Sie fühlen & kommunizieren

Florianne Köchlin mit ihren Tomaten. © Benedikt Dittli
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Florianne Koechlin, wenn diese Tomaten ein Problem haben, besprechen sie es dann miteinander?
Vielleicht. Wird zum Beispiel eine Tomate von einer Raupe angegriffen, wehrt sie sich. Sie produziert Solanin und andere Stoffe, um der Raupe den Appetit zu verderben. Gleichzeitig produziert sie einen Duftstoff, mit dem sie ihre Nachbarinnen warnt. Der Duftstoff bedeutet: ­‚Achtung, hier kommt ein Feind!‘

Auch wenn die Nachbarin selber noch nicht angefressen wurde, weiß sie nun trotzdem schon, dass ein Feind in der Nähe ist?
Genau. Das sehen wir daran, dass sie ebenfalls beginnt, sich zu schützen, noch bevor sie selbst angegriffen wird. Die ­Tomate – wie andere Pflanzen auch – weiß nicht nur, dass sie angegriffen wird, sondern auch von wem.

Wie kann sie denn ihren Feind identifizieren?
Der Speichel des Insektes verrät ihr, um wen es sich handelt. Dann holt sie sich den geeigneten Bodyguard. Wird sie von Spinnmilben angegriffen, produziert sie einen Duftstoff, der Raubmilben anzieht, die dann die Spinnmilben fressen. Bei einem Raupen-Angriff lockt sie mit einem anderen Duftstoff Schlupfwespen herbei, die wiederum die Raupen fressen.

Kommunizieren alle Pflanzenarten so miteinander?
Ja. Man kennt über 1.000 Duftstoffe, die Pflanzen einsetzen, um mit ihrer Umgebung zu kommunizieren. 10 bis 15 dieser Stoffe kommen – dies nimmt man bis jetzt noch an – bei allen Pflanzen vor. Es ist sozusagen das Grundvokabular. ­Bestimmte Pflanzenarten kennen noch andere Duftstoffe, um sich mitzuteilen – vergleichbar mit einem Dialekt.

Also hat jede Pflanzenart ihre ­eigene Sprache? Oder bloß jede Gattung?
So genau weiß man es nicht. Klar ist hingegen, dass sich auch unterschiedliche Arten verstehen, zum Beispiel der Tabak und der Salbei.

Gibt es einen Unterschied zwischen Nutz- und Wildpflanzen?
Da weiß man noch wenig. Doch einige Nutzpflanzen sind so stark gezüchtet, dass sie die Kommunikationsfähigkeiten verloren haben. Bei der Baumwolle weiß man zum Beispiel, dass die gezüchtete Sorte viel weniger Duftstoffe kennt als die wilde Baumwolle.

Hochgezüchtete Nutzpflanzen haben also ihre Sprache verlernt?
Verlernt vielleicht nicht, aber eingebüßt. Maispflanzen in einer großen Monokultur stehen da wie Autisten. Sie werden von unten und oben bespritzt mit chemischen Mitteln, die der Pflanze helfen sollen, den maximalen Ertrag abzuwerfen. Für sie ist es also überflüssig geworden, mit Duftstoffen mit ihrer Umgebung Kontakt aufzunehmen oder mit Pilzen im Boden ein Netzwerk zu spannen, um an möglichst viele Nährstoffe zu kommen.

Die Kommunikation findet also auch ­unterirdisch statt?
Ja, sogar recht intensiv. Die meisten Wurzeln bilden zusammen mit Pilzfäden ein Gewebe, ein so genanntes Mykorrhiza-­Netz. Die Pflanze gibt dem Pilz Zucker, und er besorgt ihr dafür Nährstoffe aus dem Boden. Seit einigen Jahren weiß man, dass über dieses Netzwerk auch Informationen ausgetauscht und Nährstoffe nicht nur von Pilz zu Pflanze, sondern auch von Pflanze zu Pflanze transportiert werden.

