Mädchen sind besser in Mathe!

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Die ForscherInnen fanden heraus, dass das Klischee "Mädchen sind schlecht in Mathe und gut in Sprachen" in der fünften Klasse schon fest in den Köpfen der Mädchen verankert ist. Mehr noch: Die Jungen hielten sich für begabter in Mathe, obwohl ihre tatsächlichen Leistungen das gar nicht rechtfertigten. Und häufig sogar hinter die der Mädchen zurückfielen. Erst recht entlarvend wird das im internationalen Vergleich. Unsere Autorin hat sich nicht nur die PISA-Studie angesehen, sondern auch mit ExpertInnen gesprochen, die sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befassen. Und dabei ganz Erstaunliches herausgefunden.

Die Pisa-Studie belegt: Mädchen sind besser in Mathe als Jungs – jedenfalls in manchen Ländern. Darunter sind ausgerechnet vier arabische Länder: Jordanien, Katar, die Arabischen Emirate und Algerien. Das überrascht. Denn das schlechtere Abschneiden von Mädchen in Mathe hängt zumindest in Europa mit der allgemeinen Benachteiligung von Frauen zusammen. Doch – nicht überall auf der Welt hält man Mathematik für Männersache.

In Indien gilt Informatiker als Frauenberuf

Für den internationalen Leistungsvergleich der „Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (OECD) werden rund eine halbe Million Schüler und Schülerinnen im Alter von 15 Jahren in 70 Ländern und Großregionen getestet. Bei der Pisa-Studie schneiden Mädchen im Durchschnitt in Mathe schlechter ab als Jungen, aber eben nicht überall.

In Westeuropa gibt es drei Länder, in denen Mädchen und Jungen gleich gut sind in Mathe: Island, Schweden und Norwegen. In Finnland sind die Mädchen sogar besser. Das ist eine Überraschung. Denn das sind genau die Länder, in denen in allen gesellschaftlichen Bereichen nahezu eine Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen erreicht ist. Und wo schneiden Mädchen im Vergleich zu Jungen besonders schlecht ab? In Österreich, Italien – und Deutschland. Zumindest Österreich und Italien kriegen bei Studien zur Geschlechtergerechtigkeit in Europa besonders schlechte Noten. Und Deutschland ist bekannt für sein besonders tradi­tionelles Geschlechterverständnis. Es ließe sich also folgern: Wenn Frauen nicht gleichberechtigt sind, sind Mädchen auch schlechter in Mathe. Und umgekehrt.

Weltweit stimmt das nicht. In 27 Ländern sind Mädchen genauso gut in ­Mathe wie Jungs oder sogar besser. Auf den vordersten Plätzen liegen die Mädchen in Trinidad und Tobago, Jordanien, Georgien, Katar und Albanien – alles Länder, in denen es ansonsten mit den Frauenrechten eher schlecht bestellt ist.

Für Europa ist die Matheschwäche von Mädchen reichlich untersucht. Bis zur Pubertät unterscheiden sich Jungen und Mädchen nicht. Aber ab dem Alter von zwölf Jahren werden Mädchen auf einmal schlechter. Die Erziehungswissenschaftlerin Sylvia Jahnke-Klein beschäftigt sich seit 1984 mit dem Thema. Sie erläutert: „Wenn Mädchen in die Pubertät kommen, wollen sie sich nicht mehr mit etwas identifizieren, was männlich konnotiert ist.“ Sprich: Gut in Mathe sein ist unweiblich und damit unsexy.

Das Vorurteil entstand in Europa mit der Aufklärung: Frauen galten ab Ende des 18. Jahrhunderts als weich, gefühlsbetont und irrational. Logik, Zahlen, Wissenschaft sind ein Gegensatz zu Gefühlen und männlich.

