In der aktuellen EMMA

Von wegen Risiko-Gruppe!

Die Künstlerin Louise Bourgeois, fotografiert von Herlinde Koelbl (Focus Photoagentur)..
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Das Alter ist nur ein Faktor von vielen, die einen Menschen bestimmen. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle, bei Corona eine positive: Frauen erwischt es weniger als Männer (warum, wird gerade noch erforscht).

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Im Leben allerdings war es bisher eher negativ, alt und eine Frau zu sein. Das ändert sich gerade. Die emanzipierte Generation wird älter und hat nicht die Absicht, sich in eine Schublade stecken zu lassen. So wie Louise Bourgeois (Foto). Die Künstlerin startete erst mit 80 so richtig durch und starb mit 98, weltberühmt.

Vom Alter nicht einschüchtern lassen:
70 sind die neuen 50!

Oder auch Iris Apfel. Der „älteste Teenager Amerikas“ (Selbsteinschätzung) legte ab 83 eine zweite Karriere hin und gilt heute, mit 98, als die eigenwilligste Style-­Icon Amerikas.

In der Juli/August-EMMA stellen wir weitere Frauen vor, die sich vom Alter nicht einschüchtern lassen. Sie sind manchmal privilegiert, immer aber führen sie ein aktives Leben, schon vor dem Alter.

Neuere Studien zeigen: Ältere Menschen in unseren Breitengraden fühlen sich in der Regel heute zehn, wenn nicht zwanzig Jahre jünger. 70 sind die neuen 50! Und übrigens: Für alle, auch weniger privilegierte, gilt: Bis zu ihrem  80. Lebensjahr sind 90 Prozent aller Menschen nicht pflegebedürftig. Und bis zu ihrem 90. Lebensjahr leben 62 Prozent selbstständig. Also ausreichend Zeit, aus dem „Ruhestand“ in den  verbleibenden zwanzig, dreißig Jahren so richtig was zu machen.
 

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