Wie hat man das herausgefunden?
An der Universität Basel haben Forscher um Andres Wiemken eine Hirse- und eine Flachspflanze gemeinsam in Töpfe gesetzt. Einmal mit Mykorrhiza-Netz, einmal ohne. Mit den Pilzfäden wurde der Flachs mehr als doppelt so groß wie ohne. Mit neuesten Methoden fanden die Forscher heraus, dass die Hirse viel von ihren selber produzierten Zuckerverbindungen in dieses Mykorrhiza-Netz einspeist. Der Flachs profitiert davon. Die Hirse, die mit dem Flachs in keiner Weise verwandt ist, füttert also den Flachs. Unglaublich!

Und wie kann man im eigenen Garten diese Kommunikation fördern?
Indem man eine möglichst vielfältige Mischkultur hat. Eine große Artenvielfalt hilft ebenfalls. Und selber experimentieren ist ganz wichtig. Den Boden nicht zu tief umarbeiten, denn dabei gehen die Mykorrhiza-Netze kaputt, und sie müssen wieder mühsam aufgebaut werden. Es gibt erste Untersuchungen, die zeigen, dass in Bio-Böden mit Mischkultur die Mykorrhiza-Netze bis zu 40 Prozent größer sind als in herkömmlich bewirtschafteten Monokulturen. Diese Mykorrhiza-Netze sind wie ein unter­irdischer Marktplatz – oder wie ein unterirdisches Internet der Pflanzengemeinschaften.

Wir spazieren von den Tomaten zu den Bohnen, zum Mais und schließlich zum Bach. Florianne Koechlin spricht voller Begeisterung von den vielen Erkenntnissen rund um die Pflanzen. Sie ist 67, im Renten-Alter, könnte sich also zur Ruhe setzen. Aber daran denkt sie nicht. Die Pflanzen beschäftigen sie viel zu sehr, als dass sie nun einfach aufhören könnte, darüber nachzudenken und zu berichten. ­Gerade jetzt, wo in der Wissenschaft so viel im Fluss ist. Wir hätten überhaupt erst ­einen winzigen Einblick, sagt sie. Es gäbe noch viel zu entdecken und zu verstehen.

Weshalb ist in den letzten Jahren das ­Interesse an den Fähigkeiten der Pflanzen so stark gestiegen?
Noch vor zwanzig Jahren gehörte es in den Bereich der Esoterik, wenn man sagte, Pflanzen sprechen miteinander. Erst als Mitte der 1990er-Jahre die ersten wissenschaftlich fundierten Resultate publiziert wurden, bildeten sich weltweit Arbeitsgruppen, die sich mit dem Thema Pflanzenkommunikation beschäftigen.

Werden wir das Rätsel des Pflanzenreichs einmal vollends lösen können?
Das denke ich nicht. Aber je mehr wir wissen, desto mehr verschwindet das Bild von der Pflanze als Bio-Automat, die in ihrem Leben bloß ihr genetisches Programm abspult. Eine Pflanze ist mehr. Sie ist ein Subjekt, das in Beziehungsnetze eingebunden ist – ganz wie wir selber auch.

Was hat Sie persönlich eigentlich am meisten zum Staunen gebracht?
Es ist die Gesamtheit dieser Erkenntnisse, die mich begeistert. Pflanzen als Wesen, die man zu kennen glaubte, die jedoch viel lebendiger, viel fähiger sind, als wir je gedacht hätten. Wenn ich jetzt an diesem Bach entlang gehe, an diesen Bäumen und Sträuchern vorbei und mir vorstelle, wie hier gewispert und geflüstert wird, ohne dass ich es sehe oder verstehe, und dass hier gleich unter mir im Boden ein reger Austausch an Nährstoffen und Informationen stattfindet – das fasziniert mich enorm.

Weshalb haben wir den Pflanzen bis jetzt so wenig zugetraut?
In Descartes’ Philosophie waren Tiere und Pflanzen nur Objekte – das prägt uns bis heute. Im letzten Jahrhundert ist dann die Mauer zwischen Mensch und Tier löchrig geworden. Aber Bauern mit „grünem Daumen“ sowie Gärtnerinnen und Gärtner haben den Pflanzen schon immer viel zugestanden. Nur die Wissenschaft nicht.

