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Gesundheit: Unser Körper gehört uns!

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Der Wert der Gesundheit wird in diesen Zeiten besonders deutlich. Der Gesundheit von Frauen haben wir unser Dossier gewidmet. Zu lange waren Frauen Menschen zweiter Klasse: in der Forschung, in Kliniken, bei ÄrztInnen, in Lehrbüchern. Und oft sind Frauen das noch heute. Der Grad der Emanzipation ist unweigerlich mit dem Grad der Gesundheit von Frauen verbunden. Seit sich die Frauengesundheitsbewegung in den 1970ern auf den Weg machte, sind wir ein ganzes Stück weit gekommen.

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Mussten sich Frauen in den 1970ern mittels Spekula-Untersuchungen erst einmal selbst kennenlernen, haben wir heute herausragende Ärztinnen, die in der Forschung an der Weltspitze stehen und die Gesundheit von Frauen zu ihrem Thema gemacht haben. Dank ihnen und den Pionierinnen von damals gibt es große Vorstöße. Etwa bei Brustkrebs, ja sogar bei Alzheimer, und es gibt ein Bewusstsein dafür, dass Frauenherzen (im wahrsten Sinne des Wortes) anders schlagen.

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Doch es gibt noch viel zu tun. Krankheiten wie Migräne oder Endometriose sind nahezu unerforscht. Kliniken streichen die Abtreibung aus ihren Leistungskatalogen, die Zahl der Kreißsäle halbiert sich, es herrscht Hebammen-Notstand. In Zeiten der Privatisierung des Gesundheitswesens fühlen sich Patientinnen mehr denn je allein gelassen. Und: Noch immer werden Frauen in klinischen Studien vergessen, wegen vermeintlicher psychischer Probleme falsch behandelt und Medikamente falsch dosiert. Noch immer müssen wir um unsere Gesundheit kämpfen. Und das tun wir.

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Frauenherzen schlagen anders Die Kardiologin und Gendermedizinerin Cathérine Gebhard im Interview

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Das Gutachter (Un)Wesen Unqualifizierte Gutachter entscheiden über Schicksale

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Die Frauengesundheitszentren  Von der Selbsterkundung zur Selbsthilfe
 

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