Feuerwehr: Heldinnen im Einsatz

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Sandra Wagenknecht rennt mit schweren Stiefelschritten zum grauen Mietshaus. Mit beiden Händen trägt sie einen 90 Kilo schweren Schlauch und richtet ihn auf die Brandstelle im zweiten Stockwerk. Ihre Kollegen stehen hinter ihr und drehen am roten Feuerwehrauto die Hähne auf. Heute ist kein Mensch in Gefahr – die Freiwillige Feuerwehr Bochum macht wie alle zwei Wochen eine Übung. "Es ist harte Arbeit", sagt die Feuerwehrfrau. Zu jeder Tages- und Nachtzeit, an jedem Feiertag und am Wochenende kann ihr Piepser Alarm schlagen. Sandra Wagenknecht, 33, rennt dann von ihrer Wohnung zur Wache und springt in den Einsatzwagen. "Ich bin halt mit Leib und Seele Feuerwehrfrau."

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Hauptberuflich war Sandra Wagenknecht, nach einer Ausbildung als Zahnarzthelferin, vier Jahre bei der Bundeswehr. Doch als sie nach Afghanistan eingezogen werden sollte, wechselte sie wieder die Branche und machte sich selbstständig. Sie ist jetzt Bestatterin.

Eine Frau wie Wagenknecht hätten viele Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr in Deutschland gerne. Denn die hat ein großes Problem: Noch sind mehr als eine Million Mitglieder im Einsatz bei Bränden, Überschwemmungen, Chemie- oder Verkehrsunfällen und helfen bei den zunehmend häufiger auftretenden Katastrophen wie der großen Oderflut 2002 oder dem Schneechaos 2006. Aber der Nachwuchs wird knapp. Das ist gemeinhin die Stunde der Frauen.

Wie damals, als zum Ende des Zweiten Weltkriegs die Männer weit weg an der Front waren und "die Frauen die einzigen waren, die das Feuer bekämpfen konnten". Wie Christoph Unger vom Rheinland-Pfälzischen Feuerwehrmuseum weiß, wurden deshalb sogar spezielle Pumpen für die Feuerwehrfrauen an der Heimatfront gebaut. Sie waren etwas leichter als die "Männerpumpen", und die Herstellerfirma nannte sie "Die Brandmeisterin". Schon 1917, ebenfalls zu Kriegszeiten, berichtet die Zeitschrift Der Feuerwehrmann über "Die Frau als Feuerwehrmann". "Was mir vor allem gefallen hat, das war der Ernst bei der Übung", erzählt da ein thüringischer Bezirksbrandmeister. "Ich fragte die Mädchen: ‚Ist’s euch denn nicht zu schwer, die Spritze zu drücken?‘ Sie sagten: ‚Nein, beim Heuaufladen und Abladen haben wir’s viel saurer mit der Arbeit.‘ Aus allem sah man, dass die den Dienst gern verrichteten und als etwas ganz Selbstverständliches." Der Löschzug des Brandmeisters bestand damals aus 33 Frauen und 33 Männern. 

Anno 2009 ist die Feuerwehrfrau wieder die Ausnahme. Lediglich eine von hundert hauptberuflichen Feuerwehrleuten ist weiblich. Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind es immerhin schon sieben von hundert, also rund 71.000, in der Jugendfeuerwehr schon jede vierte, also etwa 60.000 Frauen und Mädchen.

Eigentlich ist das Ehrenamt in allen anderen Bereichen Frauensache – aber die Feuerwehr hat sich mit ihrer Technik und ihrem Retter-Image bis heute als Männerdomäne gehalten. "Bislang ist unser typisches Mitglied männlich, zwischen 25 und 35 Jahre alt,  Handwerker und hat eine Familie", sagt Silvia Darmstädter vom Deutschen Feuerwehrverband (DFV) in Berlin. Das möchte der Verband nun ändern. Helfen soll dabei unter anderem eine Werbekampagne des Bundesfrauenministeriums, für die Bundesfrauenministerin von der Leyen höchstpersönlich zum Schlauch griff, sowie lokale Gleichstellungsbeauftragte, die den Löschzugführern den alltäglichen Sexismus austreiben sollen.