Die Schweiz hat 1992 als erstes Land weltweit die Würde der Kreatur in der Verfassung festgeschrieben. Haben andere ­Länder nachgezogen?
Nein.

Was bedeutet dieser Verfassungsschutz für die Pflanzen in der Schweiz?
Zuerst einmal nichts. Aber für uns ist es ein starkes Argument dafür, dass Pflanzen, die ja auch Kreaturen sind, nicht einfach nur Objekte sind, mit denen man machen kann, was man will. Man soll nicht beliebig Gene verändern oder sie komplett ­ihrem natürlichen Umfeld entziehen.

Werden Pflanzen dadurch nicht vermenschlicht?
Dieser Vorwurf kommt natürlich oft. Aber wie soll man es anders beschreiben als mit Worten, die wir auch bei menschlichen Tätigkeiten brauchen? Man hat zum Beispiel herausgefunden, dass Pflanzen aus Erfahrungen lernen und sich erinnern können. Weshalb soll man hier also nicht auch wie beim Menschen von Lernen und Erinnern sprechen?

Vielleicht braucht es einfach Zeit, bis sich solche unerwarteten Erkenntnisse im allgemeinen Bewusstsein niederschlagen.
Davon gehe ich aus. Wenn wir zum Beispiel an den Aufruhr denken, als vor rund 80 Jahren das erste Hormon in ­einer Pflanze nachgewiesen wurde. Damals war man der Ansicht, nur Tiere und Menschen würden Hormone produzieren. Pflanzen nicht. Etwas später sprach man dann von Pflanzenhormonen, um den Stoff sprachlich abzugrenzen. Mittlerweile kennt man unzählige Hormone und weiß auch, dass einige sowohl beim Menschen als auch bei Pflanzen vorkommen – und es stört sich niemand mehr daran. Wir brauchen ein neues Denken über Pflanzen.

Sarah Fasolin

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Florianne Koechlin/Denise Battaglia: "Mozart und die List der Hirse, Natur neu denken" und "Jenseits der Blattränder: Eine Annäherung an Pflanzen" (beide Lenos-Verlag).

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Ein Plädoyer für das Unkraut

Brunhilde Bross-Burkhardt in ihrem Garten - mit Unkraut. © Edgar Burkhardt
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Als studierte Vegetationskundlerin mag ich generell alle Pflanzen, auch diejenigen, die als Unkräuter abgestempelt sind. Als gärtnernder Privatmensch stehe ich den Unkräutern allerdings zwiespältig gegenüber. Unkräuter sind für mich, ich bekenne es, Lust und Last zugleich. In letzter Zeit schlägt das Pendel eher zur Last hin aus. Denn objektiv betrachtet vereinnahmt der Umgang mit dem Unkraut, mit dem überbordenden Aufwuchs auf Gemüse- und Staudenbeeten und an Wegrändern, doch ziemlich viel von meiner knappen Zeit, die ich als gärtnernde Autorin überhaupt im Garten zubringen kann.

Unkraut ist Ausdruck der Persönlichkeit

Ich hadere manchmal mit mir, dass ich eine solch nutzlose Arbeit verrichten muss und weit und breit niemand da ist, der sie mir abnehmen könnte. Vor Jahrzehnten musste ich mir solche Gedanken noch nicht machen. Anfangs war mein Garten noch ziemlich unkrautfrei. Doch der unkrautfreie Zustand war nur von kurzer Dauer. Rasch entwickelte sich eine vielfältige Vegetation, denn ich greife nicht allzu rigoros ein und lasse manche Pflanze stehen, die blüht und ihre Samen ausstreut. Ich finde wild aufkommende Pflanzen mit ihren besonderen Gestalten ebenso ästhetisch wie Zierpflanzen. Mir gefällt es, wenn die Nesselblättrige Glockenblume unverhofft im Staudenbeet auftaucht oder wenn die Zaunwinde einen Maschendrahtzaun erobert.

