In der aktuellen EMMA

Etwas mit Emanzipation

Foto: Kay Nietfeld/picture alliance /AP
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Vom Feminat zur Kanzlerkandidatin, das dauerte 23 Jahre. Aber nun ist sie an der Spitze, die Frau. Die Entscheidung für sie statt Habeck habe „etwas mit Emanzipation zu tun“, antwortete die Siegerin auf Nachfrage. Und der Verlierer gestand: „Nichts wollte ich mehr, als dieser Republik als Kanzler zu dienen.“ Aber: „Dass Annalena eine Frau ist in einem ansonsten männlichen Wahlkampf, war ein zentrales Kriterium.“

Die beiden Mitbewerber der Frau bezeichnen sich selber als „Feminist“. Scholz schon länger, Laschet neuerdings. Bei Annalena Baerbocks Antrittsrede war von vielem die Rede, sogar von „Müttern“, „Großmüttern“ und „Rentnerinnen“.

Aber die Frauen an sich? Die waren und sind bisher für die Kandidatin kein Thema. Bei der letzten Leserinnen-Umfrage im Herbst 2020 waren 43 Prozent der EMMA-Leserinnen entschlossen, die Grünen zu wählen. Die Zahl dürfte mit der Kandidatur der Kanzlerkandidatin eher steigen.

Und die feministischen Kernthemen? Dazu wird EMMA die Kandidatin bald befragen, für die nächste Ausgabe, das Wahlheft. Wir sind gespannt auf ihre Antworten.

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