In der aktuellen EMMA

Hexenjagd in Papua-Neuguinea

Überlebende der Hexenverfolgung - und ihre Retterin Schwester Lorena. - Foto: Bettina Flitner
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Eben standen sie noch auf dem Trauerplatz. In der Mitte, in einem Holzsarg, der Tote. Kaum sind wir an dem großen Dorfplatz vorbeigefahren, kommt Bewegung in die Menge. Ich höre laute Rufe und sehe im Rückspiegel eine Wolke aus Menschen, Waffen und aufgewirbeltem Staub. Männer mit schwarz gemalten Gesichtern und mit um den Kopf gewundenen Blättern laufen hinter unserem Auto her, mit erhobenen Macheten, mit Pfeil und Bogen, und auch ein paar Gewehre sind zu sehen. Ein Mann hat in der rechten Hand eine Machete und in der linken ein offenbar filmendes Handy.

„Lorena?“ sagt mein Kollege Jörg mit einer um Ruhe bemühten Stimme vom Rücksitz, „wie geht das jetzt hier weiter?“ Die Menge hinter uns kommt näher. Der kleine weiße Geländewagen mit Schwester Lorena am Steuer zuckelt viel zu langsam über die von Geröll und tiefen Furchen durchzogene Straße. Und dann haben sie uns eingeholt. „So“, sagt Lorena, „jetzt halten wir erstmal an.“ Die Ruhe, mit der sie das sagt, und ihre Schweizer Sprachfärbung sorgen im Autoinneren für eine gewisse Entschleunigung. Erstmal anhalten, ooookay … Die Männer mit den Waffen tauchen neben uns an den Seitenfenstern auf. 

Jetzt kurbelt Lorena ihr Fenster herunter. „Hello upella“, („Hallo zusammen“) sagt sie so aufgeräumt, als würde ihr im Berner Oberland eine Wandergruppe entgegenkommen. Ein martialisch aussehender Krieger mit schwarzgefärbtem Gesicht und verspiegelter Sonnenbrille, auf dem Kopf ein von Blättern umkränzter schwarzer Schlapphut, stoppt und schaut grimmig in den Wagen hinein. Dann lächelt er. „Hello, Lorena“, sagt er und ergreift freudig ihre Hand. Lorena wechselt ein paar Worte mit ihm in Tok Pisin, der Landessprache, und tätschelt seinen Unterarm. Dann schwingt er wieder die Machete und rennt hinter den anderen her, hin zum Nachbardorf. 

Wir fahren durch das südliche Hochland, in Papua-Neuguinea, am Ende der Welt. Die einzige befahrbare Straße führt durch die Berge, in denen der Nebel festhängt. Was wir in diesen Tagen erleben werden, werden wir nicht immer verstehen. „Wie sollt ihr?“ wird Lorena mehrmals zu uns sagen, „so manches habe ich nach 47 Jahren noch nicht verstanden“. 

Mein Kollege Jörg Nowak vom Hilfswerk missio und ich sind zum zweiten Mal hier. Vor neun Jahren haben wir Lorena zum ersten Mal besucht. Wir wollten die Ordensschwester kennenlernen, die hier seit 1979 in diesem fernen Land lebt und die sich gegen die Gewalt einsetzt, Gewalt, die von Jahr zu Jahr kontinuierlich ansteigt. Gewalt zwischen Stämmen und Dörfern, wie gerade erlebt, aber auch und vor allem die Gewalt gegen Frauen und Kinder. Für sie setzt sich Lorena besonders ein: die Frauen, die von ihren Dörfern als Hexe bezichtigt und gefoltert werden. Denn ja, der Glaube an Hexen ist hier im Hochland von Papua noch sehr lebendig. 

2017, bei unserem ersten Besuch, waren wir, zusammen mit Schwester Lorena, mitten in einen laufenden „Hexenprozess“ geraten. Ein Mann war in einem Dorf in der Nähe der Bezirkshauptstadt Mendi gestorben. Und eine Nachbarin war dafür verantwortlich gemacht worden, sie habe ihm den Asthmaanfall angehext. Die Frau, Teno, war drei Tage lang auf einem heißen Wellblech mit glühenden Eisenstangen gefoltert und dann in ihrer Hütte ohne Wasser und Essen eingeschlossen worden. Sie wollten am nächsten Tag weitermachen, bis zu einem „Geständnis“. 

Lorena hatte es damals geschafft, Teno gegen den Widerstand des gesamten Dorfes mitzunehmen Ich hielt den Kopf der schwerverletzten Frau, während wir mit dem Geländewagen über die holperige Straße zur Krankenstation rasten. Und obwohl sie umgehend von den Schwestern versorgt wurde, war Teno noch in der Nacht an ihren schweren Verbrennungen gestorben. Später sahen wir, dass die Folterungen von Teno bereits im Internet waren, auf Facebook hochgeladen. Steinzeit meets Moderne.

