Musik: Hass-Rapper

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Sie leben in Berlin und spielen Harlem. Sie finden Nutten und Fotzen zum Kotzen und Arschficks geil. Und ihre Fans finden das klasse, die Groupies inbegriffen. Das Phänomen wird zum Problem.

Ein Kollege hat ihn einmal als Kartoffel bezeichnet, und ein bisschen sieht er tatsächlich so aus: Fler, ein Rapper aus Berlin, Anfang zwanzig, der seit ein paar Wochen große Erfolge mit seinem Debüt-Album ‚Neue Deutsche Welle 2005‘ feiert. Die Kartoffel gilt als explosiv. Nicht etwa, weil Flers Texte, wie im deutschen HipHop neuerdings üblich, von

Frauenverachtung und Worten wie „Nutte“, „Fotze“ oder „Bitch“ nur so strotzen, oder weil er in seinen Songs Drogen und Gewalt anpreist. Nein, der Grund für die Aufregung ist das Cover seiner Platte ‚Neue Deutsche Welle‘, das Frakturschrift und ein verfremdeter Reichsadler ziert. Und die dazu passenden Zeilen: „Das ist schwarz-rot-gold, hart und stolz. Man sieht’s mir nicht an, aber meine Mama ist deutsch“.
Den Feuilletonisten schmeckt das nach rechter Gesinnung, der Rapper selbst fühlt sich „missverstanden“. Flers Plattenfirma AggroBerlin veröffentlichte prompt eine Stellungnahme: „Keiner unserer Künstler ist rechtsradikal. Dieser Vorwurf ist absurd und entbehrt jeder Grundlage.“ Und: „In keinem unserer Musikvideos wird zu Gewalt gegen Frauen aufgerufen oder anderweitig Gewalt verherrlicht.“
Stimmt, dass Fler nicht ernsthaft Rechtsradikalismus vorzuwerfen ist. Aber dass er „Gewalt gegen Frauen“ nicht verherrliche, stimmt leider nicht. Im Gegenteil: Er preist, ganz wie seine Kollegen bei AggroBerlin, Gewalt gegen Frauen regelrecht an. Ganz wie Kollege Sido in seinem ‚Arschficksong‘, der es im letzten Jahr die Top 100 geschafft hat. Da heißt es:
Es fing an mit 13 und ner Tube Gleitcreme / Da braucht man nicht erst lockern, sondern kann ihn gleich reinschieben / Kathrin hat geschrieen vor Schmerzen, mir hats gefallen […] ihr Arsch hat geblutet, und ich bin gekommen. Seit diesem Tag singe ich den Arschficksong.

Kritikern antwortete Sido, der Song sei „ironisch gemeint“. Ach so. Und wie meint der Rapper B-Tight es, wenn er singt: „Ich bums dich so wie du’s braucht, wenn der Neger kommt/Mach den Mund auf! Pornostyles 69, aber nur wenn deine Muschi fresh

is/Riecht gut – schmeckt gut!“ Auch Ironie?
Je öfter man den deutschen Rappern zuhört, die derzeit gefragt sind, umso tiefere Abgründe tun sich auf. Krasser noch als die Jungs von AggroBerlin treiben es Rapper wie Kaisaschnitt, King Orgasmus One und Frauenarzt:

Frauenarzt will Ficken, Ficken! Die ganze Crew will Titten, Titten! Titten raus, Titten raus! MC Frauenarzt ist im Haus! Welche Hure will ‘nen Fick? Ich! Komm’ her! Sind Deine Dinger dick?
Beruhigend, dass Porno-Rapper wie Frauenarzt auch in der HipHop-Szene als unterste Schublade gelten – und mit ihrer Musik nicht gerade goldene Schallplatten verdienen. Die Tonträger werden meist in ziemlich kleiner Auflage über das Internet und in Szene-Läden verkauft.
