Freierbestrafung

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Knesset beschließt Freierbestrafung!

Zehn Jahre hat die Abgeordnete Aliza Lavie (Foto mi) dafür gekämpft. Jetzt wird Israel das neunte Land, in dem Sexkäufer zur Verantwortung gezogen werden. Außerdem gibt es Förderprogramme für Aussteigerinnen und Präventionsprogramme in den Schulen. Und Deutschland? Begnügt sich weiterhin mit einem zahnlosen Gesetz.

Pornografie ist ein Einstieg

Der schwedische Polizeikommissar Simon Häggström hat schon über tausend Männer verhaftet wg. verbotenem Sexkauf. In seinem Buch "Shadow's Law" berichtet er auch darüber, dass vielen pornografisierten (jungen) Männern "der Konsum von Pornos irgendwann einfach nicht mehr reicht". Dann wollen sie haben, was sie sehen.

Freierbestrafung in Frankreich

Die Bilanz nach einem Jahr ist positiv. Und die Grande Nation ist weder untergegangen noch in die Fänge der Frustrierten und Prüden geraten. Aber wir wissen jetzt: Prostituierte werden sechsmal so häufig vergewaltigt wie andere Frauen. Damit soll in absehbarer Zeit Schluss sein.

Knesset für Freierbestrafung!

Ein Frauenbündnis hat einen Gesetzentwurf für ein Sexkaufverbot und für Freierbestrafung nach dem Nordischen Modell eingebracht. Die Zustimmung ist überwältigend.

Israel: Knesset für Freierbestrafung!

Ein überparteiliches Frauenbündnis, darunter die Liberale Aliza Lavie, hat das Gesetz für ein Sexkaufverbot eingebracht. Die Zustimmung ist überwältigend. So hat das Bündnis Justizministerin Shaked unter Druck gesetzt, die verspricht zu handeln. Deutschland mit seiner Pro-Prostitutions-Haltung wird immer einsamer.

Ein Detektiv für Laura und Larisa

Simon Häggström ist seit zehn Jahren Detective in der Stockholmer „Prostitution Unit“. Am 26.11. spricht er über die Freierbestrafung. Wie funktioniert sie? Und warum ist die Behauptung, in Schweden könne die Polizei die prostituierten Frauen nicht mehr finden, ein Mythos? Hier ein Auszug aus seinem Buch.
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