Regisseur

Anzeige

Artikel zum Thema

Der Fall Wedel: Geschlossene Gesellschaft

Im Fall Dieter Wedel halten die Jungs bis heute zusammen. Dabei ist klar: Alle wussten oder ahnten es. Aber keiner will was sagen. Bis auf zwei. In ihrer aktuellen Ausgabe lädt Die Zeit nach. Die Aussagen der Frauen sind erschütternd. Es geht nicht um Sex, sondern um Demütigung und um Gewalt.

Femen protestieren gegen Woody Allen

Die Femen haben die Bühne in der Elbphilharmonie gestürmt. Da saß: Woody Allen mit Band. Solchen Protest ist er nicht gewohnt. Denn seit Jahren herrscht Schweigen über die Missbrauchs-Vorwürfe gegen den Hollywood-Liebling. Die Femen fordern: Dieses Schweigen muss aufhören.

Elle: Ein feministisches Lehrstück

Alice Schwarzer: Verhoevens vielbejubelter Film mit Huppert ist reine Pornografie: Die Verknüpfung sexueller Lust mit Lust an Erniedrigung und Gewalt. Wann sagt es endlich mal jemand: Der Kaiser hat keine Kleider an! Hier handelt es sich nicht um hohe Kunst, sondern um niedrige Phantasien eines alten Mannes.

"Paradies: Liebe" auf Arte

Der großartige Film läuft heute Abend. Es ist die bittersüße Geschichte darüber, wie das ist, wenn Frauen Sex kaufen, aber Liebe meinen. Der Regisseur, der Wiener Ulrich Seidl, arbeitet semidokumentarisch und schickt seine Protagonistin nach Kenia, wo weiße Frauen schwarze Männer kaufen.

1997: Das Urteil gegen Vater Allen

Woody Allen strengte 1997 einen Prozess gegen Mia Farrow an, um das Sorgerecht für seinen Sohn Moses und seine Adoptivkinder Satchel und Dylan zu erhalten. Der New Yorker Richter Elliot Wilk sprach ein für den klagenden Vater niederschmetterndes Urteil. Hier Auszüge im Wortlaut.

1992/93: Mia Farrow - der Verrat

Mia Farrows Erinnerungen seien in Wahrheit eine "Enthüllung der psychischen Nöte der Autorin", spottete der "Spiegel". Schön, wenn es so wäre. Doch leider sagen Farrows Memoiren und die darin veröffentlichten Gerichts-Dokumente mehr, als es die schlimmsten Vermutungen bisher befürchten ließen.
Mehr zum Thema