Theater

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Hamburg: Alice hat gesprochen

Es sollte eigentlich nicht sein. 300 Menschen hatten mit einer Petition im Internet gefordert, dass Alice Schwarzer am Frauentag nicht reden darf: weil sie "Hass und Hetze" verbreitet. Die Intendantin des Schauspielhauses, Karin Baier, sah das anders und hielt die Bühne für die Autorin von "Feminismus Pur. 99 Worte" frei. Aber dann kam alles doch ganz anders. Die Deutsche Presseagentur dpa berichtete.

Was soll sie im Ruhestand?

Die Menschen hören nicht auf zu klatschen. Aber die Bühne bleibt leer. Dies ist der letzte Beifall für Pina Bausch von dem Ort aus, von dem aus sie in die Welt gegangen ist: das Wuppertaler Opernhaus. - Alice Schwarzer sprach nach dem Tod von Bausch mit Mechthild Großmann, dem Herz der Truppe, über ihr Leben mit Pina.

Birgit Minichmayr: Die Naturgewalt

Am Wiener Burgtheater ist sie längst ein Star. Jetzt spielt sie in zwei Filmen groß auf: als die Malerin Maria Lassnig und als renitente Polizistin Andrea. Was alle ihre Rollen gemeinsam haben: Die Bauerstochter aus Linz liebt störrische Figuren, die sich in kein Klischee zwängen lassen.

Prima Facie - Die Opfer im Blick

Als Anwältin verteidigt sie Vergewaltiger. Dann wird sie selbst vergewaltigt und begreift, wie das Justizsystem Täter schützt und Opfer verrät. Das Ein-Frau-Theaterstück der Australierin Suzie Miller schlug weltweit ein wie eine Bombe. Jetzt wird es auch in Deutschland gespielt, u.a. von Katharina Schüttler in Hamburg (Foto).

Rabtaldirndln erobern die Bühne

Seit 20 Jahren machen die „Rabtaldirndln“ aus Graz feministisches Theater. Ihre Stücke heißen „Female History“ oder „Böse Frauen“. In ihrer aktuellen Jubiläumsproduktion „Ahnfrauen“ nehmen die vier Dirndln das spezielle Verhältnis von Müttern und Töchtern aufs Korn. Ihre eigenen Mütter machen auch mit.

Simorgh wird gerettet!

Zwölf Theatermacherinnen aus Herat haben einen Film über ihr Leben im Untergrund gemacht. Ein deutsches Theaterprojekt hilft ihnen auf dem Weg nach Deutschland. Zainab Quadiri und Massouma Adell (Foto) und vier ihrer Kolleginnen haben es schon geschafft. Doch die anderen brauchen Unterstützung.
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