Ich finde, dass mein leicht verunkrauteter Garten auch Ausdruck meiner Persönlichkeit ist, die Neues, Ungeplantes zulässt, die streng Geregeltes und Abgezirkeltes überhaupt nicht mag. Ich lasse der Natur gerne ihren Lauf.

Überall, wo ich mich aufhalte, regis­triere ich, welche Arten an diesem speziellen Standort wachsen und kann aus der Zusammensetzung vieles über den Boden und das Kleinklima ablesen. Weil sie Standorteigenschaften ziemlich genau anzeigen, werden viele Unkräuter deshalb in der Fachsprache auch als Zeigerpflanzen bezeichnet.

Der Acker-Schachtelhalm beispielsweise deutet immer auf Staunässe und Stauschichten im Bodenuntergrund hin. Besonders interessant finde ich Ödland und Bahndämme. Bahnfahrten und Wartezeiten auf Bahnhöfen sind nie langweilig für mich, weil sich im Bahnschotter eine besondere Flora zeigt. So finde ich es auch hochinteressant, über Jahrzehnte die Vegetationsentwicklung in meinem Garten ­beobachten zu können. Manche Pflanzenarten kommen, andere ziehen sich zurück. So war vor Jahren die Acker-Lichtnelke – ein betörend duftender Abendblüher – plötzlich auf meinen Gemüsebeeten. Wärmeliebende Arten wie die Hühnerhirse oder der Vielsamige Gänsefuß sind ebenfalls eingewandert und breiten sich auf den Beeten aus. In Kästen und Töpfen kamen plötzlich einzelne Pflanzen des schön und lange blühenden Schmalblättrigen Hohlzahns auf. Den sehe ich sonst nur auf Bahndämmen. Der Hornfrüchtige Sauer­klee mit seinen rötlichen Blättern und dottergelben Blüten hat sich schon länger in Töpfen und im Erdbeerbeet angesiedelt und hält sich hartnäckig.

Es liefert 
Informationen über den Garten

Bei den Neueinwanderern ist oft nicht klar, wie sie in den Garten gelangten; ob sie von alleine (also durch Zuflug, über Tiere, über verunreinigtes Saatgut oder mit Blumenerde) aufkamen. Oder ob nicht ich selbst es war, die ihnen zum Einzug in meinen Garten verhalf. Denn ich streife oft durch die Botanik und bringe da sicher manchmal unabsichtlich Fruchtstände und einzelne Samen in den Garten mit – als Anhängsel an Schuhen oder Kleidung oder mit Wildblumensträußen.

Auch manche Kulturpflanzen sind verwildert und suchen sich ihren Platz. Ich bezeichne diese Arten gerne als „Gartenvagabunden“. Die Rede ist von der Süßdolde mit ihren farnartigen Blättern, von der Kronen-Lichtnelke mit ihren samtigen bläulich-grünen Blättern oder vom duftigen Gelben Lerchensporn.

Bei mir dürfen sie alle leben. Fast alle. Die den Boden durchziehenden Wurzelunkräuter Acker-Schachtelhalm, Giersch und Acker-Winde, die viel Jätarbeit mit sich bringen, möchte ich nicht im Garten haben. Und Brombeerranken und Gehölzsämlinge entferne ich ebenfalls. Denn sonst würde mein Garten in kürzester Zeit zum Gebüsch und schließlich zu einer Art Wald.

Auch ökologisch wirtschaftende Bauern und Gärtner müssen pflügen, hacken, abflammen und das Unkraut mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Denn sonst würden die konkurrenzkräftigen Unkräuter die schwächeren Nutzpflanzen bedrängen oder gar verdrängen, sodass es nichts mehr zu ernten gäbe.

