Meinhof: Hass gegen Angst

Der Weg von Ulrike Meinhof von der brillanten linken Journalistin zur RAF-Terroristin im Untergrund war dramatisch. Schade. Denn sie war Feministin. Doch der Hass war zu groß. Nicht nur aufs Establishment und den Imperialismus, sondern auch auf den eigenen Ehemann. Das schrieb Meinhof nach dem Tomatenwurf

Liebe Genossinnen, Genossen.

Sanders Tomatenrede 1968 in Frankfurt.

Genossen, ihr seid unerträglich!

Helke Sander hielt die berühmte „Tomatenrede“ und ist eine der Gründerinnen der Kinderläden. 1937 in Berlin geboren, die Eltern waren „Mitläufer“, der Vater ein „Tyrann“. Sie gründete 1968 den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“. Später initiierte Sander die Gruppe „Brot und Rosen“ und das erste Frauenfilmfestival.

Vor 55 Jahren flog die Tomate

Der Tomatenwurf am 13. September 1968 von Genossin Rüger gegen den Genossen Krahl ist im kollektiven Gedächtnis. War das schon Frauenbewegung? Nein. Aber es war ihr Vorfrühling: Der Aufstand der Genossinnen gegen die Genossen.

Die Frau als Fußball-Fan

Bei Fußball-Spielen fiebert Dagrun Hintze mit. Dass die eingefleischte Fußball-Fänin dabei auch noch richtig Ahnung von Fußball hat, ist für sie ein ernstes Problem. Über Knalltüten-Kommentare und Kastrationsängste - und über Frauen, die Mats Hummels ja „sooo süüß“ finden.

Homo-Fußballerinnen treten an!

Neue Freiheiten und alte Repression gleichzeitig sind heute Alltag in Russland. Denn während der Westen Russland und seinen Staatschef mit Misstrauen und Häme überschüttet, geht das Leben für 146 Millionen RussInnen weiter. Sie wünschen sich mehr Offenheit, auch vom Ausland.

Abtreibung: Das tödliche Verbot

In Irland ist Abtreibung bis heute strikt verboten. Was Frauen manchmal auch das Leben kosten kann, wie im Fall von Savita. In einer Abstimmung entscheiden die IrInnen nun darüber.

Frauen auf der Flucht: In der Falle

Maria von Welser hat sich aufgemacht in den Libanon, nach Jordanien und in die Türkei. Sie ist hunderten von Frauen begegnet. Hier erzählt sie das Schicksal von Amira und Seve, und ihren Kindern und Enkeln.

Das ist hier ja wie zu Hause!

Sie flüchtete 2008 von Pakistan nach Deutschland. Die Journalistin und Frauenrechtlerin Meera Jamal war von Islamisten mit dem Tode bedroht worden. Heute wundert sie sich, dass genau diese Leute, die sie bedroht haben, auch hierzulande Gewalt predigen dürfen.

Was machen die Frauen da?

In Berlin prallten wieder AfD-AnhängerInnen und deren GegnerInnen zusammen. In der AfD-Demo auch viele Junge und Frauen. Was sind ihre Motive? EMMA-Reporterin Wettig hatte sich schon im Februar beim „Frauenmarsch aufs Kanzleramt“ unter die Wütenden gemischt und ihre Stimmen nicht „nieder gebasst“, sondern ganz genau zugehört.

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