Ali Toprak: Bevormundet uns nicht!

Er ist der Vorsitzende der Kurdischen Gemeinde und der Immigrantenverbände. Und er empfindet die Denkverbote der "weißen linken Feministinnen" als einen Schlag ins Gesicht. Er weist darauf hin, dass die Leugnung der Frauenfeindlichkeit muslimisch geprägter Männer ein Verrat an ihren Opfern ist: den Frauen.

Missbrauch: "Jagdgesellschaft" im TV

Nach dem aufrüttelnden Film „Operation Zucker“ steht der zweite Teil jetzt in der Mediathek. Wieder sind die pädokriminellen Täter hohe Tiere und bestens vernetzt. Das Drehbuch beruht auf Tatsachen. „Die Realität ist noch krasser als der Film“, sagt Produzentin Gabriela Sperl. Anschließend Maischberger zum Thema.

„Liebe Alice, liebe EMMAs, helft uns!“

EMMAs Telefon steht nicht still. Das Postfach rattert. Und Facebook brummt. Frauen melden sich bei EMMA. Sie sind vor allem: wütend! Über die sexuelle Gewalt in der Silvesternacht. Über die Untätigkeit der Polizei. Und: Über die öffentliche Debatte, in der Frauen zum Nebenschauplatz geworden sind.

Zugezogene Männer: "Nicht in unserem Namen!"

Sie sind viele und sie sind überall: Männer aus Nordafrika oder Nahost, die sich von den Tätern distanzieren und den Frauen ihre Solidarität bekunden. Sie sprechen ihr Mitgefühl in einer Form aus, wie Frauen es sich auch von so mancher Politikerin apropos der kruden sexuellen Gewalt durchaus gewünscht hätte ...

"Wir sind Väter und schützen unsere Töchter!"

Als seine Tochter von zwei arabischen Männern überfallen wird, ist der Halbsyrer Alexander hilflos. Nach der Kölner Horror-Nacht entscheidet er, zu handeln. Die Täter haben, ganz wie er, arabische Wurzeln. "Diese Männer wussten genau was sie taten, und dass es Unrecht ist", sagt er. Dennoch will er mit ihnen reden.

Denn wir sind kölsche Mädchen...

...und lassen keinen ran!“ Dieses Karnevalslied schmetterten am Samstag stolz über 1.000 Frauen am Ort der Schande bei ihrem Protest vor dem Kölner Dom. Die demonstrierenden Frauen machten den Platz der Horror-Nacht für eine Stunde zu einem Platz des Frauen-Stolzes. Aber wo waren die Linken von „Arsch huh“?

Die Täter abschieben? Fehlanzeige!

Lautstark fordern PolitikerInnen, die Täter der Kölner Horror-Nacht abzuschieben. Das Problem: „Frauen angrapschen“ ist in Deutschland gar kein Straftatbestand. Denn nicht nur die Täter von Köln, Hamburg und anderswo sind zutiefst sexistisch – auch das deutsche Strafgesetzbuch nimmt sexuelle Gewalt nicht ernst.

Köln - Die Horror-Nacht

Artikel zum Thema auf EMMAonline.

Die Kanzlerin hat gesprochen

Es hat ein wenig gedauert. Sieben Tage nach der Horror-Nacht in Köln (und drei Tage nach deren bundesweitem Bekanntwerden) meldete sich Merkel. Und sie ist nicht die einzige Spitzenpolitikerin, die strenge Maßnahmen fordert. Auch Vizekanzler Gabriel (SPD) wurde energisch.

Kölner Horror-Nacht: Organisiertes Verbrechen!

So sieht das Justizminister Heiko Maas. Und überhaupt sind plötzlich auch die KulturrelativistInnen dafür, das Problem beim Namen zu nennen. Nur die taz und Aufschrei-Wizorek finden es noch rassistisch, zu sagen, dass die 1000 Randalierer einen nordafrikanischen bzw. arabischen Hintergrund hatten.

Seiten

RSS - Emma Online abonnieren