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Tanz: Besuch bei Pina Bausch

Wieder lebendig wird die legendäre Tanztheater-Macherin in einer großen Ausstellung der Bundeskunsthalle. Es kann mitgetanzt werden! Filme, Performance, Partizipation. Stunden mit Pina Bausch, ihrem Werk und dem, was sie bewegte. Bis zum 24. Juli.

Adieu, Alexandra Kassen

Die Bayerin war in Köln eine Institution. Keine hat mit so viel Grandezza das Damenhafte & Ausgeflippte gleichzeitig verkörpert wie sie. Sie war über 50 Jahre lang die Chefin der Kleinkunstbühne Senftöpfchen, die sie nach dem Tod ihres Mannes allein führte. Am 25. Juni starb Alexandra im Alter von 94 Jahren. - EMMA porträtierte sie 2009.

Primaballerina mit Haaren auf der Brust

Dem mausgrauen Herrn mit der kleinen Speckrolle im Nacken und der Ehefrau im Nerzjäckchen rollten beim Finale schier die Lachtränen übers Gesicht. Gegenstand ihrer Fröhlichkeit war etwas, was sie bis dato beim Gespräch im Wohnzimmer oder in der Stammkneipe wohl eher peinlich gefunden hätten:

Inge Meysel: Die Halbjüdin

Die "Mutter der Nation" hatte einen jüdischen Vater und war als "Halbjüdin" selbst in Lebensgefahr. Sie hat es nie vergessen können. Alice Schwarzer trifft Inge Meysel 1987 für ein EMMA-Interview. Es ist nicht die erste Begegnung der beiden Frauen.

Mechthild Grossmann: Ein Stück für Pina Bausch

Die Menschen hören nicht auf zu klatschen. Aber die Bühne bleibt leer. Dies ist der letzte Beifall für Pina Bausch von dem Ort aus, von dem aus sie in die Welt gegangen ist: das Wuppertaler Opernhaus. - Alice Schwarzer sprach nach dem Tod von Bausch mit Mechthild Großmann, dem Herz der Truppe, über ihr Leben mit Pina.

Theater in Berlin: „Sisters“: Von Mädchen, die zuschlagen

Gewaltbereite Frauen sind nach wie vor ein Tabuthema. Das Theaterstück „Sisters“ bricht mit diesem Tabu und erzählt von zwei Schülerinnen, die sich an einer Gesamtschule in Neukölln kennen lernen und den Machtrausch der Gewalt entdecken. Miriam aus Neukölln (Katrin Hansmeier) und Claudia aus Charlottenburg
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