Frauenrechte

Hamburg: Schura boykottiert Frauenmarsch

Frauen aller Herkunft wollen Samstag an der Alster für Frauenrechte demonstrieren. Da konnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Moscheenverbände einschalten. Seit mehreren Tagen fahren Freunde der Scharia eine öffentliche Kampagne gegen die Veranstalterinnen. Und gegen unbequeme Rednerinnen wie Necla Kelek.

Frauke Petry: War’s das jetzt?

In einer Video-Botschaft spricht Frauke Petry aus, was ohnehin schon alle ahnten: Sie wird bei der Bundestagswahl nicht als Spitzenkandidatin antreten. Eine Emanze in der rückwärtsgewandten, männerbündischen AfD – das konnte ja nicht gut gehen: „Eine von beiden muss gehen“ schrieb EMMA schon im Dezember.

Sie warnen vor dem gewaltlosen Dschihad

Gina Khan macht mit bei der Kampagne "Ein Gesetzt für alle" (Foto). Sie kommt aus Birmingham, wo der Westminster-Anschlag seinen Anfang nahm - und sie weiß warum. Gina musste erleben, wie die Islamisten ihren Vater indoktriniert haben. Seither warnt die Tochter pakistanischer Eltern vor dem „gewaltlosen Dschihad“. Und wünscht sich, dass auch MuslimInnen endlich kämpfen.

„Renn, Tayyip, renn! Wir kommen!“

Auf der ganzen Welt sind am 8. März Frauen für ihre Rechte auf die Straße gegangen, von Madrid bis Mexiko. In der Türkei waren die Proteste besonders heftig. Denn für die Türkinnen geht es um mehr als um gleichen Lohn bei gleicher Arbeit oder bezahlte Elternzeit. Sie sagen „NEIN!“ zu Erdogans Sultan-Plänen.

Ministerin Aydan Özoğuz: Entlarvt!

Ist die „Ministerin für Integration“ eine Ministerin für Desintegration? In ihrem Programm geht es um die Stärkung der Parallelgesellschaft und der extrem konservativen Islam-Verbände.

Zana Ramadani: Geächtet!

Zana Ramadani kommt aus einer muslimischen Familie, ihre Eltern sind aus Mazedonien geflüchtet. Sie war lange bei den Femen aktiv und ist heute wieder CDU-Mitglied. Ihr viel diskutiertes Buch "Die verschleierte Gefahr" ist gerade erschienen. Darin kritisiert sie den mangelnden Beistand von so manchen Feministinnen scharf.
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