In meiner privaten Umgebung stehe ich mit meiner toleranten Einstellung zum Unkraut auf ziemlich verlorenem Posten. Ich brauche mich nur in den Gärten in meiner Nachbarschaft umzuschauen. Da bleibt kein einziges wild aufkommendes Kraut stehen. Die Nachbarn, die ich insgeheim als „Kehrwochengärtner“ bezeichne, zupfen, rupfen und kratzen mit Inbrunst jedes Kraut aus den Fugen oder hacken es vom Beet. „Unkraut“ muss weg, es muss bekämpft werden. Der Garten soll aufgeräumt sein wie ein Wohnzimmer. Und dieses Ziel wird mit vielen im Gartencenter angepriesenen Gerätschaften und viel Energie verfolgt. Die harmlose Taubnessel wird genauso ausgerissen wie die Wilde Waldrebe oder der Efeu.

Wenigstens nehmen die Kehrwochengärtner keine Herbizide, sondern gehen mechanisch vor und verbringen so ihre Tage auf Kissen oder Knieschonern kniend dem Unkraut hinterherarbeitend. Irgendwie kann ich es da schon verstehen, dass sie, wenn ihnen das Knien doch zu viel wird, gleich den Garten zupflastern oder zuschottern, um die Mühe des Unkrautjätens vom Hals zu haben.

Und scheinbar macht es manchen Angst!

Meine Erklärungen und Hinweise auf die wichtige ökologische Funktion der Unkräuter, selbst über den direkten Nutzen als Bienenweidepflanzen, wollen meine Nachbarn nicht hören. Manchmal höre ich unschöne Begriffe, wenn sie von Pflanzen sprechen. „Dreck“ ist noch ein harmloser Ausdruck. Die Kehrwochengärtner wollen auch gar nicht wissen, wie die Arten heißen, geschweige denn, wie sie sich vermehren und ausbreiten, welchen Insekten und Schmetterlingen sie Lebensraum bieten. Ich stelle mir vor, dass unkontrolliert wachsende Vegetation Urängste in ihnen weckt. Urängste vom Verschlungenwerden in der Wildnis ... Ein weites Feld für die Tiefenpsychologie tut sich da auf.

Schon über die Vorsilbe „un“ mit ihrem abwertenden Beiklang lässt sich sinnieren. Sie rückt das Unkraut in die Nähe des Unglücks bzw. Unbills. Oder die Redewendung „Unkraut vergeht nicht“. Der Duden versteht unter Unkraut Pflanzen, die zwischen Nutzpflanzen wild wachsen „und deren Entwicklung behindern“. Diese Definition bezieht sich jedoch nur auf den Ackerbau und den Gartenbau und greift etwas kurz. Wer von Unkraut spricht, meint damit Kraut im Plural. Ein Unkraut kommt selten allein – es erscheinen viele Exemplare einer Art und/oder eine Vielzahl von Arten. Aus der Tatsache, dass seit einiger Zeit viele den Begriff Unkraut gerne umschiffen und lieber von Beikraut oder Wildflora sprechen, kann man schließen, dass ein Umdenken im Gange ist und eine gewisse Toleranz Raum greift. Hoffnung für das „Unkraut“.

Den Gundermann oder das Pfennigkraut unter Sträuchern einfach wachsen lassen, das wäre schon ein Anfang. Unkräuter geradezu als Aushängeschild eines Gartens, als bewusst gesetzter Kontrapunkt zu den um sich greifenden steinernen, öden Vorgärten gesetzt, das wäre doch etwas! Ein Plädoyer also für Brennnessel, Ehrenpreis & Co., die mit ihren interessanten Formen und vielfältigen ökologischen Funktionen Garten- und Siedlungsräume bereichern. Ich bekenne mich dazu!

Brunhilde Bross-Burkhardt
Die Agrarwissenschaftlerin lebt in Langenburg/Baden-Württemberg. Sie hat sich der Botanik und dem biologischen Land- und Gartenbau verschrieben.

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Der Text ist ein Nachdruck aus: Die Philosophie des Gärtnerns (Hrsg. Blanka Stolz, Mairisch Verlag, 18.90 €)

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