Weibergangs

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EMMA Mai/Juni 1995

Sie heißen „Die Beauties und das Biest", „Lemonbabies", „Lassie Singers" oder „Die Braut haut ins Auge". Sie machen die unterschiedlichsten Töne und sehen auch verschieden aus - nur eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie sind Frauen. Grund genug für die (Männer)Medien, sie als „Girliebands" und ihre Produkte als „Frauenrockmusik" zu klassifizieren. Inzwischen existiert sogar ein beachtlicher Markt für Musikerinnen und murmelt die männliche Konkurrenz erbittert was vom „Mösenbonus". Am 8. März - ja, ja, am Frauentag - lud der WDR einen ganzen Schock Damenbands zur „Frauenrocknacht" nach Bonn. Christa Thelen, selbst Musikmacherin, fuhr hin und hörte sich diese neuen Weibergangs mal genauer an.

Plötzlich ist die Bühne voll. Ein Gewitter aus leuchtenden Lurex-Klamotten, wild gelocktem Haar und blitzenden Instrumenten ist aufgezogen, und das Publikum, das eben noch matt in den Turnschuhen wippte, renkt sich die Hälse aus. Die Power quillt aus jeder Pore, ein kurzes „Wir sind 'Die Beauties und das Biest'" erschallt, und dann sind alle feinen Mädchen-Manieren vergessen: Mit einer ebenso einfachen wie wirkungsvollen Mischung aus Rock'n'Roll und frechen Texten räumen die Kölner Lokalmatadorinnen beim WDR-Frauenrockfestival anläßlich des Internationalen Frauentages in Bonn ab.

Nach Liedern über den Exhibitionisten, der den Rosenstrauch übersah, und Geschmacksvariationen von Kondomen informiert die Band eine verblüffte Öffentlichkeit über die „widerliche Barbiepuppenkreatur" namens Claudia Schiffer. Fünf Frauen an Saxophon, Keyboards, Gitarre, Bass und Gesang geben ihr Bestes, die Beauties eben, das Biest heißt Ralf.

Dank seiner Hartnäckigkeit trommelt Ralf Weiße seit geraumer Zeit in einer Mädchenband, jenem musikalischen Spezialfall, der „Frauenrockmusik" als Schimpfwort deklassierte und momentan allerorten als neuester Trend lokalisiert wird. Unbeirrbar arbeitete sich der Trommer von der Daueraushilfe hoch zum festen Bestandteil der Band und war auch durch Schikanen wie Boxen schleppen und Essen holen nicht abzubringen.

„Das ist gelebte Emanzipation", vermutet Ralf. Und es ist neidlos anzuerkennen, daß ihm seine Lurex-Shorts wirklich schlanke Beine machen. Auch wenn ihm die inneren Qualitäten der Beauties verschlossen bleiben, beispielsweise die, daß immer jemand da ist, von dem frau sich ein Tampon leihen kann, fühlt Ralf sich sichtlich wohl in Kölns „wildester Damenkapelle", die seit ihrem Bestehen zum Trendgemenge „Mädchenband" reifte.

„Irgendwie reiten wir ein bißchen auf dieser Welle mit", gibt Sängerin Gika Schölkens zu, „aber wir wissen auch, daß zwischen dem frechen Girlie und jemandem, den niemand ernst nimmt, ein schmaler Grat ist." Ganz wie die Beauties sind viele Musikerinnen mit den Jahren schlau geworden. Ob Musikstudentinnen wie Gika Schölkens, ob Taxifahrerinnen, Verkäuferinnen oder Schülerinnen, Hauptsache war für all die zukünftigen Musikerinnen, ruh genug auf Gleichgesinnte zu treffen.

In der Regel kam erst einmal der von den Eltern verordnete Blockflötenunterricht, dann, später in der Pubertät, entschieden sich die Mädchen für ihnen angemessenere Ausdrucksweisen. Bass, E-Gitarre, Saxophon, Schlagzeug, Keyboard: Mit den neuen Instrumenten lernten die Musikerinnen meistens auch, daß die patriarchalisch geprägte Wirklichkeit vor dem Proberaum nicht halt macht.

