10.000 demonstrieren in Zürich!

Virginia Köpfli auf der Demo in Zürich. Foto: Doris Fanconi
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Es war ein Meer aus pinken Pussymützen, das am Samstag vom Zürcher Helvetiaplatz aus loswogte. Es regnete in Strömen, aber das hatte offensichtlich keine (und keinen) davon abgehalten, mitzumarschieren. Und so stellte eine kleine Gruppe junger Studentinnen aus Zug diesen wirklich großen „Women’s March“ auf die Beine: 10.000 Frauen - und solidarische Männer - liefen mit! (In Deutschland wären das, auf die EinwohnerInnenzahl umgerechnet, 100.000 gewesen.) „We resist – auch wenn’s pisst“ war auf so manchem Plakat unter pinkfarbenen Regenschirmen zu lesen. Aber auch: „Fuck Gender Roles“ oder „My Pussy My Choice“.

We resist – auch wenn’s pisst!

Schon am 21. Januar, der Amtseinführung von Donald Trump, hatten in Genf rund 2.000 Frauen gegen den Backlash in Sachen Männerwahn demonstriert. Und am 8. März, dem Internationalen Frauentag, hatten sich Hunderte am Berner Regierungssitz zu einem „Strick-in“ eingefunden, um weitere Pussymützen zu produzieren. Die konnten nun am Samstag zum Einsatz kommen.

Eine der Initiatorinnen des Schweizer Frauenmarsches ist Virginia Köpfli. Warum die 22-jährige Studentin den Marsch mitorganisiert hat? „Viele Frauen sind wütend!“ sagt Virginia dem Tagesanzeiger. Denn: „Themen wie Lohngleichheit, der hohe Anteil an Gratisarbeit, den Frauen leisten, sexuelle Gewalt, fehlende Rechte für LGBTQ-Menschen (Lesbisch, Schwul, Bi-, Transexuell und Queer, Anm. d. Redaktion): Dies sind Themen, die nicht auf der politischen Agenda stehen und nicht behandelt werden. Wir wollen, dass diese Themen angesprochen werden.“

Virginia ist womöglich ein typisches Beispiel für eine junge Frau, die zunächst dachte, es sei in Sachen Geschlechtergerechtigkeit doch eigentlich alles in Ordnung. „Zuerst waren mir die Feministinnen zu extrem“, bekennt sie. „Aber ich musste selbst einen sexuellen Übergriff erleben und diese Erfahrung hat mich politisiert.“ Und spätestens seit Donald Trump trotz – oder gerade wegen – seines „Grab them by the pussy“-Geprotzes zum US-Präsidenten gewählt wurde, ist klar, dass das Thema sexuelle Gewalt, wie Virgina sagt, „strukturell“ ist.

Aber auch andere Themen machen die Schweizerinnen wütend. Das wohlhabende Land ist in Sachen Arbeitsteilung besonders konservativ: Drei Viertel aller Schweizer Mütter arbeiten Teilzeit, mit den bekannten Folgen für Rollenverteilung und Altersarmut. Gerade hat das Schweizer Parlament Gesetzesinitiativen für Lohngleichheit und eine Frauenquote in Unternehmen abgelehnt. Dafür soll das Rentenalter für Frauen auf 65 Jahre erhöht werden. Auch dagegen protestierten die RednerInnen auf der Abschlusskundgebung des Frauenmarsches.

Die Schweizer Frauen haben schon einmal gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist, wenn sie wütend werden: beim legendären Frauenstreik 1991. Als der Gewerkschaftsbund am 14. Juni 1991 zum Frauenstreik aufrief, weil der Gleichstellungsartikel auch nach zehn Jahren immer noch nicht umgesetzt war, legten eine halbe Million Schweizerinnen die Arbeit nieder. Motto: „Wenn frau will, steht alles still!“

Wenn frau will, steht alles still!