Jahnke-Klein hält diese Zuschreibung in einer Kultur als männlich oder weiblich für das Entscheidende. „In Indien gilt Informatiker als Frauenberuf, weil man sich dabei die Hände nicht schmutzig macht.“ Und für die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens fällt bei allen Vergleichsstudien auf, dass Mädchen dort in Mathe und Naturwissenschaften eher besser sind als Jungen. Junge Frauen wählen in diesen Ländern auch weit häufiger solche Studienfächer als in Deutschland.

Britta Schinzel, Professorin für Mathematik und Informatik, hat schon vor über zehn Jahren für die arabischen Länder vermutet, dass die kulturelle Wer­tigkeit eine Rolle spielt: „Religion als höchster Prestigeträger definiert entsprechende Berufe als rein männliche Angelegenheit, wohingegen Technologie nicht geschlechtsabhängig ist.“ Sprich: Männern werden die Fähigkeiten zugesprochen, die in einer Kultur als besonders wichtig gelten. Bei uns sind das Mathematik, Wissenschaft und Technik. In den arabischen Ländern ist es die Religion.

Tatsächlich dürfen dort Frauen nicht nur keine religiösen Ämter ausüben. Sie wurden auch bis vor kurzem in den meisten Ländern nicht als Richterin zu gelassen – ein ursprünglich religiöses Amt.

Genauer untersucht hat man den fehlenden Gender Gap bei arabischen Schülern aber bisher nur in Israel. Dort fiel auf, dass in den jüdischen Schulen die Mädchen schlechter in Mathe waren als ihre Mitschüler, in den arabischen Schulen Mädchen aber gleich gut oder besser abschnitten. Der Erziehungswissenschaftler David Mittelberg hat mehrere Vergleichsstudien durchgeführt. Bei der Beobachtung einer jüdischen Klasse und einer arabisch-drusischen Klasse fand er heraus, dass die jeweiligen Lehrerinnen sich gegensätzlich verhielten.

Während die arabische Lehrerin die Mädchen besonders forderte, ließ die jüdische Lehrerin den Jungen den Vortritt und entmutigte die Mädchen. Befragt nach ihrer Einschätzung erläuterte die jüdische Lehrerin, dass Mädchen sehr langsam in Mathe seien und vieles nicht verstünden. Ihr war nicht bewusst, dass sie die Jungen bevorzugte. Die arabische Lehrerin gab hingegen offen zu, die Mädchen besonders zu fördern: „Ich muss ihnen helfen, erfolgreich zu sein, damit sie einen guten Beruf bekommen und nicht abhängig von ihren Ehemännern sind.“

Um den Mathematikunterricht besonders mädchenfreundlich zu gestalten, übersprang sie im Mathebuch Aufgaben mit traditionellen Rollenbildern: In ihrem Unterricht sollte es keine Frauen in der Küche oder mit Kopftuch geben, erläuterte sie den Wissenschaftlern.

David Mittelbergs Studien zeigen, dass das Verhalten der Lehrperson einen großen Einfluss auf die Leistungen hat. Aber auch das Umfeld spielt eine Rolle, betont er im Gespräch mit EMMA. „Die Mädchen dürfen das Haus nur wenig verlassen“, sagt er über die arabischen Schülerinnen. „Die Schule ist oft der einzige Ort, zu dem sie ‚raus‘ dürfen. Sie werden von ihren Eltern ermutigt, Hausaufgaben zu machen und gut in der Schule zu sein. Männliche Jugendliche hängen hingegen viel auf den Straßen ab. Wenn das Haushaltseinkommen nicht reicht, müssen sie etwas dazu verdienen.“

Sylvia Jahnke-Klein von der Univer­sität Oldenburg hingegen ist überzeugt, dass einzelne Lehrerinnen nur begrenzt etwas ausrichten können. Als sie noch als Lehrerin tätig war, hat sie erlebt, „dass mein Wille nicht ausreicht. Nur wo durch Zufall in einem Kurs fast nur Mädchen waren, waren ihre Leistungen besser.“

Dass Mädchen ohne männliche Konkurrenz im Klassenzimmer deutlich bessere Ergebnisse in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften erreichen, ist seit den 1980er Jahren belegt. In Jordanien, Katar und den Arabischen Emiraten lernen Mädchen und Jungen getrennt. Das sind die drei arabischen Länder mit dem größten Vorsprung der Mädchen in Mathe.