„Wenn man nur durchschnittlich ist, dann heißt es 'Ausziehn! Ausziehn!'", mußte die 22jährige Beauties-Bassistin Muriel Leipert erfahren, „und wenn man erfolgreich ist, heißt es: 'Das ist der Mösenbonus'". Doch von Frust ist beim Frauenfestival in Bonn keine Spur. Das harte Brot der frühen Jahre hat viele Musikerinnen zu großen Spötterinnen werden lassen. Hinter der Bühne erzählt Luci van Org von „Lucilectric" den staunenden Technikern obszöne Witze, irgendwo zischen die ersten Dosen Bier.

Unübersehbar hat der Ärger die Bands erst recht zu unverbrüchlichen Mädchengangs zusammengeschweißt. Synchron mit den enttäuschenden Entwicklungen der ko-edukativen Erziehung stellten eben eines schönen Tages auch viele Popmusikerinnen hierzulande fest: Ohne Männer geht's irgendwie besser.

Sie drehten den Spieß um und erweiterten die Reihe männlicher Archetypen um den langweiligen Jungen mit der unvorteilhalften Frisur. Irgendwann komponierte „Lucilectric" dann mit „Ich bin so froh, daß ich ein Mädchen bin" die Hymne zur Zeit, und die Medien überboten sich darin, den Trend zu etikettieren. Ob „Mädchen", „Riot Grrrls", „Babes", „Schlampen" oder „Girlies": Eine Frauenband, die sich auf der Höhe der Entwicklung wähnt, kann heute zwischen diversen Images wählen. Allerdings, findet Christiane Hügelsheim von den „Lassie Singers", „ist die Unterscheidung eigentlich absurd, andere Bands heißen schließlich auch nicht Männerbands".

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Almut Schummel ist Hügelsheim zwischen den Begriffen heimatlos geworden. Die „Lassie Singers" fühlen sich als Popband tituliert am wohlsten, wurden aber auch schon eine gemischte Mädchenband genannt -was sich da gemischt haben soll, bleibt auf ewig ein Geheimnis des Wortschöpfers. Sie haben erkannt, daß „Schlampen" in einer Welt, in der nur Kategorien überleben, einfacher zu Talk-Shows eingeladen werden, und daß in einem Begriff wie „Mädchen" zwar Freiheit und Frechheit steckt, aber auch die „ungefährliche Frau" mitklingt.

Unnachahmlich zwischen Koketterie und Schicksalsergebenheit jonglierend, haben sich Hügelsheim und Schummel imagemäßig inzwischen darauf geeinigt, daß sie als eine Art späte Mädchen mehr die reifere Haltung vertreten, was im Einzelfall bedeuten kann, daß eine Frau stundenlang schlechtgelaunt in einer Bar rumhockt. Für die beiden Enddreißigerinnen tauchen eben schon mal andere Fragen auf. Wie die, ob sie eigentlich noch berechtigt sind, zu singen: „Mein Freund hat mit mir Schluß gemacht"? Oder ob der Song nicht heißen müßte: „Meine Beziehung ist zu Ende". „Letztendlich lehnen wir uns gegen diese vorsichtig-umschreibende erwachsene Sprache auf", befindet Schummel, „und bewahren uns so das Positive einer Teenie-Haltung".

Mit ihren wohlkalkulierten Bekenntnissen zur Naivität entwickelten sich die Lassies zu Vorbildern für Bands wie die Beauties. Lakonisch, lässig und zu einer milden Form des Gassenhauers fähig, haben die beiden Wahl-Berlinerinnen jedoch noch immer nicht den finanziellen Erfolg, der ihnen gut zu Gesicht stünde. Da trügt ein Auftritt wie der in der WDR-Rocknacht, in der das Publikum den Charme der „Lassie Singers" und die massive Gitaren-Unterstützung von Ex-"Ideal"-F.J. Krüger begeistert feierte. Unterm Strich können die beiden Musikerinnen auch vier Jahre nach ihrer ersten Platte nicht von ihrer Musik leben, sie arbeiten nebenbei als Sekretärin und Bedienung. Das zermürbt.

