Ost-West-Vergleich

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Längst nicht alles gesagt

30 Jahre Wiedervereinigung - und doch ist längst noch nicht alles gesagt. Was hat der Westen versäumt? Was muss er endlich lernen? Zwei Ostfrauen erzählen im EMMA-Gespräch über das Leben damals und heute. Denn obwohl beide Westerfahrung haben, sind sie im tiefen Herzen Ossis geblieben. Warum?

„Integriert doch erst mal uns!“

Dieser Satz schallt Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, immer wieder entgegen. Ist er berechtigt? Ja! findet Köpping. Für sie kann es eine echte deutsche Einheit nur auf Augenhöhe geben - und an der mangelt es bis heute. Siehe Chemnitz.

Heimweh nach dem Traurigsein

Die ostberliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck erinnert an ihre Schule und an eine Welt, die es nicht mehr gibt. Und die für sie Heimat war.

Annika Ross: Bin ich angekommen?

Seit 17 Jahren lebt die Westdeutsche Annika Ross in Ostdeutschland. Inzwischen ist sie „einfach deutsch“ – aber manchmal auch immer noch „der Wessi“.

Wuchs zusammen, was zusammengehört?

Hier die berufstätigen DDR-Frauen, die deswegen nicht als "Rabenmütter" galten - da feministische, kämpferische BRD-Frauen, die keine Angst hatten vor Protest. Das Foto zeigt die Gründung des Ost-Frauenverbandes am 3.12.1989. Seither ist viel passiert. Die Frauen aus Ost und West haben voneinander gelernt.

Deutscher Filmpreis für Jördis Triebel

Für ihre Rolle in "Westen" erhielt sie zu recht in München den Filmpreis 2014 als "beste Schauspielerin". Triebel, selbst aus dem Osten, spielt in dem Film von Christian Schwochow eine Frau, die von Ost nach West geht und daran fast scheitert.
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