Die arabische Lehrerin fördert besonders die Mädchen

In Algerien sind die Klassenräume gemischt – dort ist der Vorsprung der Mädchen nur gering. In zwei weiteren arabischen Ländern schnitten die Mädchen bei Pisa 2015 schlechter ab als die Jungen: In Tunesien und im Libanon. Auch dort lernen Mädchen und Jungen zusammen.

Wenn die kulturelle Erwartung die entscheidende Rolle spielt, dann müssten an deutschen Schulen Migrantinnen aus dem Nahen Osten kein Problem mit Mathe haben. Dem ist allerdings nicht so. Eine Studie aus dem Jahr 2012 in der Zeitschrift für Pädagogik zeigt, dass sie genauso hinter ihre migrantischen Mitschüler zurückfallen, wie das bei deutschen Mädchen der Fall ist. „Da macht sich dann wohl unsere Kultur bemerkbar“, sagt Jahnke-Klein. „Das ist ein spannendes Thema. Aber leider hat das noch niemand genauer untersucht.“

Übrigens hat man in einigen arabischen Ländern schon Maßnahmen gegen die viel zu guten Mathe- und Naturwissenschaftsschülerinnen ergriffen. In Kuwait etwa müssen Frauen einen höheren Notendurchschnitt vorweisen als Männer, wenn sie Ingenieurswissenschaften studieren wollen.

Hannah Wettig

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Klassenzimmer: Arme Mädchen

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Ich habe in meinen sechs Jahren Schuldienst ziemlich viele Schulen kennengelernt. Ich bin studierte Sozialpädagogin, habe dazu eine Ausbildung als Fachlehrerin gemacht und dann noch das „richtige“ Lehramtsstudium draufgesetzt. Jetzt bin ich an einer kombinierten Realschule und Grundschule in einem Dorf in Baden-Württemberg und unterrichte Deutsch, Informatik und evangelische Religion.

Viele Jungs fallen schon ab der vierten, fünften Klasse auf durch Unkonzentriertheit, Impulsivität und sehr grenzwertige Äußerungen. Häufig sind das diejenigen, die sehr viel an der Playstation oder am Computer spielen; Spiele, die für ihr Alter überhaupt nicht geeignet und freigegeben sind. Diese Jungen sind in der Schule oft ziemlich schlecht, gleichzeitig haben sie aber ein total aufgeblähtes Selbstbewusstsein und fühlen sich als was ganz Besonderes, als die Coolen und die Checker.

Die Mädchen können in Informatik teilweise mehr und lernen auch schneller, trotzdem bewerten sie ihre Leistung geringer. In diesen Spielen wird ja ganz häufig das Klischee vom starken, coolen Mann transportiert. Die Frauenrollen sind sehr passiv und sexualisiert, wenn überhaupt vorhanden.

Wir versuchen schon, die Mädchen zu fördern, aber letztendlich ziehen die Jungen einfach wahnsinnig viel Energie ab und die Mädchen fallen unter den Tisch. Ich arbeite mit Ignorieren, mit Strafen, mit Elterngesprächen – aber ich habe nicht den Eindruck, dass ich damit viel erreiche.

Wenn ich in den Medien diese Geschichten über die „Armen Jungs“ lese, die in der Schule angeblich so vernachlässigt sind, werde ich total aggressiv. Wir hatten auch mal eine Veranstaltung während der Ausbildung zu diesem Thema: die Jungs als Bildungsverlierer. Da habe ich in einem Vortrag versucht darzulegen, dass das nicht stimmt und die Männer immer noch die Bildungsgewinner sind. Vor allem, wenn man mal schaut, wo sie dann mit 40 auf der Karriereleiter stehen. Da bin ich teilweise belächelt worden, selbst vom leitenden Pädagogen.