Schwester Lorena konnte ihren Plan, das Schutzhaus für Frauen, umsetzen

Es war ein trauriges und verstörendes Erlebnis gewesen. Aber wir hatten fotografieren und schreiben können. Und unsere Berichte trugen dazu bei, dass so viele Spenden bei dem Hilfswerk missio eingingen, dass Lorena einen lange gehegten Plan umsetzen konnte: Ein Schutzhaus für die bedrohten Frauen zu bauen. 

Und genau dahin fahren wir jetzt, ins „House of Hope“. Nach zwei Stunden Autofahrt von der Stadt Mendi, vorbei an den martialischen Kriegern, landen wir schließlich in Pomberel, ein Ort hoch oben in den Bergen, so abgelegen, dass auch Google noch nie von ihm gehört hat. Es ist der Ort, an dem alles anfing, genau hierher wurde Lorena als junge Schwester von ihrem Orden geschickt. 

Wir rumpeln die steile Steinstraße hinunter, an Holz- und Strohhütten und winkenden Kindern vorbei. Und da werden wir schon am geöffneten Tor mit Blumen und Gesängen erwartet, von ihren Mitarbeiterinnen und auch von fünf der als „Hexen“ verfolgten Frauen, die hier Zuflucht gefunden haben. 

Ein großes, mit Blumen gesäumtes Terrain, mit einem idyllischen Garten, der den Hang hinunter mit Gemüse und Obst bepflanzt ist, mit Kohl, Erdnüssen, Ananas. Hinten das erste Haus der Baldegger Schwestern, des Ordens von Schwester Lorena. „1979“ steht eingeritzt auf der Eingangsstufe, das Baujahr des Hauses und zugleich das Jahr von Lorenas Ankunft. 

In der Mitte des Geländes das neue langstreckte „House of Hope“, in dem bis zu zehn Frauen gleichzeitig Aufnahme finden können. Mit einer Krankenstation, in der Sinta, die Krankenschwester, die Wunden versorgen kann. Drumherum Berge und in Sichtweite ein Dorf mit Hütten aus Stroh. 

Jeden Tag haben ihr die Männer einen weiteren Finger abgehackt

Am frühen Abend sitzen die Frauen in der Küche auf dem Boden. Manche schneiden Gemüse und schwatzen oder singen. Zwischen ihnen, mit liebenswürdigem Lächeln, die Mitarbeiterin Lovina aus den Philippinen, die schon seit 14 Jahren dabei ist. Einige Frauen sitzen auf den Bänken nah am Feuer und knüpfen Bilums, die traditionellen Taschen, die sie auf dem Markt verkaufen. Lorena hat die Küche so gestaltet, dass die Frauen sich ein bisschen zuhause fühlen: Eine offene Feuerstelle und große Sitzbänke, auf denen man auch liegen kann. 

Da ist Margret. Sie hat unter der Folter sechs Finger verloren. Jeden Tag haben die Männer ihres Dorfes einen weiteren abgehackt. Sechs Tage hat Margret standgehalten. Dann sollten die Augen drankommen, erst das rechte und dann das linke. Da hat sie aufgegeben und „gestanden“. 

Schwester Lorena hatte gerade noch rechtzeitig davon erfahren und sie ins „House of Hope“ geholt. Seitdem hat sich Margret die Hoffnung an ihren Namen gehängt, Margret Hope. Jetzt sitzt sie da, mit einem schwarzen Handschuh über der linken Hand und schaut den anderen Frauen zu. Eine Bilum-Tasche knüpfen kann Margret Hope nicht mehr. Aber sie sitzt hier unter Menschen, die Ähnliches erlebt haben wie sie. Die auch Überlebende von Folter, oft sexualisierter Folter sind. Und die, wie sie selbst, hier in Sicherheit sind. In echter Sicherheit. 

Dafür hat Lorena bei der Planung des Schutzhauses gesorgt. Mit der ihr eigenen Mischung aus Liebenswürdigkeit und Dreistigkeit, tiefer Menschenliebe und strategischer Gerissenheit hat die Ordensschwester das Haus auf „Heiligem Boden“ gebaut. Ein Häuptling, von dem die junge Schwester Lorena in ihren Anfangsjahren so viel gelernt hat, verriet ihr vor 30 Jahren, dass auf diesem Boden niemals etwas Böses passieren dürfe, ein ungeschriebenes Gesetz seit vielen hundert Jahren. Das hat Lorena sich gemerkt. Und vor vier Jahren, mit Geschick und guten Kontakten, hat sie die Erlaubnis erhalten, genau hier zu bauen. 4.000 Quadratmeter Unantastbarkeit, ein Safe Space inmitten eines brodelnden Kessels. 