Als alleinerziehende Mutter lernte Christiane Hügelsheim zudem, wie Familie und Beruf eine Frau innerlich spalten. Wie man beides können will, und das Gefühl, eine Rabenmutter zu sein, nur selten vollständig verschwindet. Männliche Kollegen, so erfuhr sie, verlassen sich auf eine Frau zuhause, die die Kinder erzieht - die Grundwerte der Gesellschaft haben auch in der Popmusik, wo der Fortschritt angeblich seine Keimzelle hat, Bestand.

Das abenteuerliche Leben einer Popmusikerin mit Kind steht Almut Schummel noch bevor. Dezent spannt sich ihre schwarze Bluse über einem beträchtlichen Bauch, die Sängerin ist hochschwanger, was ihrer Kondition anscheinend keinen Abbruch tut. Die gefalteten Hände auf ihrer voluminösen Bauchkugel abgelegt, sitzt sie nach dem Lassies-Auftritt hinter der Bühne und beobachtet das hektische Treiben. Ans Aufhören hat sie ernsthaft nie einen Gedanken verschwendet. Jenseits von all den Anekdoten, der Routine und den Wechseln in der Band ist ihr das Musikerinnendasein ein Abenteuer geblieben. Und nach den drögen 80er Jahren, nach Bands wie „Schneewittchen" und 218-Demonstrationen sagen die Lassies jetzt wieder „Ja", wenn man sie fragt, ob sie Feministinnen sind.

An eine weltumspannende Frauensolidarität glauben die beiden allerdings nicht. „Unser Stück 'Kindchenschema' handelt eigentlich davon, daß es so etwas nicht gibt", meint Almut Schummel. Irgendwie, so sagt sie selbst, will sie ja solidarisch sein. „Aber dann seh' ich eine besonders schlechte Frauenband, und dann ärgere ich mich nochmal extra." So findet die heile Welt auch im Alltag von Musikerinnen und Frauenbands nicht statt. Szenen-und stilübergreifend gibt es Abneigungen, aber auch jede Menge Übereinstimmungen.

In diesem Empfinden treffen sich die „Lassie Singers" mit „Schwester S", die sich in diesem Jahr der männlichen Übermacht in der deutschen wie internationalen HipHop-Szene in den Weg stellte. „S ist soweit", nannte die Tochter indischer Eltern mit einem deutschen Paß ihr CD-Debüt. Sie wird seitdem von der Presse als hessische Rap-Königin abgefeiert. Auch wenn das Presse-Info ihrer Plattenfirma erst einmal über den Einfluß des Rödelheim-Hartreim-Projektes auf die Rapperin belehrt (Tenor: Ohne diese Männer ist die Schwester praktisch nicht denkbar - was der „Spiegel" prompt abschrieb), so sprechen die Reime der Schwester S eine umso deutlichere Sprache. Die 20jährige BWL-Studentin mit dem schicken Nasenstecker macht ein für alle Mal Schluß mit lustig. Souverän und von keiner Selbstkritik getrübt („Meine Reime überragen"), kennt Schwester S ihren Platz, und es ist ihr ziemlich egal, wer unter ihr Papst wird.

Mit einem sicheren Gefühl für intel ligente Sprüche, bewegliche Beats und Aggression fegt die Rapperin jedes Mädchen-Klischee vom Plattenteller. Typisch männliche Selbstgefälligkeiten werden gnadenlos „gedisst" (was frei übersetzt soviel bedeutet wie jemandem mit allen Mitteln der Sprache sein Idiotentur vorzuführen). Schwester S, das ist die längst fällige Antwort auf die Breitseite aus Frauenverachtung, die der HipHop-Männerclub für gewöhnlich abfeuert. Allerdings ist von der großen Frauensolidarität auch bei der königlichen Reimerin keine Spur, O-Ton: „Ich bin die Frau, du bist die Maus."