Vor gut einem Jahr startete die Kampagne "Frauen am Zug" – es war die erste Jahresaktion, die sich direkt an Frauen wandte. Zehntausende Plakate und Flyer wurden seitdem an alle Löschzüge verteilt. Zu sehen sind stets Feuerwehrfrauen in roter Montur. Darüber prangen Slogans, die mit dem Klischee spielen: "Frauen an den Brand-Herd" oder auch "Frauen sind Katastrophen – gewachsen." Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hans-Peter Kröger, erklärte zum Kampagnenstart, die "gesellschaftliche Vielfalt" solle sich "auch in der Feuerwehr widerspiegeln".

Doch in vielen Wachen scheitern Frauen schon an banalen Dingen: Es fehlen die vorgeschriebenen getrennten Umkleiden oder Schutzanzüge in der passenden Größe, und so manches Mal gibt es nur eine Toilette und viele Pissoirs. Oder Frauen werden wie Eindringlinge behandelt, wenn sie im Männerbund Feuerwehr einrücken.

Auch im Besprechungszimmer von Sandra Wagenknechts Wache hängt ein "Fire"-Kalender. Auf den Monatsbildern räkeln sich Bikini-Frauen anzüglich am Blaulicht oder pressen Schläuche zwischen ihre Oberschenkel. Und was sagt Wagenknecht dazu? "Tja, ich habe nur gefragt, ob ich da auch einen Männerkalender hinhängen könne." Keine Antwort.

Auf den Männerkalender hat sie verzichtet, den Frauenkalender ignoriert sie. Warum? "Die haben schon geguckt: Macht sie sich ins Hemd? Hat sie Angst um ihre Fingernägel?", sagt Sandra Wagenknecht. Da wollte sie nicht gleich die Frauenrechtlerin geben mit dem erwartungsgemäßen Protest gegen den Pin-up-Kalender.

Feuerwehrfrau Wagenknecht kam schon als Jugendliche zur Freiwilligen Feuerwehr. Ihr Onkel war im Verein aktiv und hat seine Lieblingsnichte ermutigt. Sie liebt ihren ehrenamtlichen Job. "Es ist total spannend – morgens wissen wir noch nicht, was der nächste Einsatz bringen wird." Wenn sie dann ins Fahrzeug steigt, spürt sie "das Adrenalin in den Adern", bleibt aber ganz ruhig und konzentriert. "Ich habe schon viele verbrannte Menschen gesehen, ich kann damit umgehen", sagt sie.

Noch schöner als das Adrenalin aber ist "die Kameradschaft", die Sandra mit ihren Kollegen erlebt. Ein Gefühl, das in der Studie "Mädchen und Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr" des Bundesfrauenministeriums von vielen Befragten bestätigt wird: "Die Kameradschaft mit den Leuten ist sehr, sehr wichtig, dieses Gefühl der Verbundenheit. Wenn man irgendjemanden braucht, dann rufen Sie jemanden an und Sie können sich drauf verlassen: der kommt", erzählt eine Befragte. Und eine andere schwärmt: "Ich muss ehrlich sagen: Ohne Feuerwehr könnte ich es mir nicht vorstellen."