Die Frauen bleiben in der Regel sechs Wochen hier. Dann werden sie reintegriert, zurück in ihre Familie und ihr Dorf gebracht. Das ist eine heikle und zeitaufwendige Arbeit, die das ganze Dorf einbeziehen muss und regelmäßige Vor-Ort-Besuche notwendig macht. Aber es scheint fast immer zu funktionieren. Die meisten Frauen konnten ihr Leben zurückerobern.

Bei Margret Kambao allerdings sieht es anders aus. Sie und ihr 11-jähriger Sohn Steven sind erst seit einigen Tagen hier. Und sie kann und will nicht zurück in ein Dorf, das sie als Hexe gefoltert und ihre Tochter vergewaltigt und ermordet hat. Sie ist tief traumatisiert und steht immer ein wenig abseits von den anderen. Schwarzes Oberteil, schwarze Hosen und eine schwarze Wollmütze auf dem Kopf, starrt Margret fast immer auf ihr Handy oder schaut ins Leere. Schwester Lorena hat gestern lange mit ihr gesprochen. Sie weiß aus Erfahrung, wieviel Zeit es brauchen kann, bis die Wunden verheilen.

Die meisten Frauen des Dorfes konnten sich ihr Leben zurückerobern

Wir besuchen Rika. Auch sie wurde auf dem Platz ihres Dorfes im Beisein ihres Mannes gefoltert. Heute lebt sie mit ihm und ihren drei Kindern auf einer Anhöhe, mit Blick auf den Ort, wo sie vor den Augen der ganzen Dorfgemeinschaft nackt ausgezogen und mit heißen Metallstangen malträtiert wurde. Mit der Hilfe von Lorena hat sie eine kleine Hühnerzucht aufgebaut, die sie auf dem Markt für umgerechnet 10 Euro pro Stück verkauft. Rika platzt vor Energie und Lebensfreude, man kann kaum glauben, was ihr passiert ist. Heute ist sie Mitarbeiterin im „House of Hope“ und eine wichtige Brücke zwischen den Überlebenden und den Mitarbeiterinnen. 

Es ist fast idyllisch hier oben zwischen dem Hühnerstall und den beiden kleinen Wohnhäusern von Rikas Familie und dem weiten Blick über das ganze Tal. Eine Palme spendet Schatten, die Kinder spielen mit den mitgebrachten Luftballons, und Rikas Mann steht freundlich lächelnd dabei. 

Plötzliche Gewehrsalven lassen uns aufschrecken. Drüben, zirka drei Kilometer Luftlinie entfernt, sehen wir Rauch aufsteigen. Ein Kampf zwischen zwei Dörfern ist entflammt. Gerade werden dort drüben Hütten abgebrannt und Warnschüsse in die Luft abgegeben. Die Angreifer wollen Geld und Schweine, die zweite Währung hier. Unglaublich, wie schnell und unvermittelt hier immer wieder die Gewalt ausbricht. 

Am Nachmittag sitze ich wieder auf dem Safe Space, dem „Heiligen Boden“, zusammen mit Schwester Lorena. Wie kommt eine junge Schweizer Ordensschwester aus Graubünden ausgerechnet in dieses Land? „Ich wollte immer in die Mission“, sagt Lorena und das hat sie gleich bei Klostereintritt mit 20 Jahren klargemacht. „Sonst wäre ich nicht eingetreten.“ Sie wollte einfach anders leben als in Samnaun, ihrem Dorf. „Heiraten konnte ich mir nicht vorstellen“, sagt sie „Und mit meiner Stärke müsste ein Mann schon sehr speziell sein.“ Sie lächelt leicht.

Lorena: Mit meiner Stärke müsste ein Mann schon sehr speziell sein

Wie Lorena so stark geworden ist? Das hört sich an wie der Klassiker aus dem feministischen Lehrbuch. Die älteste Tochter, vom Vater geachtet, ernstgenommen und geliebt. Die Einzige in der Familie, die der Vater wirklich zu respektieren scheint. Zur Mutter ein eher distanziertes Verhältnis. Vier jüngere Brüder, Lorena ist von Anfang in ihre Anführerin. 

Das Essen muss in der Bauernfamilie immer pünktlich auf dem Tisch stehen, der Vater schaltet dazu das Radio ein, wie immer. Lorena zieht eines Tages den Stecker aus der Dose. Wie kann man beim Familienessen das Radio einschalten, wo doch zwei ihrer Brüder gehörlos sind. Die Mutter ist empört über so viel Respektlosigkeit. Der Vater lässt fortan das Radio ausgeschaltet. 