Mit dem Zürcher „Women’s March“ flammt nun auch in der Schweiz die Debatte um die Frauenrechte wieder auf. Aber auch eine Diskussion, die nach dem gigantischen „Women’s March“ in Washington geführt wurde: Wird die Bewegung von IslamistInnen instrumentalisiert? In den USA hatte die orthodoxe Scharia-Anhängerin Linda Sarsour mit zum Organisationskomitee des Frauenmarsches gehört und war dafür heftig kritisiert worden, unter anderem von Ayaan Hirsi Ali. Auch in Zürich marschierte in erster Reihe eine Frau im Hidjab mit und hielt eine Rede bei der Abschlusskundgebung.

Wie geht es nun weiter? „Es wird sicher in naher Zukunft Treffen geben, wo festgelegt wird, wo die politischen Schwerpunkte liegen“, sagt Virgina Köpfli. „Wir träumen aber sicherlich von einer nachhaltigen Bewegung hier in der Schweiz.“

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Women's March: Erst der Anfang?!

Gloria Steinem auf dem Women's March in Washington. © AP
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9. November 2016 Es ist eine unruhige Nacht für Teresa Shook. Am Tag zuvor ist der Immobilienmilliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Damit hatte die Anwältin im Ruhestand aus Hawaii nicht gerechnet. „Ich war schockiert, dass jemand mit solchen Ansichten das schafft“, sagt sie. Teresa Shook, Großmutter von vier Enkeln, sitzt schlaflos auf der abgelegenen Insel Maui. Also loggt sie sich auf Facebook ein. „I think we should march!“ kommentiert sie in einer der großen Pro-Hillary-Facebook-Gruppen „Pantsuit Nation“. Und sie erstellt für ihren „Frauenmarsch“ auch gleich eine Veranstaltungsseite in dem Sozialen Online-Netzwerk, Ort: Washington, D.C. Sodann lädt sie 40 Freundinnen ein und geht ins Bett. Als Shook am nächsten Morgen aufwacht, hat ihr Frauenmarsch auf Facebook über 10.000 UnterstützerInnen.

21. Januar 2017 Schon in den frühen Morgenstunden sind die U-Bahnen in Washington verstopft, so viele Demons­trantinnen sind auf den Beinen. Andere sind noch unterwegs Richtung Hauptstadt. Sie twittern Fotos aus den über tausend Bussen, die gen Washington rollen, Hashtag #WhyIMarch (Darum marschiere ich). Wenige Stunden später wogt eine pinke Welle des Protests über die National Mall, die Museumsmeile in Washington – und die ganze Welt staunt. Aus der Idee von einer Frau auf Facebook ist ein Halb-Millionen-Marsch geworden!

Frauen wie Männer, Junge wie Alte, Schwarze wie Weiße, Heteros wie Homos, Linke wie Liberale – sie alle sind hier, um ihrer Empörung Luft zu machen. Manche marschieren das erste Mal auf einer Demo. Viele tragen pinke Strickmützen mit Katzenohren. Diese „Pussyhats“ sind als ironische Anspielung auf Trumps sexistische Äußerungen gedacht, er könne sich jede Pussy (Muschi) greifen. „Pussy grabs back!“, lautet der Schlachtruf des Tages: Die Pussy grabscht zurück! „Not my President!“, auch das steht immer wieder auf den Transparenten. „Mein Uterus gehört mir!“ Und auch: „Free Barron!“ (Trumps zehnjähriger Sohn). Oder „Free Melania!“ (Trumps Frau).

Als Gloria Steinem in einem Lederanzug und mit der gewohnten Porsche­brille auf der Bühne ans Mikrofon tritt, bricht Jubel aus. Die 82-jährige Pionierin der Frauenbewegung und Gründerin des feministischen Ms. Magazine verweist auf die Errungenschaften der Frauenbewegung – und auf den erfolgreichen Kampf für das Recht auf Abtreibung der Polinnen im vergangenen Jahr. Ein Recht, für das Steinem schon als junge Frau auf die Straße gegangen ist. „Wir werden nicht zurückweichen!“ ruft die erfahrene Aktivistin den Massen zu. Ganz besonders begrüßt die erklärte Pros­titutionsgegnerin Steinem „die Überlebenden der nationalen und globalen Sexindustrie“ auf dem Marsch. Und warnt Trump: „Wenn du die Muslime zwingst, sich registrieren zu lassen, werden wir uns alle als Mus­lime registrieren!“