Ebenfalls ermutigend ist ein Blick auf die ostdeutschen Bundesländer, der beweist, dass Mädchen und Frauen durchaus löschen und bergen können. So war im Jahre 2005 in Sachsen-Anhalt jedes siebte Mitglied eines Löschzuges weiblich (in Rheinland-Pfalz nur jedes hundertste). In den Jugendfeuerwehren sieht es sogar noch erfreulicher aus. So ist Thüringen, wo jedes vierte Mitglied im Löschzug weiblich ist, ostdeutsches Schlusslicht. Spitzenreiter ist Sachsen-Anhalt: Hier ist jeder dritte Jugendliche in der Feuerwehr ein Mädchen. Denn in der DDR waren Feuerwehrfrauen, ebenso wie die vielzitierte Kranführerin und Frauen in technischen Berufen überhaupt, eben (fast) Normalität. Darum entspricht der Feuerwehrfrauenanteil im Osten schon heute der Zielvorstellung, die das Präsidium des Deutschen Feuerwehrverbandes in den nächsten Jahren für das gesamte Bundesgebiet anstrebt und von denen der Westen nur träumen kann. In der BRD schlossen die Landesfeuerwehrgesetze bis in die 70er Jahre die Frauen aus. "Zum Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr werden nur unbescholtene männliche Einwohner über 18 Jahre zugelassen", hieß es zum Beispiel im Landesfeuerwehrgesetz Niedersachsen. Der Passus wurde erst 1978 gestrichen.  

Längst sind es die meisten Frauen, die ihren Platz im Löschzug und auf der Wache inzwischen erobert haben, leid, immer noch als etwas Besonderes, als die "Andere" gesehen zu werden. Sie möchten den Eindruck vermeiden, eine Sonderrolle zu haben und scheuen darum davor zurück, ihre Geschichte öffentlich zu erzählen. Das zeigen auch die Gespräche mit Feuerwehrfrauen, die für den Bericht "Mädchen und Frauen in der Freiwilligen Feuerwehr" für das Bundesfrauenministerium interviewt wurden.

2006 wurde diese bislang größte Untersuchung zur Motivation und Hindernissen von Frauen in der Feuerwehr veröffentlicht. Sie stützt sich auf Dutzende Interviews mit langjährigen Expertinnen, die aus ihrem Alltag erzählen. In den daraus formulierten "Leitlinien für eine bessere Beteiligung von Frauen im Löschzug" wird vor allem den Führungspersonen der Feuerwehr geraten, Frauen und Mädchen zu fördern und sichtbar zu machen.

"Die Frauen müssen optisch präsent sein", fordert eine Feuerwehrfrau in der Studie. "Wenn die Feuerwehr-Unfallkasse eine Broschüre macht, müssen Frauen mit auf die Bilder. Oder wenn ein Kalender rausgegeben wird: Himmelherrgott, es ist doch gar nicht so schwierig und tut doch keinem weh, wenn da ne Frau mit drauf ist!"

Allerdings: "Wir sind heute längst nicht mehr so exotisch wie noch vor einigen Jahren", findet die Essener Berufsfeuerwehrfrau Susanne Klatt. Und vor allem keine Einzelkämpferinnen mehr: Die Wachabteilungsleiterin hat 2006 das "Netzwerk Feuerwehrfrauen" mit Sitz in Münster gegründet, in dem inzwischen 500 Frauen versammelt sind. Das Ziel der Mitglieder ist es, den weiblichen Nachwuchs zu fördern und Werbung zu machen für den Feuerwehrberuf. Die Mitglieder treffen sich alle paar Monate und stehen über E-Mail und Telefongespräche im ständigen Kontakt. "Wir haben als kleines Kaffeekränzchen angefangen und sind rasant schnell gewachsen", erzählt die 35-Jährige: "Sehr viele Frauen könnten bei der Feuerwehr einsteigen, sind aber noch nie auf die Idee gekommen." Das Netzwerk will nun helfen.

Für Susanne Klatt war immer schon klar, dass sie alles kann, was Jungs können. Am Anfang haben die Kollegen ihr noch manchmal schwere Schläuche aus der Hand nehmen wollen. Aber seitdem sie "ohne Murren und Knurren gepollt hätte wie die Kollegen", erzählt Klatt im breiten Ruhrpottdeutsch, gibt es keine galanten Hilfsangebote mehr. Das ist ihr nur recht, auch wenn es "Einsätze gibt, die uns fordern wie Leistungssport". Klatt hält sich mit Boxen, Laufen und Krafttraining fit. Denn das Heben von verletzten Personen und tonnenschweren Schläuchen ist Schwerstarbeit.

