Abtreibung

Abtreibung

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So ein #Spahnsinn!

Die Femen haben eine Veranstaltung mit Jens Spahn gestürmt. Nicht nur sie sind wütend über dessen Abtreibungs-Politik. Seit Monaten rumort der Protest. Gegen Spahns Fünf-Millionen-Scherz: Eine Studie zu den psychischen Folgen von Abtreibungen. Wann zieht der Minister endlich Konsequenzen?

Die Gegner des Rechts auf Abtreibung

Sie halten uns seit fast 50 Jahren in Atem: Die fanatischen Gegner des Rechts auf Abtreibung. EMMA präsentiert einen fanatischen Gegner dieses Rechts und Hauptdenunzianten. In der aktuellen Ausgabe berichten wir über ihn und nennen seinen Namen. Er denunziert Ärztinnen, will aber selber anynonym bleiben.

Er denunzierte diese Frauen ...

... wollte aber selber anonym bleiben. Nun hat das Landgericht Hamburg in einem noch nicht rechtskräftigen Urteil entschieden: Pro-Familia-Vorsitzende Kersten Artus darf den Namen von Abtreibungsgegner Yannic Hendricks nennen. Wer ist der Mann, der Ärztinnen denunziert und Aktivistinnen vor Gericht zerrt?

Das Prinzip Einschüchterung & Bevormundung

In ganz Westeuropa gilt die Fristenlösung. Nur Deutschland erlaubt sich, Frauen und Ärzte zu bevormunden. Ein unhaltbarer Skandal! meint Alice Schwarzer. ÄrztInnen werden vom halbherzigen §219a bedroht. Frauen werden vom ebenso halbherzigen §218 bedroht. Es geht nur darum: Kein Selbstbestimmungsrecht zu gewähren.

Proteste: Es geht um mehr als den §219

Am Samstag haben in ganz Deutschland tausende Frauen zusammen mit solidarischen Männern für die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben protestiert. "Mein Körper, meine Entscheidung" stand auf ihren Transparenten. Denn es geht ja schon lange nicht mehr nur um die Abschaffung von §219a.

§219a: Baerbock gegen Kompromiss

Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert die Abschaffung des Ärzte-Paragrafen 219a und eine „Solidarität über Grenzen hinweg". Und der §218? Morgen findet der bundesweite Aktionstag zur Abschaffung des §219a statt – mit Aktionen in rund 30 Städten. Baerbock spricht auf der Kundgebung in Berlin.

§219a: Deutschlandweite Proteste

Am Samstag werden in rund 30 Städten Tausende auf die Straße gehen, um gegen den §219a zu protestieren. Der bedroht ÄrztInnen, die ungewollt Schwangeren helfen. Ein breites Bündnis ruft zu Protestaktionen in ganz Deutschland auf. Denn die Unzufriedenheit ist durch den faulen Kompromiss der SPD noch größer geworden.

Abtreibung: Es ist eine Schande!

Es soll beim § 219a bleiben. Der verbietet Ärzten, Frauen zu informieren, ob sie Schwangerschaftsabbrüche machen. Und er bedroht Ärzte mit zwei Jahren Gefängnis. Der Paragraph ist ein Nazi-Gesetz, das 1933 verabschiedet wurde. Ziel: deutsche Frauen zu zwingen, dem Führer „arische“ Kinder "zu schenken".
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