Dennoch: mit Reimen, deren inhaltliches Niveau irgendwo in Schritthöhe hängt, lässt sich in Deutschland zur Zeit richtig Geld verdienen. Ganz vorne dabei ist AggroBerlin. Die kleine Plattenfirma mit dem Sägeblatt im Logo gilt unter Fans und Musikkritikern als Phänomen, seit sie es geschafft hat, die Produkte ihrer Musiker praktisch ohne klassische Werbung extrem gut zu verkaufen. AggroBerlin steht für Rap von der Straße: hart, authentisch und ungebildet. Wörter wie „Hurensohn“, „Nutte“ und „Fotze“ sind Standardvokabular. Die Aggro-Musiker sind entweder Migranten-Kinder, wie Sido und B-Tight, oder kommen aus sozial benachteiligen Familien, wie das Heimkind Fler. Kritik an ihren Texten wollen die Jungs nicht akzeptieren. „Wir rappen über das, was wir jeden Tag auf der Straße erleben. Wir halten der Gesellschaft den Spiegel vor“, verteidigen sie trotzig ihr Werk. Müssten Menschen, die Songs über blutigen Gewaltsex ernst meinen und womöglich tatsächlich praktizieren, nicht eher im Knast sitzen als in einem Aufnahmestudio?
Tatsächlich ist das, was die Berliner Rapper da machen, nichts Neues. Ihre Posen folgen der Tradition des amerikanischen Gangsta-Rap. Die Videos der Gangsta-Rapper sind auf MTV in Dauerschleife zu sehen, und sie sind alle mehr oder minder gleich: Da ist immer irgendein Typ, fett im Pelzmantel oder mit stählernen Muskeln und ein paar Zentnern Diamanten um den Hals, der sich behäbig im Takt der Musik wiegt. An seinem Unterleib reiben sich ein Dutzend Cheerleader-Girls, die Bikinis in Passfoto-Größe tragen.
Kaum zu glauben, dass diese Musik ursprünglich als Instrument galt, mit dem Unterdrückte sich gegen ihre Unterdrücker wehren. Schließlich hat sich Rap schon vor Jahrzehnten aus der Musik schwarzer New Yorker Jugendlicher entwickelt, die eine Alternative zu Bandenkriegen suchten – per Sprechgesang verarbeiteten sie ihre Wut über das Leben im Ghetto. Als eine Spielart des Rap entwickelte sich in den 80ern das so genannte Battlen: Wortgefechte, die via Mikro auf der Bühne ausgetragen werden. Die Idee dahinter ist, dass Konflikte mit Worten statt Taten ausgetragen werden. Das gegenseitige Beleidigen gehört dazu. Wem das Publikum am meisten applaudiert, der hat gewonnen.
Hier schließt sich der Kreis zum Gangsta-Rap: Er ist die Übersetzung dieser Bühnenkämpfe in einen Macho-Lebensstil, in dem Frauen zusammen mit Autos und Geldbündeln als Statussymbole gehandelt werden. Je mehr Zuhälter-Attitüde, Drogendelikte, Schusswunden und Knastaufenthalte ein Rapper vorweisen kann, desto mehr jubeln ihm seine Fans zu. Offen zur Schau gestellter Sexismus gehört in der Branche zum guten Stil, Frauen gelten pauschal als „Bitches“ (Schlampen).
Nicht zufällig produzieren prominente Vertreter des Gangsta-Rap wie Snoop Dogg, dessen Musik gerne auch in deutschen Feuilletons gefeiert wird, neben Tonträgern auch Pornos. Sein erstes Video ‚Doggystyle‘, das er mit US-Pornokönig Larry Flint produzierte, verkaufte sich 150.000 mal und wurde zum ‚Top Selling Tape‘ des Jahres 2001. Auch sein zweites Werk ‚Diary of a Pimp‘ – Tagebuch eines Zuhälters – gewann den Preis für das bestverkaufte Pornovideo. In Musikvideos von Eminem, Jay-Z & Kollegen schwirren schon länger bekannte Pornostars durchs Bild.
