Afghanistan

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Geflüchtete Frauen: Zum Heulen!

Seit 20 Jahren arbeitet Mandana Gholami, 49, als Frauenärztin. Seit neun Jahren hat sie eine Praxis in Köln. Seit drei Jahren hat sich etwas verändert: Es kommen immer mehr Afghaninnen. Ihre Jugend hat Mandana in Teheran verbracht. Sie versteht darum sehr genau, was bei den Frauen los ist.

Sonita rappt in Teheran

Sonita, eine illegal im Iran lebende 19-jährige Afghanin, hat nur einen Traum: berühmte Rapperin werden. Die Widerstände sind groß. Wird sie es schaffen? Die iranische Filmemacherin Rokhsareh Ghaem Maghami hat Sonita drei Jahre mit der Kamera begleitet. Heute um 22.40 Uhr läuft "Sonita" auf arte.

Aufstand der Namenlosen: #WhereIsMyName?

Sie heißt Tahmina Arian (Foto), doch nach afghanischer Tradition darf der Name einer Frau nicht genannt werden. Am 18.9. startet ein Tweetstorm dagegen. Mitmachen! Tahmina ist eine von vielen, die mit der Kampagne #WhereIsMyName gegen die Auslöschung von Frauen als Individuum kämpfen. Mit Erfolg.

Sie spielen um ihr Leben

Als das afghanische Mädchenorchester in Berlin auftrat, war der Ansturm groß. Die Afghaninnen spielten in der Mahn-Kirche am Breitscheidplatz – uns alle verbindende Musik statt zerstörerischer Gewalt. Die jungen Musikerinnen riskieren damit ihr Leben.

Farida geht zurück nach Kabul

… und dazu braucht die Journalistin unsere Hilfe. Sie hatte sich ein Jahr lang in Hamburg von den täglichen Todesdrohungen der Taliban erholt. Für den Neustart in Afghanistan benötigt Farida Nekzad 9.000 Dollar. Damit bezahlt sie die Räume der Zentrale ihrer Nachrichten-Agentur der „Bürger-JournalistInnen“.

Kabul: Todesurteile für Frauenmörder

Frauen hatten den Sarg von Farkhunda zu Grabe getragen. Mitten in Kabul war die 27-Jährige von einem Männermob totgeprügelt worden. Vier sollen jetzt sterben. Acht weitere Täter wurden zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Der selbst für afghanische Verhältnisse ungewöhnlich brutale Mord zeigt das Ausmaß des Frauenhasses.
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