vogel, 48, aus Sandstedt, hilft den HelferInnen: Sie liefert eine Übersicht über mehr als 350 Projekte, die sich für Flüchtlinge engagieren. Gute Idee! Jede und jeder bekommt hier die wesentlichen Infos darüber, was es in der eigenen Umgebung zu tun gibt. Das ist bisher einmalig. Und Birte Vogel macht weiter.
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