Deutscher Gangsta-Rap war bis zum Anfang des neuen Jahrtausends kein Thema. Deutsche Rapper waren Partyclowns, wie die Stuttgarter Band ‚Die Fantastischen Vier‘, oder Halbintellektuelle wie Jan Delay aus Hamburg, die per Sprechgesang unterhaltsame Sinnsuche betrieben. Erst neuerdings landen die deutschsprachigen Gangsta-Rapper aus den Berliner Kellerstudios in den Charts. Getreu ihren US-Vorbildern prahlen diese Jungs damit, sie hätten ihr Handwerk im „Ghetto West-Berlin“ gelernt, irgendwo zwischen verwahrlosten Plattenbauten, Alkoholikernachbarn und Drogendealern.
Einer, der mit diesem Stil sehr weit nach oben gekommen ist, ist Bushido. Bis letztes Jahr hatte der Rapper einen Vertrag bei AggroBerlin, danach ist er zum Branchenriesen Universal gewechselt. Seine Platte ‚Electro Ghetto‘ ist kurz davor, vergoldet zu werden, was bedeutet, dass er demnächst 100.000 Stück davon verkauft hat. In einem einzigen Song benutzt Bushido das Wort „Nutte“ so oft, dass es klingt, als hätte er den übrigen Text vergessen. Eine Kostprobe: Nutte Bounce / ich bumse heimlich mit Deiner Mama / Nutte Bounce in 14 Tagen bin ich Dein Papa / Nutte Bounce wo bleibt Dein Respekt? Sonny Black / Nutte Bounce bounce bounce Nutte Nutte Bounce.
Von einem, der solche Reime auf CD und Kassette herausbringt, erwartet man, dass er bestenfalls den IQ eines Zirkusaffen hat, oder zumindest zwischen Zirkusaffen aufgewachsen ist. Doch der 26-Jährige ist in Berlin-Schöneberg aufgewachsen und hat bis zur Oberstufe ein Gymnasium besucht. Dann stellte er fest, dass er sich lieber mit Drogen als mit Schulbüchern beschäftigen wollte. Auf Nachfrage erklärt Bushido, warum seine Musik mit Frauenfeindlichkeit nun wirklich nicht das geringste zu tun habe. Nutten, erklärt er, damit meine er nicht Frauen im allgemeinen, sondern nur die „echten Schlampen“. „Wenn ich ins Kaufhaus gehe und sehe ‘ne Frau in der Parfümerieabteilung, würde ich nie sagen, guck mal, die Nutte. Warum denn, hallo? Weils ‘ne Frau ist? Ganz bestimmt nicht. Das ist ’ne ganz normale Frau die einen ganz normalen Job macht“, sagt er. Die „Nutten“, über die er rappt, das sind die Frauen, die ihm nachlaufen, die nach den Konzerten zu ihm kommen und Sex mit der ganzen Crew hätten, die Groupies also.
Genau wie Fler und Sido behauptet Bushido, dass seine Kritiker die Texte seiner Alben völlig missverstehen. „Ich weiß nicht, warum die Leute mir immer Frauenfeindlichkeit vorwerfen. Ich habe sehr, sehr viel Respekt vor Frauen, meine Mutter ist ja auch eine“, sagt er. Seltsam, dass so einer einen Song wie ‚Gangbang‘ schreibt. Da rappt Bushido mit zwei Kumpels einen Text, der einer Anleitung zu einer Gruppenvergewaltigung gleicht: Ein Schwanz in den Arsch, ein Schwanz in den Mund, ein Schwanz in die Fotze, jetzt wird richtig gebumst.