Und noch so eine exemplarische Geschichte: Eines Abends wird Lorena beim Lesen eines verbotenen Buches erwischt, „Via Mala“. In diesem Buch, das in Graubünden, ihrem Heimatkanton spielt, geht es um Gewalt, Alkohol und Missbrauch. All das kennt Lorena aus ihrem eigenen Dorf. „Den Babys“, sagt sie, „wurde der Alkohol schon ins Fläschchen gegeben“. Lorena möchte verstehen. Also liest sie heimlich das Buch aus der Bibliothek des Onkels unter der Bettdecke. Der Vater bestraft sie nicht, sondern lässt es ihr. Unter einer Bedingung: Sie muss ihm erzählen, was drinsteht. Und was sie dazu denkt. 

Die Palmenblätter vor dem „Haus of Hope“ rascheln im Wind, von der goldenen Abendsonne beschienen, die gerade hinter den Bergen verschwindet. Davor sitzen die Frauen, Opfer von Gewalt und Missbrauch der oft betrunkenen Männer. Und neben ihnen Lorena, die so viel versteht. Damals wie heute furchtlos, mitfühlend, empört und dickköpfig. Diszipliniert und ungezähmt. Eine Mischung aus Pippi Langstrumpf, Mutter Teresa und Robin Hood. Mit einem unerschütterlichen Urvertrauen. In sich selbst, in die Welt, in das Universum. 

Im Nachbardorf erklingen wieder Kriegsrufe. Auch dort ist jemand gestorben, sie verlangen jetzt Kompensation von den umliegenden Dörfern. Geld und Schweine. „Das Geld“, sagt Lorena, „hat alles verändert. Als ich kam, gab es hier eine spirituelle Welt. Mit bösen, aber auch vielen guten Geistern. Ich bin ja damals nicht gekommen, um zu missionieren, ich wollte die Menschen kennenlernen, an ihren Ritualen teilnehmen.“ Ende der 1970er Jahre war auch die Kirche von den gesellschaftlichen Befreiungsbewegungen erfasst.

Die neue November/Dezember-Ausgabe als Printheft oder eMagazin im www.emma.de/shop
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Aber langsam, wie überall auf der Welt, brach der Kapitalismus ein. Und auch hier wurden die Menschen von allen guten Geistern verlassen. Mit dem Geld kamen die Handys, mit den Handys die Pornos. Mit den Pornos die sexualisierte Gewalt gegen die Frauen. „Die Menschen wurden von der Steinzeit in die digitale Welt katapultiert.“ 

Als ich am Abend hinübergehe in das Dorf, begleitet von Steven, dem Sohn der traurigen Margret, der in diesen Tagen mein Assistent sein will, da sehen wir wieder die Männer mit den Blättern um den Kopf und Kriegsbemalung. Sie sitzen auf dem Boden und schauen in ein Handy, das in der Mitte auf der Erde liegt. Die Stimmung ist nicht freundlich und das Handy wird rasch ausgeschaltet, als ich mich nähere.

Gerade als wir uns zum Gehen wenden, passiert etwas Unglaubliches. Die Frauen vom „House of Hope“ kommen uns entgegen, den Hügel hinunter, mit selbstgemalten Protestschildern und erhobenen Häuptern. „Stop stop stop“ steht da, „Keine Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ und „Es gibt keine Hexen“. Die ehemaligen Folteropfer protestieren tatsächlich gegen die sich anbahnende Gewalt. Und die Männer im Dorf sehen dem Zug verblüfft zu. 

In der frühen Morgendämmerung des nächsten Tages fotografiere ich die Landschaft. Dichter Nebel hängt in den nachtschwarzen Bergen. Die Geister, irgendwo müssen sie doch noch sein. Da tritt ein Mann aus dem Schatten eines Hauses und kommt auf mich zu. Ein tiefschwarz gemaltes Gesicht mit der traditionellen Trauerbemalung sieht mich an. Seine mit weißem Lehm bedeckten Hände strecken mir etwas Leuchtendes hin, sein Handy. „Ich habe euch bei eurer Ankunft gefilmt“, sagt er auf Englisch, „und das hat auf Instagram schon ganz viele Likes bekommen.“

Am letzten Tag dürfen wir bei einer Trauma-Übung dabei sein. Alle Frauen, die Überlebenden und die Mitarbeiterinnen stehen im Kreis auf der Wiese, sie halten sich an den Händen. „Wir sind eine Kette“, ruft Lorena, „und die ist unzerbrechlich. Nichts kann uns trennen.“ Die Frauen rücken immer enger zusammen, die Kette wird immer stärker. Die Frauen rufen „Power Mary“ und müssen selber über diese spontane Wortneuschöpfung lachen. Sie werfen die Arme in die Luft, die gerade vom Regenguss gereinigt und ganz klar ist. Und mittendrin steht die schwarz gekleidete Margret Kambao. Sie lacht zum allerersten Mal. 

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