VaterTochter Ellen

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"Komm mal her, Ellen“ ruft der Vater durch die Werkstatt. „Hier kannst du was lernen.“ Und schon sind beide mitten in der Fachdiskussion.

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Wir stehen in einer Karosseriewerkstatt in Mönchengladbach. Sozusagen im Kindergarten von Ellen Lohr, 54. Denn genau hier hat die spätere Rennfahrerin als Dreijährige mit Autofarben gepanscht, als Fünfjährige Schrauben sortiert und als Zwölfjährige das Reparieren von Motoren gelernt. Ihr Begleiter und Lehrmeister: Papa Alfred. Über der Werkstatt ist die Wohnung der Lohrs, da wohnt der Vater, 82, heute noch. Und packt in der Werkstatt immer noch mit an, wenn Not am Mann ist.

Den kleinen Holzverschlag ganz hinten will Alfred eigentlich nicht aufmachen, „da ist es so verstaubt“. Aber was sich hinter der Tür verbirgt, ist eigentlich reif fürs Motorsport-Museum: Ellens erster Rennanzug, Größe 164, ihr Kart („Ich wusste gar nicht, dass es das noch gibt“), Pokale, Helme. Später geht’s an den alten italienischen Abschleppwagen, der in der Werkstatt darauf wartet, für einen Sammler restauriert zu werden. Und auf dem „Soccorso Stradale“ geraten Vater und Tochter so richtig in Fahrt. Sie am Steuer, er am Schalthebel.

"Ellen, was macht dich zur Vatertochter?", das hat Bettina Flitner die Rennfahrerin gefragt. Das Interview mit Ellen und Vater - und anderen spannenden VaterTöchtern - in der November/Dezember-EMMA lesen.

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