Nicht frauenfeindlich? Bushido schüttelt genervt den Kopf. „In dem Song geht es um Gruppensex, das ist eine ganz normale Praktik, wie Fetisch oder Sadomaso.“
Nun ist es nicht so, dass nur entflohene Sträflinge deutschen Macho-Rap hören wollen. Die Konzerthallen von Bushido, Sido und Konsorten sind voll von ganz normalen Jugendlichen, Bravo-Lesern und BWL-Studenten. Sie lieben die Rapper dafür, dass sie sich scheinbar einen Dreck um jene Werte scheren, die Jugendschützer, Eltern und Lehrer hoch halten. Es ist kaum zu glauben, wie viele Frauen Bushido-Konzerte besuchen und begeistert johlen, wenn auf der Bühne „Nutte Bounce“ gebrüllt wird.
Wie passt das zusammen? Eigentlich gar nicht. Doch die Berliner Rapper umgibt jener Glorienschein der Authentizität, der Kids und Musikkritiker gleichermaßen fasziniert, und der von den Plattenfirmen sorgfältig gepflegt wird. „So ist das eben, da draußen auf der Straße“, schreibt ein 15-jähriger HipHop-Fan im Internet-Forum auf www.mzee.com. „Im Ghetto sagst du eben nicht: Alter, du stinkst, sondern: Hurensohn, ich ficke deine Mutter.“
Als AggroBerlin vor kurzem einen Erfolgsbericht veröffentlichte, hieß es nicht: Wir sind das mit Abstand tollste unabhängige Plattenlabel Deutschlands, sondern:

Alle Möchtergern-Indie-Labels mit dem Majorschwanz im Arsch können aufhören zu bellen.
Wieder „alles nicht so gemeint“? Ob bewusst oder unbewusst, in den Köpfen der Rapper ist Sex eine Metapher für Macht. „Gewinnen oder verlieren“ heißt im Rapper-Slang „Ficken oder gefickt werden“. Kerlsein oder Tunte. Mann oder Frau.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BpjM) stuft solche Songs als „gefährlich“ ein. Sie hat mittlerweile zehn Rap-Titel auf den Index gesetzt, sieben davon allein in den letzten 15 Monaten. Und die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien, Monika Griefahn, hat MTV Sendeverbot angedroht. Zwar könnte sie diese Drohung im Zweifelsfall nicht durchsetzen, weil die Kompetenz für solche Entscheidungen bei den Landesmedienanstalten liegt. Aber auch die haben das Thema Rap-Videos inzwischen auf der Agenda.
Heißt das, die Tage des Porno-Raps sind gezählt? Leider nicht. Denn die Masse der einschlägigen Songs und ihre geballte Obszönität auf den diversen Tonträgern wird nicht so einfach zu kontrollieren sein. Auch geht das Gesetz bisher davon aus, dass Erwachsene selbst wissen müssen, wie viel Frauenhass sie konsumieren. Die vorhandenen Instrumente haben ausschließlich den Jugendschutz im Visier.
Doch dass noch nicht einmal der funktioniert, zeigt das Beispiel vom ‚Arschficksong‘. „Wir können nur im Nachhinein tätig werden“, klagt Petra Meier von der Bundesprüfstelle. Bevor sie ein Musikstück auf den Index setzt, muss jemand einen Antrag stellen. Das kann aber nicht jeder x-Beliebige tun, der im CD-Regal seines Sohnes oder seiner Tochter den ‚Arschficksong‘ gefunden hat. Man muss sich erst an das Jugendamt oder eine ähnliche Institution wenden, die das Recht hat, einen Antrag auf Indizierung zu stellen. Das bedeutet also, dass ein Song erst einmal bekannt genug werden muss, um jemandem auf die Nerven zu gehen.
Im Falle des ‚Arschficksongs‘ kam der Antrag deswegen schlicht zu spät: Die ‚Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft‘ (FSK) hatte bereits ein Konzertvideo, auf dem Sido den Song zum Besten gibt, ab 16 Jahren freigegeben. Wenn das passiert, kann die Prüfstelle nichts mehr machen, denn nachträglich indizieren geht nicht. Und dass MTV von selbst auf die Idee kommen könnte, gewisse Videos einfach nicht zu senden, ist hoffnungslos. Der Musiksender ist bekannt dafür, dass er das Thema Jugendschutz ziemlich locker angeht. Derzeit streiten MTV und die Kommission für Jugendschutz der Landesmedienanstalten in vier Verfahren vor Gericht.