23. Januar 2017 Trump sitzt an seinem dunklen Holzschreibtisch im frisch vergoldeten Oval Office, vor ihm liegt seine neueste Verordnung. Die Männer aus seinem Stab, darunter sein persönlicher Berater und Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein Chefstratege, der Rechtspopulist Stephen Bannon, schauen ihrem neuen Boss zufrieden über die Schulter, als Trump mit gespitzten Lippen zur ­Unterschrift ansetzt. Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten streicht als eine seiner ersten Amtshandlungen allen internationalen Organisationen die Zuschüsse, die im Ausland Mädchen und Frauen zur Familienplanung und zu Abtreibungen beraten. Diese als „Global Gag Rule“, als globaler Knebelvertrag, verspottete Regel – die erstmals 1984 unter Reagan in Kraft trat und seither von republikanischen und demokratischen Präsidenten im Wechsel eingeführt und abgeschafft wird – setzt nicht nur NGOs unter Druck, die bei Widerhandlung die Unterstützung ihres mächtigsten Geldgebers riskieren. Das Dekret ist in Entwicklungsländern für Millionen Mädchen und Frauen, die ­ungewollt schwanger werden, lebensbedrohlich. Trump war früher für das Recht auf Abtreibung. Und heute? Da ist er den Kampf gegen Abtreibung einer seiner treuesten WählerInnen-Gruppen schuldig: den christlich-fundamentalistischen Evangelikalen.

Die Forderung nach Selbstbestimmung über den eigenen Körper, für die nichts so sehr steht wie das Recht auf Abtreibung, war vor einem halben Jahrhundert der Auslöser für die Frauenbewegungen, in den USA wie in Europa. Kein Wunder, dass nun wieder so viele Frauen auf die Straße gehen. Nicht nur in Wash­ington, auch in New York, in Atlanta, in Chicago, in San Francisco, in Oklahoma City oder in Seattle. Quer über den Kontinent ist von fünf Millionen ProtestlerInnen an diesem 21. Januar die Rede. Und auf der ganzen Welt marschieren so genannte „Sisters Marches“, von Paris bis Neu Delhi.
So viele Menschen haben seit dem Viet­namkrieg nicht mehr protestiert. Im Zusammenhang mit Frauenrechten ist es die größte Demo, die jemals stattgefunden hat. In den Tagen danach ist von einer „neuen Bewegung“ die Rede. Das Time Magazine titelt mit der pinken Pussy-Mütze, die über Nacht zum internationalen Symbol des (Frauen)Widerstandes geworden ist.

Mit diesen Mützen lief es übrigens ganz ähnlich wie mit dem Marsch. Die Architektin Jayna Zweiman und die Drehbuchautorin Krista Suh aus Los Angeles waren frustriert über den Wahlausgang. Sie entschieden bei einem Thanksgiving-Essen, Pussy-Mützen für den Frauenmarsch zu stricken. „Ich wollte mehr tun, als einfach nur aufkreuzen“, sagt Krista. „Und als kalifornisches Mädchen fiel mir außerdem ein: Es wird bestimmt ziemlich kalt in D.C. Vielleicht sollte ich mir eine Mütze stricken …“ Bald gab es für „Das Pussyhat Project“ eine Strickanleitung im Netz. Über Facebook erreichten die beiden Frauen Hunderttausende.

Das Medium ist neu, aber die Strategie, auf die sich die Frauen in dieser Stunde Null besonnen haben, ist alt. Damit hatte schon die Women’s Lib Erfolg: Einfach loslegen, witzig und kreativ sein, andere mitreißen. Es war der Spirit der frühen Frauenbewegung, der die historisch einmaligen Proteste am 21. Januar 2017 inspiriert hat.