Ich finde, es läuft in der Sozialisation der Jungs was falsch. Die Familien und die Schulen sollten darauf hinarbeiten, dass sie einfach lernen, sich an Regeln zu halten. Und da geht es eben ganz stark um das Frauen- und Männerbild, das sie von Anfang an vermittelt bekommen. Im Elterngespräch bekomme ich oft zu hören: „Jungs sind halt so!“ Dass Jungs „so“ sind und auch sein müssen und Mädchen halt anders sind – das wird überhaupt nicht mehr in Frage gestellt. Diese Klischees und Rollenbilder werden wieder rückwärtsgewandter und verfestigen sich gerade auf ganz unangenehme Weise.

Das macht sich auch an der Sprache bemerkbar. Ich bin ja ein Kind der 80er Jahre und bemühe mich sehr um geschlechtergerechte Sprache. Aber wenn ich zum Beispiel die weibliche Form benutze, machen sich alle drüber lustig, auch die Mädchen. Die stellen nicht in Frage, dass man sie als „Schüler“ bezeichnet und uns Lehrerinnen als „Lehrer“. Die bewerben sich auch als „Bürokaufmann“ und finden das gar kein Problem. Sie halten sich für emanzipiert und gleichberechtigt. Ich stoße auf großes Unverständnis, wenn ich ihnen erkläre, dass das in vielen Bereichen eben doch noch gar nicht so ist. Und dass wir mit unserer Sprache eben unsere Wirklichkeit beeinflussen, verstehen die wenigsten.

Dass die Rollenbilder wieder so klischeemäßig sind, hängt auch damit zusammen, was die Mädchen in den Medien so zu sehen kriegen. „Germany’s Next Topmodel“ und diese Real-Life-Serien, die sie gucken. Ich bin kürzlich mit Viertklässlern ins Schullandheim gefahren und habe im Zug ein Gespräch zwischen drei Mädchen mitbekommen. Die eine sagte, sie sei viel zu dick und hätte so fette Schenkel. Und dann ging es die ganze Zeit darum, dass sie nicht schön genug sind. Es war haarsträubend.

Und das alles wirkt sich auch auf ihre Berufswahl aus. Auch da geht die Entwicklung dahin, dass sie immer stärker die so genannten „Frauenberufe“ wählen. Wir versuchen zwar, mit Girls’ Day und Boys’ Day dagegenzuhalten, aber mit geringem Erfolg.

Hinzu kommt: Das Problembewusstsein bei meinen Kolleginnen ist auch relativ gering. Wenn ich den Mädchen zum Beispiel davon abrate, Verkäuferin oder Friseurin zu werden – einfach, weil man davon nicht leben kann –, dann stoße ich auch bei meinen Kolleginnen auf völliges Unverständnis. Die sagen dann: „Die sollen doch lernen, was ihnen Spaß macht!“

Die Jungs sind in ihrer Berufswahl sehr technisch orientiert. Dass da mal einer sagt, er möchte zum Beispiel Erzieher werden, ist selten. Die Jungs dürfen kaum vom Rollenklischee abweichen, sonst werden sie ganz schnell in so eine „Mädchenecke“ oder „Schwulenecke“ gestellt. Ein Junge muss in der Klasse schon eine ganz herausragende Position haben, um es sich leisten zu können, zum Beispiel lange Haare zu haben.

Ich versuche, da ein bisschen gegenzuarbeiten und mache das auch im Unterricht zum Thema. Sei es, dass wir über Conchita Wurst sprechen oder auch im Religionsunterricht über Jesus, den ich provokativ als die „erste Emanze“ bezeichne, weil er Frauen gleichwertig behandelt hat. Es gibt auch tolle Unterrichtsmaterialien, zum Beispiel die Unterrichtsreihe „Mach es gleich“ aus Österreich, mit der man super zum Thema Geschlechterrollen und Klischees arbeiten kann. Und bei manchen Kindern habe ich durchaus das Gefühl, dass sie da was verstehen und sich wirklich auseinandersetzen.