Musikalisch gibt es zwischen Schwester S und beispielweise Lucilectric keine Verbindung - gemeinsam ist allen sogenannten Frauen- und Mädchenbands eigentlich nur ihr Ringen um Respekt. Selten ist es gleichzeitig auch feministische Strategie, vielmehr reproduziert sich hier in der Musikszene ganz einfach ein gesellschaftlicher Zustand, der einschließt, daß viele Frauen äußerst allergisch reagieren, wenn jemand versucht, ihre Arbeit, sprich Musik, über ihr Geschlecht zu definieren. Der Versuch, Bandimage und Musit sehr unterschiedlicher Musikerinner miteinander abzugleichen, nur weil sie Frauen sind, wird diskriminierend empfunden oder gipfelt in Distanzierungsbemühungen, wie dener der Abordnung des Hamburger Dilettanten-Kultes „Die Braut haut ins Auge".

Zwar vermarkten sie diese Musikerinnen als „Mädchenband". Beim WDR-Rockfestival jedoch hinterließen sie durch ihre peinlich berührte, sich von Frauen distanzierende Einführung den Eindruck, bei Frauenveranstaltungen handele es sich um die schlimmste Krankheit nach der Beulenpest. Und das alles, obwohl sie die schönsten Anzüge des Abends trugen. Im maßgeschneiderten Nadelstreifen machten die für diesen Auftritt zum Trio notgeschrumpften Sankt Paulianerin-nen die sprichwörtlich gute Figur. Ihre erste selbstfinanzierte CD brachten sie bereits 1992 unter die Leute und arbeiteten seitdem erfolgreich an der Perfektionierung ihrer zündenden Mischung aus 60er-Jahre Beats und Hochleistungs-Schlagern, die so ehrlich sind wie ein Tagebuch. Doch bevor sich die Bräute als Feminstinnen outen wie Löwensenf-Liebhaberin Luci van Org von „Lucilectric", scheinen die Hamburgerinnen lieber an ihrer Bühnenshow zu tüfteln, die das ungelenke Gehampel früherer Männerbands an - neben diesen schicken Anzügen (das kann gar nicht oft genug gesagt werden).

Schließlich ist es nicht zuletzt die Optik, die zahlreiche „Mädchenbands" zur Erholung für den überfütterten Konzertbesucher und die -besucherin werden läßt, dafür war das WDR-Spektakel ein weiteres schönes Beispiel. Eine grippekranke Pe Werner überraschte im 70er Jahre-Look und Ulrike Haage, Keyboarderin und Komponistin bei den „Rainbirds", trug einen formidablen gelb (oder war es hellgrün?) karierten Anzug, der mit ihrem blonden Stoppelhaarschnitt um die Wette leuchtete.

