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Hilde Knef - zu früh emanzipiert

Sie war nicht nur eine große Schauspielerin, sondern auch brillante Schriftstellerin und Sängerin. Sie spielte am Broadway und war auf dem Weg zum Weltstar. Doch das hochbegabte Multitalent war den Amerikanern zu deutsch - und den Deutschen zu fremd. Am 28. Dezember wäre sie 100 geworden. Ein Porträt.

Was soll sie im Ruhestand?

Die Menschen hören nicht auf zu klatschen. Aber die Bühne bleibt leer. Dies ist der letzte Beifall für Pina Bausch von dem Ort aus, von dem aus sie in die Welt gegangen ist: das Wuppertaler Opernhaus. - Alice Schwarzer sprach nach dem Tod von Bausch mit Mechthild Großmann, dem Herz der Truppe, über ihr Leben mit Pina.

Alice Schwarzer: Geliebte Hilde

Sie war ihre erste Liebe, noch vor Elvis und James Dean. Schon mit acht sah sie sich ihre Filme im Kino an, fasziniert von der Androgynität der Knef. Doch was hat die so früh Emanzipierte in ihrer zweiten Lebenshälfte so geknickt? Alice Schwarzer hat da eine Theorie.

Merve Aksoy: Genug geschwiegen!

Die Schauspielerin hat sich vor Gericht erfolgreich gegen einen übergriffigen Regisseur gewehrt. Weil sie weiß, „dass in dieser Branche so viel Scheiße passiert“, hat sie die Kampagne #GenugGeschwiegen lanciert. Und ihr Kampf ist noch nicht zu Ende.

Marlene Dietrich: An der Front

Sie war ein Weltstar und eine überzeugte Nazi-Gegnerin. Dafür riskierte sie im letzten Kriegsjahr ihr Leben an der Seite der amerikanischen GIs im Schützengraben. Die Deutschen begegnen ihr deshalb mit Hassliebe. Manchen gilt Marlene Dietrich als „Vaterlandsverräterin“. Alice Schwarzer bewundert ihren Mut.

Alice Schwarzer & Nina Gummich

Beim ARD-Zweiteiler "Alice" (bis 13.6. in der ARD-Mediathek - und auf Netflix) wurde Alices Leben von 1964 bis 1977 verfilmt - von den ersten Jahren in Paris bis zur ersten EMMA. Nina Gummich spielt Alice Schwarzer. Wie geht das? Und wie ist es, sein Leben verfilmt zu sehen? Ein Gespräch mit der Darstellerin und dem Original.
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