Friedliches Pflaster?

Nach dem Mord an zwei Prostituierten erklärt die Beratungsstelle „Kassandra“, Prostitution sei nicht gefährlicher als andere Jobs. Sandra Norak ist darüber entsetzt. Sie hat mehrere Jahre in Nürnberg angeschafft. Ihre Erfahrung: Rockerbanden kontrollieren das Milieu. Und dann ist da noch die Gewalt durch Freier.

Warum die Ramadan-Demo in Köln verlogen ist

Marek Lieberberg (Foto) fordert muslimischen Protest gegen Terror. Necla Kelek kritisiert die Halbherzigkeit von MuslimInnen wie Lamya Kaddor, für die der Islam so gar nichts zu tun hat mit dem Terror. Die Deutsch-Türkin findet: Alle MuslimInnen stehen in der Verantwortung gegen den Islamismus - so wie einst alle Deutschen gegen den Nazismus.

„Bring Bivsi back!“

In Duisburg wird die 14-jährige Schülerin Bivsi nach Nepal abgeschoben. Ihr ganzes Leben hat sie in Deutschland verbracht. Eine Stadt ist fassungslos. Die MitschülerInnen protestieren und gehen gegen die Abschiebung von Bivsi und ihren Eltern auf die Straße. Auch eine Online-Petition fordert ihre Rückkehr.

Manspreading? Ya basta!

Breitbeinig sitzen verboten: Madrid sagt den Breitmachmackern den Kampf an. In Bussen hängen jetzt Verbotsschilder. Initiiert haben das spanische Feministinnen. In Deutschland dürfen Männer sich noch unbescholten breitmachen. Fragt sich nur, wie lange noch. Denn Initiativen wie in Madrid gibt es inzwischen in vielen Städten.

„Wir weisen täglich eine Frau ab!“

Der Dachverband der autonomen Frauenhäuser protestierte in Weimar, weil in Deutschland 4.300 Frauenhausplätze fehlen. Und was sagten die Frauenministerinnen? Auf der Konferenz der Landes-Frauenministerinnen stand das Thema leider nicht auf der Tagesordnung. Dabei geht es manchmal um Leben und Tod.

Erste Wahl? Meldet euch!

Im September sind Bundestagswahlen. Wir suchen Erstwählerinnen für ein EMMA-Gespräch. Wer seid ihr – und was bewegt euch? Und was erwartet ihr von den PolitikerInnen? Schreibt uns einfach eine E-Mail mit ein paar Infos über euch - inklusive Name, Alter und Wohnort.

Manchester: Das fatale Schweigen

Das Manchester-Attentat war ein gezielter Angriff auf Mädchen. Und auf die Emanzipation. Aber darüber wird geschwiegen, klagt nicht nur die Journalistin Emma-Kate Symons. Dieses Schweigen gerade unter den westlichen Feministinnen ist nicht neu. Es tritt immer dann auf, wenn es um darum geht, den Frauenhass als Teil des politisierten Islams zu benennen.

14 Jahre für den Täter von Hameln

Es war eine öffentliche Hinrichtung. Dennoch hat das Landgericht Hannover Nurettin B. nicht zu lebenslänglich verurteilt. Sein Opfer Kader K. ist entsetzt. Es grenzt an ein Wunder, dass sie die unfassbar brutalen Attacken ihres Ex-Mannes überlebte. Doch der Richter hielt dem Angeklagten einiges zugute.

Manchester: Waren Mädchen das Ziel?

Diese Frage stellt die internationale Presse nur zwei Tage nach dem Attentat bei dem Konzert in Manchester. Die Hinweise sind bedrückend. Denn Ariana Grande ist ein Mädchen-Super-Star. Es war also klar, dass das Attentat vor allem Mädchen und deren Mütter treffen wird.

Schüler im Rock rocken Frankreich!

Es begann an einer Schule als Protestaktion genervter Schülerinnen gegen Anmache. Jetzt machen auch Jungen im ganzen Land mit beim „Tag des Rocks“. Zum ersten Mal riefen alle vier Schulgewerkschaften zum „Jour de la jupe“ auf. Es geht um Sexismus: von ungleicher Bezahlung bis sexuelle Belästigung.

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