Pink-Hysterie: Ei love rosa? Ei kotz gleich!

An diesem Ei kommt derzeit keine vorbei, die Werbeplakate hĂ€ngen nĂ€mlich, pink auf pink, an jeder Ecke. Überfraugroß ein rosa Ü-Ei mit, klar, BlĂŒmchen drauf, dazu der Slogan: „Ei love rosa“. Die Überraschung fĂŒr MĂ€dchen ist, auch klar, kein Auto zum Zusammenbasteln, sondern eine pinke Tussi-Fee aus der ebenso pinken US-Zeichentrickserie „Winx-Club“. Ei kotz gleich!

Im zugehörigen Pressetext „Prinzessin & Power, Ponyhof & Selbstbestimmung“ schreibt ein gewisser Axel Dammler, „Jugendforscher“: „WĂ€hrend MĂ€dchen integrativer und kooperativer veranlagt sind, sind Jungs deutlich wettbewerbs- und statusorientierter“. So hĂ€lt mann’s im Hause Ferrero: Spiel, Spaß, Spannung. Und Sexismus. Und zwar nicht nur in jedem siebten, sondern in jedem Ei.

Mit seinem biologistischen Beitrag zum Backlash ist der italienische SĂŒĂŸwarenhersteller ĂŒbrigens nicht alleine, Pink-Hysterie herrscht auch bei Lego, Playmobil und Duplo. Ach ja, und bei Lillifee.

Auf all diese Produkte gehört eigentlich ein Warnhinweis: Rosa macht MĂ€dchen dĂŒmmer. Denn zum Wohle ihrer Profitraten vermĂŒllt die Pink-Industrie den kleinen MĂ€dchen das Gehirn. Heraus kommen Prinzessinnen, die nur noch eins im Kopf haben: Konsum.
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Die Pink-Industrie (1/12)
Der Lillifeekomplex (4/10)

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