Feministisches Entenhausen

Weil dieser Vater nicht will, dass seine Töchter später mal was „Windel­weiches“ studieren, legt er ihnen die Lektüre der Geschichten aus Entenhausen ans Herz. Denn da erfährt Mensch nicht nur dank Dagobert, wie man oder frau Millionär wird, sondern es gibt auch scharfe Mädels.

Sie sind schwach & stark zugleich

Urvashi Butalia ist eine der bekanntesten Aktivistinnen und Literaturwissenschaftlerin. Hier erzählt sie die ­vielfältige Geschichte der Frauenbewegung in Indien.

Vom Niemand zum Jemand

Sie lebt zwischen Mumbai und Chicago, zwischen Frau und Mann, zwischen Queer und Avantgarde-Kunst-Szene. Die gelernte Fotografin ist heute eine der aufregendsten Künstlerinnen in Indien.

Wir sind die Hälfte der Welt

Sie ist eine der stärksten und vielfältigsten Stimmen im Universum der indischen Künstlerinnen. Ihre Plastiken von nackten Prostituierten (Foto) lösten einen Skandal aus.

Über die Ausstellung „Facing India“

Zwei Jahre lang ­bereiste Kuratorin ­Ruhkamp den ­indischen Subkontinent, traf Künstlerinnen, ­sichtete Werke. ­Zuguterletzt wählte sie sechs aus und lud sie ein, ihre Werke in ­Wolfsburg auszustellen.

Parastou Forouhar: „Ich kämpfe um die Ehre meiner Eltern!“

Ihre Eltern Dariush und Parwaneh Forouhar waren bekannte Oppositionelle im Iran. Am 21. November 1998 wurden sie ermordet. Seither fährt ­Parastou Forouhar, 56, einmal im Jahr in den Iran und fordert Gerechtigkeit. Nicht nur für ihre Eltern.

Hourvash Pourkian „Mein Leben war wunderschön!“

Die Revolution hat sie als junge Frau aus der Ferne erlebt, im Hamburger Exil. Und konnte kaum fassen, dass ­damals sogar IranerInnen in Europa in weiten Teilen hinter Khomeini und seinen Mullahs standen. Heute will sie alle Iranerinnen im Exil vernetzen. Hourvash erzählt.

Mojdeh Noorzad: „Ich habe Nein gesagt!“

Nein zum iranischen Regime. Die Apothekerin Mojdeh lebt seit 34 Jahren in Köln. Als politische Aktivistin wurde sie im Iran verfolgt. Bis heute kämpft sie für die Rechte der Iranerinnen, unter anderem bei der Initiative „HennaMond“ und dem internationalen Netzwerk „Iran Women Solidarity“.

„Ich habe den Tschador weggeworfen!“

Im Iran war sie in Lebensgefahr. Ihr Mann konnte den Häschern nicht entkommen, er wurde ­hingerichtet. Sie konnte fliehen. In Deutschland hat sie den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet. Todesdrohungen bekommt sie noch immer. Mina fordert von Frauen im Westen Solidarität.

Sie kämpfen für ihre Schwestern

Zahlreiche der Frauen, die – wie hier in Teheran – kurz nach der Machtergreifung Khomeinis 1979 gegen die Zwangsverschleierung demonstriert haben, sind tot, ermordet von den ­„Revolutions- wächtern“ oder zermürbt im Gefängnis. Manche konnten fliehen und leben seither im Exil. Und die Geschichte widerholt sich.

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