Inzwischen ist die studierte Sicherheitsingenieurin jedoch in der Hierarchie so weit aufgestiegen, dass sie nicht mehr zu jedem Verkehrsunfall mitfahren muss. "Ich leite und koordiniere größere Einsätze, bei denen Menschenleben in Gefahr sind." Bei einem Brand müssen sich alle nach der Einsatzleiterin richten. Früher war Klatt Dozentin am Institut der Feuerwehr in Münster. Jetzt schreibt sie Dienstpläne, koordiniert und telefoniert. Und sie hat den Bundeskongress der Feuerwehrfrauen in Essen mit organisiert. Der Austausch mit anderen Feuerwehrfrauen über die Erlebnisse als Exotin in einer Männerwelt ist dem Profi wichtig.

Auch Sandra Wagenknecht wäre gern Profi geworden, aber die Steine, die man ihr bei ihren Bewerbungen bei der Berufsfeuerwehr in den Weg legte, waren ihr zu groß, und so wurde sie schließlich Feuerwehrfrau im Nebenberuf. Auch das lief nicht immer problemlos. Als die freiwillige Feuerwehrfrau vor einigen Jahren nach Bochum kam, stieß sie erst einmal auf eine Mauer der Abwehr. In ihrem rein männlich besetzten Feuerlöschzug nahe der Ruhr-Universität war sie erstmal fremd und nicht wirklich willkommen. Dabei hatte Wagenknecht schon in der freiwilligen Feuerwehr in ihrer Heimatstadt Remscheid alle nötigen Qualifikationen erworben, die möglich sind: den Grundlehrgang, Lehrgänge zur Truppführerin, zum Atemschutz und Gefahrgut. "Mir konnte keiner was vormachen", erzählt sie. Aber genau das störte die Kollegen offenbar. Bei der Anmeldung zu Übungslehrgängen wurde Wagenknecht übergangen. "Die konnten es offensichtlich nicht ertragen, dass ihnen eine Frau etwas beibringen kann." Diesen Stress wollte sie sich nicht länger antun und wechselte in einen anderen Bochumer Löschzug, wo die Kollegen gelassener mit starken Frauen umgehen.

Richtig arg wurde Natalie Wiedner aus dem münsterländischen Oer-Erkenschwick von den Kameraden drangsaliert. Die 20-jährige Berufsfeuerwehrfrau wurde bei einem so genannten Leistungsnachweis im Herbst 2007 an einen Baum gefesselt. Es folgten Tatschereien an den Innenschenkeln und Pöbeleien. "Deinen Bär rasieren wir auch noch", sollen zwei Feuerwehrmänner gesagt haben. Als die zierliche Rettungssanitäterin eine Entschuldigung forderte und sich bei Vorgesetzten beschwerte, wurde sie geschasst. Sie, nicht die mobbenden Kollegen.

Wiedner hatte ein (un)heimliches Ritual der Männertruppe öffentlich gemacht: Jeder Neuling wird, unabhängig vom Geschlecht, mit Schläuchen und Seilen gefesselt, vielen Männern werden die Kopf- und Schamhaare und der Bart geschoren. Obwohl sie selbst darunter leiden, tragen sie diesen Brauch, der als Männlichkeitsbeweis gilt, weiter.

Die Rettungssanitäterin kämpfte um eine Entschuldigung – und darum, wieder im Löschzug mitfahren zu können. Bei den zahlreichen Versammlungen weigerten sich jedoch ihre ehemaligen Kameraden, jemals wieder mit Wiedner zusammen zu arbeiten und beschimpften ihre frühere Kollegin als "Schlampe". "Ich habe vorher sechs Jahre bei der freiwilligen Jugendfeuerwehr mitgemacht", erzählt Wiedner stolz. Und sie sei immer eine der Besten gewesen, die Kameraden, das waren ihre Freunde. "Ich bin auch nicht prüde", beteuert sie. "Aber ich kann unterscheiden, was kumpelig und was anzüglich ist."