Sowas müsste schon in der LehrerInnen-Ausbildung vorkommen. Die jungen Kolleginnen, die aus dem Referendariat kommen, haben kaum einen Bezug zu den Geschlechterthemen und überhaupt kein Bewusstsein über die Benachteiligung von Frauen. Die sprechen von sich auch ganz selbstverständlich als „Lehrer“ – das gab’s vor 20 Jahren nicht! Die können natürlich auch den Kindern nichts anderes beibringen. Gerade in der Lehramtsausbildung hat das Thema Gender nur noch wenig Bedeutung. Benachteiligung wird nur noch „intersektionell“ betrachtet. Wer sich für Frauenthemen auch auf kultureller Ebene einsetzt, gilt schnell als rassistisch – wie in der Politik halt auch!

Ich hätte an meiner Schule gern Arbeitskreise, in denen wir uns fragen: Wie gehen wir mit diesen auffälligen Jungs um? Wie fördern wir die Mädchen? Die sind so leistungsfähig! Aber sie sind so oft sich selbst überlassen und müssen sich so vieles selbst erarbeiten, weil sie die Energie nicht bekommen, die wir in die Jungs stecken müssen. Was die Mädchen können würden, wenn sie genauso viel Zeit kriegen würden wie die Jungen, das wäre umwerfend! Wenn ich daran denke, wird’s mir richtig übel.

Dazu müsste es auch Fortbildungen geben. Die müssten aber verpflichtend sein, denn ich sehe nicht, dass meine KollegInnen da freiwillig hingehen würden. Sie haben einfach kein Bewusstsein für das Problem. Sie leiden zwar auch unter diesen Jungen, aber sie tun es eben ab mit dem Spruch: „Die sind halt so.“ Manchmal wird zwar einer zur Schulsozialpädagogin geschickt – aber der Gedanke, dass das Verhalten der Jungs irgendwas mit unserer Jungen-Sozialisation zu tun haben könnte, der ist nicht da. Und das ist der Knackpunkt.

Hinzufügen möchte ich noch ein drastisches Erlebnis direkt vor den diesjährigen Sommerferien. Ich habe mit einer neunten Klasse ein Abschlussfrühstück gemacht, bei dem sie einen Film schauen wollten. Den ersten Film brach ich nach 15 Minuten ab, weil er derart sexistische und herabwürdigende Darstellungen von Mädchen beinhaltete, dass ich es nicht verantworten wollte, ihn weiter zu zeigen. Dann entschieden die SchülerInnen sich für eine Persiflage über den nordkoreanischen Präsidenten. In diesem Film musste ich mir aber, obwohl er ab zwölf freigegeben ist, derart pornografische Sprüche anhören – vor allem in Richtung Analverkehr und „Gangbang“ und klischeehafte Darstellungen Richtung „Prostitution ist normal“ –, dass mir fast das Gebiss rausgefallen ist! Was mich am meisten erstaunt hat, war, dass die Jugendlichen das scheinbar normal fanden! Ich denke, die Pornografisierung ist schon so weit fortgeschritten, durch die Verbreitung entsprechenden Materials im Internet, dass das Bewusstsein bei den Konsumierenden verändert ist. Der bekannte Gehirnforscher Prof. Manfred Spitzer warnte schon vor Jahren vor den Folgen, vor allem bei den Jungen.

Ich habe daraus meine Konsequenzen gezogen. Ich möchte ab übernächstem Schuljahr an eine private Schule gehen, an der im Rahmen einer Heimunterbringung speziell traumatisierte Mädchen und BorderlinerInnen unterrichtet werden, die vor allem häusliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt haben. Dort gibt es ganz kleine Klassen und eine ganz enge Zusammenarbeit mit den SozialpädagogInnen und BetreuerInnen. Und ich bin sehr glücklich, dass ich mich dort für die Mädchen engagieren kann.

 

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