Frauenmord

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Pandemie Männergewalt

Männergewalt ist noch viel gefährlicher als Corona – und fordert ein Vielfaches an Opfern. Die Corona-Krise zeigt nur zugespitzt, was alltäglich los ist in der häuslichen Quarantäne von Frauen und Kindern.

Frauenprotest auf dem Reichstag

Spektakuläre Aktion zum Frauentag: Aktivistinnen haben das Dach des Berliner Reichstags gestürmt und dort gegen Gewalt gegen Frauen protestiert. Denn im Reichstag wird entscheiden, wie sehr ein Land seine Frauen schützen will. Und die immer weiter steigende Zahl der Femizide ist beschämend für Deutschland.

Mexiko: Mit Leben gegen den Tod

Nach dem Mord an Ingrid Escamilla in Mexiko zeigte die Presse reißerische Fotos ihrer zerstückelten Leiche. Dagegen starteten Frauen einen kreativen Protest. Sie fluten die sozialen Netzwerke mit Fotos von Wiesen und Welpen. Sie setzen damit ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und deren Nutznießer.

„Noch 18 Femizide bis Weihnachten“

Mit Plakaten wie diesen an Berliner Hauswänden und Bauzäunen will die Gruppe „femplak“ die erschütternde Zahl Frauenmorde anprangern - und die Mythen darüber. Ein Frauenmord ist kein „Familiendrama“. Die Aktivistinnen wollen, dass die Gesellschaft Femizide nicht länger als privat betrachtet, sondern als politisch.

Österreich: Keine höhere Gewalt

Birgitt Haller, Leiterin des Wiener Instituts für Konfliktforschung, über die Morde in Kitzbühel und das neue Gewaltschutzgesetz.

1992: 1. EMMA-Kampagne gegen Frauenhass

Die EMMA-Kampagne von 1992 zeigt, dass die Fakten schon lange auf dem Tisch liegen und Polizei und Justiz ignorant bis frauenfeindlich sind. Schon 1992 beklagte EMMA, dass die Politik seit einem Vierteljahrhundert nicht handelt. Seither ist ein weiteres Vierteljahrhundert vergangen.
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