Das Innenministerium von NRW schaltete sich nach monatelangem Streit endlich ein, die Bezirksregierungen forderten Aufklärung. Mit Erfolg: Nun war es der Oer-Erkenschwicker Stadtbrandmeister Andreas Lux, der seinen Hut nehmen musste. Er hatte sich schützend vor die beiden leugnenden Männer gestellt – einer davon war sein Bruder. Bis ihn dann anonym aufgetauchte Fotos Lügen straften. Das Innenministerium fand in seinem Abschlussbericht deutliche Worte für die Akteure bei den skandalösen Aufnahmeritualen: "Wer so etwas tut, gehört nicht in die Feuerwehr."

Trotzdem scheinen die feuerwehrtypischen Rituale und Umgangsformen gerade Frauen bis heute zuzusetzen. Nicht nur bei brachialen Methoden. "Männerdominierte Gruppen und Berufszweige wehren oft subtil die wenigen dort vertretenen Frauen ab", sagt Jenny Huschke, Gleichstellungsexpertin beim Deutschen Gewerkschaftsbund. So würden Frauen an Absprachen nicht beteiligt, wichtige Informationen vorenthalten. Der oft raue Ton, diskriminierende Witze und eine männerbündische Kultur stellten die Frauen vor ein schier unlösbares Problem: "Sie müssen zwischen Pest und Cholera wählen: Entweder sie legen sich ein Mundwerk wie ein Droschkenkutscher zu, lachen mit und sind die Lauteste von allen oder sie wehren sich gegen den Ton und die Witze und werden als humorlose Zicke abgestempelt."

So gab eine langjährige Feuerwehrfrau für die Studie des Bundesministeriums zu Protokoll: "Ein Mitglied unseres Landesvorstandes hält eine Rede und schließt sie ab mit einem Frauenwitz. Das ist ihm in den letzten vier Wochen zweimal passiert. So, was soll ich denn dazu sagen? Da ist man natürlich in der Zwickmühle. Ich wäre geneigt aufzustehen und dem die Leviten zu lesen und zu sagen, was ihm eigentlich einfällt. Aber nein, da muss man gute Miene zum bösen Spiel machen. Weil wenn ich da jetzt aufstehe, mache ich mich auch lächerlich, weil da sitzen eh fast nur Männer. Haha, das ist ja lustig! Also das sind dann so Dinge, da hat man als Frau wirklich ein Problem."

Ein Problem, das sich mit der zukünftig größeren Anwesenheit von Frauen nicht gleich, aber doch langfristig verkleinern wird. Denn auch dies ist ein Fazit des Berichts: Wenn sich mehrere Frauen in einer Gruppe befinden, ändert sich der Ton, Frauenwitze und Diskriminierungen werden seltener, ihre Anerkennung steigt. Gleichzeitig spricht sich herum, dass es nicht so sehr die Frauen, sondern die männlichen "Löschrambos" sind, die dem Image der Feuerwehr schaden. Solche, die "ohne zu überlegen im Sturm eine ganze Wohnung unter Wasser setzen, wenn nur der Papierkorb brennt", wie der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Ulrich Behrendt, beschrieb.

Auch DGB-Expertin Huschke sieht die Zeit für Frauen in männlich dominierten Berufen gekommen: "Denn viele junge Frauen haben Spaß an Technik und Naturwissenschaft, an Kfz-Werkstätten und an der Feuerwehr. Ihnen stehen oft einfach Geschlechterstereotype im Weg, die aufgebrochen werden müssen."

Sandra Wagenknecht hat das längst geschafft. Nun ist sie es, erzählt sie lachend, die ihren verdutzten Kollegen manchmal den Schlauch aus der Hand nimmt, wenn es ihr nicht schnell genug geht.

www.netzwerk-feuerwehrfrauen.com

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