Die Grenzen zwischen Jugendkultur und Jugendschutz sind schwer abzustecken. Tatsache ist, dass zehntausende Jugendliche diese Musik hören wollen, und dass sie diese Rapper verehren. Und in Zeiten von CD-Brennern und Mp3-Download-Programmen ist der Index eigentlich bestenfalls ein Mittel, das aufmerksame Eltern nutzen können, um die Musikdateien auf den Rechnern ihrer Kinder zu kontrollieren – vorausgesetzt, sie wissen, wie man die findet. Im schlechtesten Fall ist der Index auch noch eine Negativ-Werbung für die Künstler. Mit der nächsten Single verdienen sie doppelt so viel Geld wie vorher.
Als Monika Griefahn das Sendeverbot für sexistische Rapper-Videos forderte, ging ein empörter Aufschrei durch die HipHop-Communities im Internet, der bis heute anhält. Folge: die Aggro-Rapper sind jetzt bekannter als je zuvor. Wie sehr das Thema die Jugend bewegt, weiß auch das Jugendmagazin Bravo, das den Streit um die Berliner Rapper prompt grellbunt inszenierte: Mit AggroBerlin-Interviews und Fotos, auf denen den Rappern per Computer eine stählerne Maulsperre ins Gesicht montiert wurde, Überschrift: „Fresse halten? Nicht mit uns!“.
Im Streitgespräch zwischen Monika Griefahn und den Aggro-Rappern erklärt Aggro-Boss Specter „Gewalt zum Stilmittel unserer Subkultur“ und Sido weigert sich mal wieder, Verantwortung für seine Texte zu übernehmen: „Die Jungs, die zu einem Mädchen irgendwas sagen, machen das nicht meinetwegen.“
„Wir sprechen die Sprache der Kids. Keiner hat so einen guten Kontakt zur deutschen Jugend wie deutscher Rap“, prahlt AggroBerlin-Chef Specter. So großmäulig das klingt – es ist etwas dran. Nur sind es in Wirklichkeit die Kids, die die Sprüche der Rapper übernehmen, nicht umgekehrt. Schon jetzt klagen viele Lehrer darüber, dass 12-Jährige auf dem Schulhof den Mädchen „Scheißnutten“ hinterherbrüllen. Und: Es steht zu befürchten, dass die Nachahmer der gerappten Gewaltphantasien ihre Vorbilder möglicherweise übertreffen. Denn zwischen dem bitterbösen Bühnen-Image und ihrem echten Leben in Kreuzberg und im Märkischen Viertel klafft ein kilometerbreiter Graben. Wer ihn kennt, weiß, dass Bushidos Wäsche von Mutti gewaschen wird und Sido bei seiner Mutter brav den Müll runterbringt und ansonsten das Maul aufreißt.
Fler sagt, er sei kein Nazi. Sein Album wird aber begeistert von Nazis gekauft. Bushido sagt, er sei kein Frauenfeind. Wie wohl seine Fans mit ihren Freundinnen umgehen?
Viel wichtiger als die Frage, mit welchen Methoden Gewalt-Rap sich möglichst schnell und umfassend verbieten lässt, ist also eine andere: Warum haben Rapper wie Bushido, Sido und Co. diesen wahnsinnigen Erfolg? Stimmt etwa, was Clara Völkers, HipHop-DJ und Gründerin der online-Plattform femalehiphop.net sagt: „HipHop an sich ist nicht sexistischer als andere Arten von Pop-Musik. Er ist so sexistisch wie die Gesellschaft, die er spiegelt, und in der die Menschen, die ihn produzieren, aufwachsen.“
Theresa Bäuerlein, EMMA September/Oktober 2005
Die Autorin, 24, schreibt u.a. für neon und SZ.

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