Seit ihrem 1988er Hit „Blueprint" sind die „Rainbirds" mit Ulrike Haage und Sängerin und Gitarristin Katharina Franck zum „Frauenprojekt" gewachsen, das sich in Bonn um das eindrucksvolle Schlagzeugspiel von Tim Lorenz bereicherte. Nach den Rock'n'roll-inspirierten Künsten ihrer Vorgängerinnen entführte die Band das Publikum in ein ganz und gar anderes Soundspektrum, in dem sich vielfältige Klänge plötzlich zu tiefen Songs verdichten. Mit den „Rainbirds" wurde deutlich, daß die Fragestellung nach dem Zusammenhang von Geschlecht und Musik auch mit handwerklichem Können verbunden ist. Nach ihrem Konzert versucht Ulrike Haage zwischen Tür und Angel die Frage nach einer „weiblichen Identität" in der Popmusik zu beantworten. Während Freundinnen darauf warten, Haage und Franck nach ihrem beeindruckenden Konzert ausgiebig zu beglückwünschen, stellt Haage nachrücklich fest, daß sie die Aufsplitterung in Frau und Künstlerin für lange überholt hält, und es ist nicht zu überhören, daß sie schon die Fragestellung an sich für falsch hält. Für die „Rainbirds" ist die Frauenrocknacht zwar eine löbliche Veranstaltung, in die sie „selbstverständlich reingehören". Aber: „Für uns als Künstlerinnen ist es ein Auftritt wie jeder andere auch." Zwischen Garderobe und Bühne, Wimperntuschen und Gitarrestimmen fiel in Bonn auf, daß kaum eine Frauenband, ob auf Plateauschuhen oder auf Gummisohlen, auf die Möglichkeit mehrstimmigen Gesangs verzichtet und sie mit den oftmals süffisanten Kommentaren ihres Alltags viele bierernste Männerbands an Unterhaltsamkeit locker überbieten. Und so unterschiedliche Musikerinnen wie „Chickens"-Instrumentalistin Milli Meter, die sich von der Jeansträgerin in ein Blumenmädel mit knackigem Bass-Sound wandelt, und Christiane Hügelsheim, die sich rasch noch einen Scheitel zieht, vereint doch der drohende Herzinfarkt, kurz bevor sie auf die Bühne müssen, und der beschwingte Schritt, mit dem sie ihr jubelndes Publikum nach dem Schlußapplaus wieder sich selbst überlassen.

Nach sieben Stunden hat sich in Bonn allerdings auch die letzte Band ausgestöpselt. Es ist zwei Uhr nachts, und hinter der Bühne sind die Garderoben verwaist, und die Mülleimer quellen über. Ein letztes Foto noch, eine allerletzte Zigarette, mit zufriedenen Gesichtern ziehen Veranstalterinnen und Musikerinnen ihr Resümee: Sie haben gezeigt, daß es auch in Deutschland eigentlich keinen Grund gibt, Mädchen-und Frauenbands als musikalischen Sonderfall zu behandeln. Auf der Suche nach einer herzerwärmenden Interpretation des Klassikers „Ring of Fire" zum Beispiel wird die Hörerin bei den Country-Rockerinnen von „Even Cowgirls get the Blues" fündig. Die „Lemonbabies", die kürzlich endgültig von der Amateurliga zur Major-Plattenfirma Sony wechselten, sind mit Abstand Berlins überzeugendste Mädchen-Trash-Combo, perfekt bis in die rosa Haarspangen.

Gerade die „Lemonbabies" beherrschen die Attitüde, klassische Mädchen-Attribute so zu überdrehen, bis sie zum universellen Code werden, und plötzlich nicht mehr Mangel, sondern Qualität bedeuten. In diesem Sinne wird auch aus dem Frauen-Schimpfwort „Hühner" dann der selbstbewußte Name der Bonner Rockerinnen „Chickens". Jetzt muß die Welt nur noch von diesen Bands erfahren, einigt sich die Bonner Crew. „Es kann nur besser werden, wenn mehr Frauen Musik machen", träumt Lassie-Singer Almut Schum-mel. Und sie tröstet sich schon mal prophylaktisch: „Angesichts der vielen Frauenbands, die mittlerweile nach vorne drängen, habe ich das Gefühl, daß es zumindest in der Popmusik keinen 'Rollback' gibt." In der Tat sieht's noch so aus. Frauen erobern sich die Bühne. Und ein unleugbarer Vorteil des Medienrummels um die Girlies ist, daß Plattenfirmen in der Hoffnung auf gutes Geld bereitwilliger Verträge mit Frauenbands abschließen. Immer weniger Frauen scheinen bereit, vier Jahre im Kämmerlein zu üben, bevor sie sich auf die Bühne wagen. Recht so. Männerbands haben ihre Bühnenerfahrung schließlich auch auf der Bühne erworben. Immer schön vordrängeln, da kann man von Ralf, dem unbeirrbaren Biest, wirklich noch was lernen.

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