Auch Superstar Madonna trug an diesem Tag eine Pussy-Mütze, allerdings in Schwarz statt Pink. „Seid ihr bereit, die Welt zu erschüttern?“, rief sie von der Bühne. Die Queen-of-Pop protestierte Schulter an Schulter mit der feministischen Comedy-Queen Amy Schumer. So wie Meryl Streep, Jane Fonda, Helen Mirren, Drew Barrymore, Julianne Moore, Yoko Ono, Barbra Streisand, Charlize Theron, Janelle Monáe, Emma Watson, Julia Roberts, Miley Cyrus, Ashley Judd, Lena Dunham und vielen mehr. „Wir werden es nicht zulassen, dass unsere Körper von Männern in der Regierung besessen und kontrolliert werden“, erklärte die Soul-Sängerin Alicia Keys kämpferisch. Und Scarlett Johansson erzählte, wie ihr als junger Schauspielerin selbst in einer Planned-Parenthood-Klinik geholfen wurde. „Meine Tochter wird in einem Land aufwachsen, in dem sie vielleicht nicht mehr das Recht haben wird, selbst über ihren Körper und ihre Zukunft zu bestimmen“, wandte sich Johansson in ihrer Rede direkt an Trump. „Ein Privileg, das ihre Tochter Ivanka noch hatte!“

Solche Auftritte bescherten den Märschen Titelgeschichten bis hin zur deutschen Gala. Aber es waren die Millionen Frauen von nebenan, die den Protesten Wucht gaben. Es waren einfach alle gekommen, die nicht in einem Land leben wollen, in dem ein Mensch wie Donald Trump Präsident ist. ➝
So wie die 44-jährige schwarze Kinderärztin aus Evanston, Illinois, die ­sagte: „Ich marschiere heute für meine Patientinnen, meine Töchter, meine Schwestern – und auch für meine Eltern, die damals schon als Teil der Bürgerrechtsbewegung in Washington auf die Straße gegangen sind.“ Oder die 20-jährige Studentin Grace aus New York, die erklärte: „Niemand hat das Recht, eine Frau einfach so anzupacken!“ Oder die zwölfjährige Schülerin Anabel aus Wash­ington, die den Mathe-Test schwänzte, um dabei zu sein, denn: „Dieser Protest ist wichtiger, es geht um meine Zukunft.“

Es ist anzunehmen, dass alle diese Frauen und Mädchen nichts von den erbitterten Grabenkämpfen, die der Organisation der Märsche vorausgegangen waren, mitbekommen haben. Denn auch das hat der Frauenmarsch bewiesen: Es ist nicht so einfach, eine Demo für Frauenrechte auf die Beine zu stellen. Die Auseinandersetzungen, die im Vorfeld vor allem im Netz scharf geführt wurden, hätten den größten feministischen Protestmarsch der Geschichte beinahe verhindert.  

Es ist dasselbe Klima und es sind dieselben Themen, die auch in Deutschland die Frauen spalten: Islamismus und Prostitution. Allen voran die „Rassismus first!“-Haltung mancher Linker, die nicht müde werden, den Sexismus zum Nebenwiderspruch zu erklären und Feministinnen den Mund verbieten zu wollen. Der Streit eskalierte in den USA auch, weil eine Handvoll transsexueller Frauen den Protestierenden allen Ernstes vorwarfen, die ständige Erwähnung von „Pussys“ würde diejenigen von den Protesten ausschließen, die „keine Vagina haben“. Insbesondere die pinken Pussy-Mützen hätten eine „eindeutige“ und vor allem „ausgrenzende Botschaft an Transfrauen“ gesendet. – Diese Töne kennen wir leider schon aus Berlin.

