Das Desaster Betreuungsgeld

Mit der politischen Agenda ist es ja oft wie mit den Vorabendserien. Die Handlung lässt bei der Betrachterin ernsthaften Zweifel am Realitätssinn der verantwortlichen Drehbuchautoren zu. Ein schönes Beispiel für diese Parallelität zwischen Bundestag und Fernseh-Set beschert uns seit nunmehr fünf Monaten der

Dominique Strauss-Kahn: Verfahren wegen „Zuhälterei“ eröffnet

Es wird eng für Dominique Strauss-Kahn: Nach einem siebeneinhalbstündigen Verhör in Lille wird nun ein Verfahren gegen den Fast-Präsidentschaftskandidaten der Sozialisten eröffnet. Der Vorwurf: „schwere bandenmäßige Zuhälterei“. DSK hatte, unter anderem im Liller Hotel Carlton, regelmäßig an organisierten

Frauenprotest in Marokko: Selbstmord nach Zwangsheirat

Die Proteste nehmen nicht ab: Nach dem Selbstmord der 16-jährigen Amina al-Filali in Marokko fordern Frauenrechtlerinnen weltweit eine Reform der marokkanischen Rechtsprechung. Die minderjährige Al-Filali war gezwungen worden, ihren Vergewaltiger zu heiraten. Um - so sieht es Artikel 475 des marokkanischen

Afghanistan führt Scharia ein

Vor elf Jahren marschierte die NATO in Afghanistan ein. Das Anliegen, die afghanischen Frauen aus der Herrschaft der Taliban zu befreien, um ihnen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, gilt seither als westliche Legitimation für diesen Krieg. Mission gescheitert. Vor wenigen Tagen waren es nicht die

First Lady: Sollen Gauck und Schadt heiraten?

Wir Feministinnen pflegen einen Mann schon lange auch nach der Frau an seiner Seite zu beurteilen. Ist die schwach, hat der Mann ein schwaches Frauenbild – ist sie stark, handelt es sich um einen souveränen Mann, der Partnerinnen auf Augenhöhe bevorzugt. Danach zu urteilen, gehört der zukünftige Bundespräsident

Regula Stämpfli zum "Pressefoto des Jahres": Ein Dokument für den Arabischen Frühling?

Dieses Foto ist zum Pressefoto des Jahres ernannt worden. Begründung der Jury: Es "dokumentiere den Arabischen Frühling". Die Schweizer Politologin Regula Stämpfli graust es angesichts der zynischen Polit-Propaganda. Das Foto ist am 15. Oktober 2011 in Yemen, einem der rückständigsten, blutigsten

Mery Streep wirbt für ein Frauenmuseum

Wenn Meryl Streep heute Abend um halb elf den „Goldenen Ehrenbären“ im Berlinale Palast entgegennehmen wird, dann gilt er der so intensiven, mitreißenden Schauspielerin, an deren Lippen wir in Woody Allens „Manhattan“ (1979) ebenso gehangen haben wie in der Woolf-Verfilmung „The Hours“ oder „Der Teufel

WHITNEY HOUSTON: „Ich habe nichts ohne ihn getan!“

Sie war die erste Sängerin, die sechs Singles hintereinander auf Platz 1 der Charts hatte und schlug damit sogar die Beatles und die Bee Gees. Mit 170 Millionen verkauften Platten und ihrer sensationellen Drei-Oktaven-Stimme war sie eine der erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Ein halbes Jahr nach dem Tod von

Die 62. Berlinale beginnt: Angelina Jolie präsentiert Regie-Debüt

Wir müssen gestehen, gerade noch hat sie uns ganz schön genervt: Wie sie mit zahllosen Kindern im Gepäck und Supermann Brad Pitt demonstrativ Traumfamilie spielt. Wie sie versucht, mit dünnen Ärmchen im Agententhriller „Salt“ zu überzeugen. Und dann diese Kleider! In denen wird sie auch auf der 62. Berlinale,

Todesstoß für den FMT?: Kommen Sie doch mal in den Turm, Frau Kraft!

Das Interesse der Medien war groß an dieser Pressekonferenz des FrauenMediaTurm im Heine-Institut. Rund 30 JournalistInnen von Presseagenturen, Print, Funk und Fernsehen befragten anderthalb Stunden lang Alice Schwarzer (Gründerin und Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Stiftung), Barbara Schneider-Kempf

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