Abtreibung

Abtreibung

Abtreibung: Das tödliche Verbot

In Irland ist Abtreibung bis heute strikt verboten. Was Frauen manchmal auch das Leben kosten kann, wie im Fall von Savita. In einer Abstimmung entscheiden die IrInnen nun darüber.

Die Genossinnen: Ratlos

Während die Männer durch die Straßen stürmten (und mit ihnen ein paar Frauen), saßen die meisten Frauen in den WGs und diskutierten. Erst als sie zur Aktion gegen die eigenen Genossen schritten, wurden sie öffentlich. Der erste Akt war eine Tomate gegen Genossen Krahl.

§ 219a: Offener Brief an die SPD

Die SPD hat ihren Gesetzentwurf für die Streichung des § 219 zurückgezogen. Dagegen gehen jetzt Hunderte ÄrztInnen mit einem Offenen Brief auf die Barrikaden. „Ein schwarzer Tag für die Frauengesundheit!“ schreiben sie an Nahles & KollegInnen. Welche Rolle spielte eigentlich die designierte Vorsitzende und Katholikin?

Abtreibung: Weg mit § 219a!

Der Bundestag hat zum ersten Mal über die Streichung des §219a debattiert, der ÄrztInnen gefährdet und Frauen entmündigt. Kippt das „Werbeverbot“? Das hängt davon ab, ob die SPD zu ihrem eigenen Gesetzentwurf steht. Und davon, ob die FDP sich, wie in den 1970ern, an die Seite der Frauen stellt

Wir haben das Schweigen gebrochen!

Die wegen „Werbung für Abtreibung“ verurteilte Ärztin Kristina Hänel vor dem Gericht in Gießen. Sie ist nicht allein, die Solidarität ist groß. Und sie erklärt: Ich kämpfe weiter!

Abtreibung: Es geht wieder los!

Das Recht auf Abtreibung steht unter Beschuss. Und der Druck auf ÄrztInnen nimmt zu. Sollen ungewollt Schwangere wieder ihr Leben riskieren auf dem Küchentisch?

§219a: Ärztin Hänel übergibt Unterschriften

150.434 Unterschriften für die Streichung des §219a hat die Gießener Ärztin heute vor dem Reichstag übergeben. Viele Politikerinnen waren da. Worauf warten sie? Denn für die Streichung des „Werbeverbots“ für Abtreibungen hätten SPD, FDP, Grüne und Linke schon jetzt eine Mehrheit. Selbst die CDU ist nicht abgeneigt.

Abtreibung: Ärztin Hänel verurteilt!

Das Amtsgericht Gießen befindet Kristina Hänel für schuldig, „Werbung“ für Abtreibungen gemacht zu haben. Noch skandalöser als das Urteil ist seine Begründung. Rund 200 Frauen (und einige Männer) protestierten vor dem Gericht. Und die nächsten Ärztinnen stehen im Kampf gegen den §219a schon in den Startlöchern.
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