Zum Symbolbild der Proteste wurde dann ausgerechnet das Bild einer streng verschleierten Muslimin. Kleiner Augenzwinker: Das Kopftuch war eine amerikanische Flagge. Das verstanden viele muslimische Frauen, die aus gutem Grund kein Kopftuch tragen, als Affront. Die Iranerinnen von der Internet-Plattform „My Stealthy Freedom“ zum Beispiel posteten zwei Tage nach den Märschen auf Facebook einen eigenen Solidaritätsaufruf an die Demonstrantinnen: „Schließt euch dem Kampf GEGEN den Kopftuchzwang an!“ Denn: „Millionen Frauen werden in bestimmten muslimischen Ländern gegen ihren Willen dazu gezwungen, einen Schleier zu tragen!“ mahnen die Exil-Iranerinnen und fragen: „Seid ihr auch mit ihnen solidarisch?“

Für Kontroversen sorgte auch die orthodox-verschleierte Muslimin Linda Sarsour aus dem nationalen Organisa­tions­team des Washingtoner Frauenmarsches, das „Homegirl im Hidschab“ (New York Times), eine Amerikanerin mit palästinensischen Wurzeln. Sarsour hatte sich unter anderem auf Twitter pro-Scharia ­geäußert – und Saudi-Arabien dafür ­gepriesen, dass dort „Frauen in den Parlamenten sitzen“.

In der Grundsatz-Erklärung des Women’s Marches hieß es zu guter Letzt wortwörtlich: „Wir stehen solidarisch hinter dem Sex Workers Rights Move­ment“; sprich: hinter den Lobbyistinnen, die sich weltweit für eine noch weiter­gehende Deregulierung der Prostitution „als Beruf wie jeder andere“ einsetzen.

Darauf reagierte wiederum ein Offener Brief von Aussteigerinnen aus der Prostitution an die „Organisatorinnen des Frauenmarsches in Washington“, unter anderem unterzeichnet von der irischen Ex-Prostituierten Rachel Moran von „Space International“ und der deutschen Ex-Prostituierten Huschke Mau: „Ihr habt euch von einer Minderheit den Bären aufbinden lassen, dass es angeblich etwas mit Menschenrechten zu tun hat, pro Sexarbeit zu sein“, schreiben die Ex-Prostituierten. „Dabei liefert ihr so nur den Profiteuren der Prostitution eine Plattform: Sexkäufern, Zuhältern und Menschenhändlern.“ Das sei eine „durch und durch antifeministische Haltung!“ klagen die „Überlebenden der Prostitution“.

Dass der 21. Januar 2017 trotzdem zu einem historischen Tag für den Feminismus und für den scharfen Protest gegen Trump wurde, ist den Millionen Frauen von Washington bis Hawaii zu verdanken. Schließlich ist Trump nicht der Typ, der in Frauenzeitschriften darüber schreibt, warum jeder Mann und jeder Vater ein Feminist sein sollte – wie Barack Obama; eher einer, der erklärt, dass er seine Tochter auch „daten“ würde, denn „sie hat ja eine tolle Figur!“. Sein längst legendärer Satz „Grab them by the pussy“ ist aus dem Jahr 2005. Trump tat ihn 2016 als „Locker Room Talk“ ab. Boys will be boys.

Doch inzwischen geht es für die Frauen um mehr als dumme Sprüche und Symbolpolitik. Es geht um die Bedrohung fundamentaler Rechte. Angefangen beim Recht auf Abtreibung, über die Respektierung Schwarzer und Migranten, die Schusswaffenkontrolle oder gesundheitliche Versorgung, bis hin zum Klimaschutz und dem gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Und auch um den Kampf gegen (sexuelle) Gewalt, gegen die Diskriminierung von Schwulen, Lesben und allen, die sich dazwischen fühlen.

Vieles wirkte wie ein schlechter Scherz in den ersten Tagen von Trumps Amtszeit, aber es ist bittere Realität. „Trumps Krieg gegen die Frauen hat begonnen!“ kommentierte die New York Times Ende Januar. Die Zeit des Widerstandes auch. Spätestens am 8. März, dem Weltfrauentag, sollen die Proteste weltweit weitergehen.

Alexandra Eul

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