Frauenwahlrecht - eine Chronik

Von Olympe de Gouges über den Kampf der englischen Suffragetten bis zum Sieg der Schweizerinnen - die Highlights auf dem Weg zum Frauenwahlrecht.

Parité in Parlamenten!

Ihnen reicht es! Das "Bündnis für Parité" reichte Klage beim Bayerischen Verfassungsgericht ein: darauf, dass so viele Frauen wie Männer kandidieren. Schließlich wählen ja auch so viele Frauen wie Männer die Parteien. Zu gleichen Teilen. Bis auf die AfD: die wird doppelt so oft von Männern gewählt.

Keine Bürger zweiter Klasse!

Auch die Österreicherinnen erhielten am 12. November 1918 das Wahlrecht. Sie hatten ebenso hart dafür gekämpft wie ihre deutschen Schwestern. Und ganz wie in Deutschland konnten sie auf die Genossen von der SPD nicht zählen. Frauenrechtlerinnen wie Auguste Fickert und Rosa Mayreder wussten das nur zu gut.

Taten statt Worte!

Das war das Motto von Emmeline Pankhurst und ihrer "Women's Social and Political Union". Wie die englische Suffragette so mutig und kompromisslos wurde, erzählt sie in ihrer Autobiografie, die 1914 erschien. Pankhurst erzählt darin von ihren Eltern und wie ihre Zeit in der Armenpflege sie radikalisierte.

Wer waren die Pionierinnen?

Hier marschieren die deutschen Frauen stramm auf das Wahlrecht zu. Der Weg dahin war lang. Er währte 70 Jahre. So lange kämpften die Frauenrechtlerinnen für dieses elementare Menschenrecht. Die ganze Geschichte steht in der November/Dezember EMMA. Hier ein Auszug.

Frankfurter Frauen Film Tage

Deutschland hat ein neues Frauenfilmfestival. Am Freitag geht es los, über neun Tage in der Kinothek Asta Nielsen in Frankfurt. Mit sehr spannenden Filmen. Das Festival soll von nun an immer im Herbst stattfinden, ergänzend zu dem Frühjahrs-Festival in Köln/Dortmund. Aber erst mal auf nach Frankfurt!

Frauen & Geld

Liebe Geschlechtsgenossinnen: Lernt es endlich, mit Geld umzugehen! Und so ökonomisch unabhängig zu werden. Madame Moneypenny macht es euch vor. Natascha Wegelin ermutigt aus eigener leidvoller Erfahrung Frauen, sich finanziell unabhängig von Mann und Vater Staat zu machen.

Renate Lasker-Harpprecht ist tot

Die Holocaust-Überlebende starb nach einem trotz allem geliebten Leben in Frankreich. Sie war eine starke Persönlichkeit und eine liebe Freundin. Das nachfolgende Gespräch haben wir im Sommer 2018 geführt. Eigentlich hatte sie gar nicht über Auschwitz reden wollen...

„Integriert doch erst mal uns!“

Dieser Satz schallt Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, immer wieder entgegen. Ist er berechtigt? Ja! findet Köpping. Für sie kann es eine echte deutsche Einheit nur auf Augenhöhe geben - und an der mangelt es bis heute. Siehe Chemnitz.

„Zwei Huren in jedem Arm“

Beim antirassistischen Soli-Konzert in Chemnitz kamen Zehntausende zusammen, um ein Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen. Der Frauenhass ­und Sexismus mancher Bands war leider kein Thema.

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