Kaiserring für Katharina Fritsch

Ihre Bilder fragen nach Abgrund und Schönheit, Leben und Tod. Katharina Fritsch gilt als wichtigste deutsche Bildhauerin und ist seit den 1980er Jahren prägender Teil der Düsseldorfer Kunstszene. In Venedig erhielt sie den Goldenen Löwen, in Goslar nun den Kaiserring. Wir gratulieren!

Im Kino: In die Sonne schauen

Ihr zweiter Spielfilm „In die Sonne schauen“ hat den Preis der Jury in Cannes gewonnen. Der letzte Deutsche, der das schaffte, war Wim Wenders 1993. Filmemacherin Mascha Schilinski lässt darin vier Frauengenerationen durch die Jahrhunderte erzählen – im Interview von Maria Wiesner.

Der Schnäuzer: Er ist wieder da!

Alle haben jetzt einen, ob Fußballer oder selbsternannter Feminist. Dabei sieht er scheußlich aus und erinnert an Pornodarsteller der Siebziger Jahre. Trotzdem feiert der Schnäuzer gerade sein Revival. Chantal Louis fragt sich: Wie zur Hölle konnte das passieren?

Warum schweigen die Konservativen?

Statt das „Selbstbestimmungsgesetz“ zurückzunehmen, fördern die Konservativen mit ihrem Schweigen die Rechten. Warum bezieht die Merz-Partei in der Trans-Debatte nicht klar Position? Fragt die österreichische Ex-Grüne Faika El Nagashi. Und sie erklärt, was CDU/CSU und ÖVP jetzt tun müssten.

Diversity: „Aus dem Ruder gelaufen!“

Er gilt als „Vater der Frauenquote“ in der Wirtschaft. 2010 führte Thomas Sattelberger als Telekom-Vorstand eine 30-Prozent-Quote ein. Jetzt sieht er, wie auf Druck von Trump Unternehmen auch in Deutschland ihre Diversity-Programme einstellen. Warum Sattelberger das keineswegs nur negativ sieht.

Taxi: Frauen fahren Frauen

„Frauen fahren lieber Frauen. Und Frauen steigen auch lieber bei Frauen als Fahrer ein. So einfach lautet der Grund, aus dem Nadin Güner in Berlin ein Frauentaxi auf die Spur gebracht hat. Ihre „G-Cars“-Flotte wächst von Monat zu Monat. Männer müssen leider draußen bleiben – und die Nutzerinnen sind begeistert.

Kopftuch: Doppelter Zwang

„Hidschab-Influencerinnen“ feiern auf Social Media den Schleier als „Befreiung“ von westlichen Schönheitsidealen. Ein Trugschluss, sagt die marokkanisch-spanische Autorin Najat El Hachmi. Sie analysiert, warum sich „Hidschab-Influencerinnen“ vielmehr zwei Patriarchaten gleichzeitig unterordnen.

Der neue „Halal-Feminismus“

Muslimische Influencerinnen wie Hanna Hansen oder Amal Kobeissi propagieren den fundamentalistischen Islam als neuen Lifestyle. Ihr Ideal ist die keusche, verschleierte Frau als Gegenmodell zum „sündigen“ Westen. Sie haben Hunderttausende FollowerInnen. Wer sind sie?

An Schulen + Unis: Wie bei den Taliban

Geschlechter-Apartheid an der Uni, Kopftücher an der Grundschule. Der Palästinenser Ahmad Mansour fordert: Schulen und Unis müssen sich der islamistischen Agitation viel konsequenter entgegenstellen!

Wo bleibt der Aufschrei?

Fragt Nasrin Amirsedghi. Sie floh vor 42 Jahren aus dem Iran und gibt seit Jahren Integrationskurse für Geflüchtete. Was sie von dort berichtet, klingt beunruhigend. Frauenverachtung und Antisemitismus sind an der Tagesordnung. Sanktionen? Keine. Fehlzeiten? Viele. Doch fast jeder wird durchgeschleust. Wie kann das sein?

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