50 Jahre Kleiner Unterschied

Im August 1975 erschien „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ und ging durch die (Bett)Decke. Wie war das damals? Wo stehen wir ein halbes Jahrhundert nach dem Bestseller, der von Südkorea bis Brasilien gelesen wurde, in Sachen Liebe & Sexualität? Alice Schwarzer zieht Bilanz.

Freiheit & Lust? Das Sex-Drama

Haben Frauen heute eine erfülltere Sexualität als früher? Jein. Aktuelle Studien zeigen: Sie haben seltener Orgasmen als Männer - und dafür häufiger Schmerzen. In den USA hat das Phänomen schon einen Namen: der Pleasure-Gap. Denn unter dem Label der sexuellen Freiheit verbirgt sich wieder mal der Backlash.

Giulia Gwinn: Die Kapitänin

Aktuell bangt Giulia Gwinn um ihr Knie. Im Spiel gegen Polen verletzte sich die Kapitänin schwer. Im Februar folgte Giulia Gwinn auf Alexandra Popp und ist die Kapitänin der National-Elf, mit 25 Jahren. Wie die Rechtsverteidigerin von Bayern München zu einer der besten Fußballerinnen Deutschlands wurde.

Kleinhans: Die Fußball-Pionierin

Am liebsten würde sie heute nochmal mitspielen, wenn sie die National-Elf sieht. Christa Kleinhans von Fortuna Dortmund galt in den 1950er und 1960er Jahren als die beste Fußballerin ihrer Zeit - und zwar als Frauenfußball noch verboten war und Frauen kaum Spielorte fanden. Ihr Kampf um Gleichberechtigung.

Fußball-EM: Ihr seid Heldinnen!

Auch wenn die deutschen Fußballfrauen jetzt raus sind - 113 Minuten haben sie gegen Weltmeister Spanien keinen Treffer kassiert. Die EM in der Schweiz bricht alle Rekorde. Bis hierhin war es ein weiter Weg für alle Fußballerinnen. Von den Pionierinnen der 1950er und 1960er - bis zu den Top-Spielerinnen heute.

Yoko & John: „One to One”

Die Doku „One To One“ ist nicht nur ein mitreißendes Zeitdokument, sondern auch eine Hommage an zwei große KünstlerInnen und an eine große Liebe. Gezeigt wird ihre Zeit in Greenwich Village Anfang der 1970er. Regisseur Kevin Macdonald hat bisher unbekanntes Material aufgetrieben. Jetzt im Kino.

Berlin: Sag mir, wo die Frauen sind

Fast die Hälfte des Kabinetts sind Frauen. Aber ansonsten wimmelt es an den Spitzenpositionen von Männern – bei Union und SPD. Und: Alle harten und für die „Kriegsertüchtigung“ entscheidenden Ressorts sind von Männern besetzt. Nur Katherina Reiche darf ein Männerressort leiten. Sie und ihre Kolleginnen stellen wir hier vor.

Karin Prien: Die Superministerin

In den Medien firmiert sie fast immer als „Bildungsministerin“. Dabei ist Karin Prien auch zuständig für „Gedöns“ (Ex-Kanzler Schröder), inklusive Frauen. Ihr Lebenslauf gibt Hoffnung, dass die in Holland geborene Enkelin jüdischer Exilanten die Themen Bildung und Frauen zusammendenkt.

Keine Elternzeit für Bürgermeisterin

Die Stadtchefin von Lindau wollte nach der Geburt ihres dritten Kindes nicht in den achtwöchigen Mutterschutz. Das ist eigentlich verboten. Doch die Juristin nahm das nicht hin. Und sie rief die Initiative „Bavaria ruft!“ ins Leben. Ziel: Mehr Frauen in die Kommunalpolitik!

Panahi: Kann er zurück nach Iran?

Die iranischen Frauen, die sich nicht verschleiern, sind seine Heldinnen. Ihr Mut ist seine Inspiration. Mit seinen Filmen kämpft der iranische Regisseur mit den Frauen gegen das Regime. Dafür saß er im Gefängnis. Vor zwei Jahren wurde er entlassen. Nun hat er die „Goldene Palme“ in Cannes bekommen – und kämpft weiter.

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