Christine Lavant: Die Wiederentdeckung

Sie schlug sich als Strickerin durch und lebte auch dann noch in einer Dachkammer, als sie schon den Georg-Trakl-Preis bekommen hatte. Christine Lavant (1915-1973) schrieb geniale Gedichte und Prosa. Jenny Erpenbeck hat sich auf die Spur ihrer österreichischen Kollegin begeben und ein einfühlsames Porträt geschrieben.

Mitgefühl für Juden & Palästinenser

Die Hamas hat mit ihrem Terrorangriff am 7. Oktober 1.139 Menschen massakriert. Nun steht Israels schiere Existenz auf dem Spiel. Davon ist die israelische Soziologin Eva Illouz zutiefst überzeugt. Und sie fordert Mitgefühl, für Juden wie Palästinenser.

Rassismus-Studien: Die Manipulation

Haben wirklich so viele Deutsche ein „rechtsextremes Weltbild“, wie Studien behaupten? Prof. Susanne Schröter, Gründerin des „Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam“ zweifelt. Sie zeigt in ihrem gerade erschienenen Buch, wie eine „woke Linke“ Wissenschaft durch Ideologie ersetzt.

Oberlauringen und seine Juden

Im Herbst 2023 fuhr Alice Schwarzer nach Oberlauringen in Unterfranken. Es ist das Dorf ihrer Kindheit. 1943/44 wurden sie und ihre Großeltern dorthin evakuiert. Das protestantische Oberlauringen war eine Nazi-Hochburg. Wie das Dorf mit seinen Juden und dem Holocaust umging – und was heute passiert.

Das Leben der Emmie Arbel

Über vier Jahre lang hat Barbara Yelin die Holocaust-Überlebende Emmie Arbel begleitet, ihr Leben in Bilder und Worte gefasst - und Darstellungen für das Unsagbare gefunden.

Rabtaldirndln erobern die Bühne

Seit 20 Jahren machen die „Rabtaldirndln“ aus Graz feministisches Theater. Ihre Stücke heißen „Female History“ oder „Böse Frauen“. In ihrer aktuellen Jubiläumsproduktion „Ahnfrauen“ nehmen die vier Dirndln das spezielle Verhältnis von Müttern und Töchtern aufs Korn. Ihre eigenen Mütter machen auch mit.

Doku über Sander: Helke räumt auf

Sie hielt 1968 die berüchtigte „Tomatenrede“, initiierte 1972 die Initiative „Brot und Rosen“ und brach 1992 mit ihrem Film „BeFreier und Befreite“ das Schweigen über Kriegsvergewaltigungen. Jetzt ist die Filmemacherin und feministische Pionierin Helke Sander selbst Gegenstand eines Films: „Aufräumen“ startet am 7. März im Kino.

Maria Montessori - ihr Leben als Film

Sie hat nicht nur die Ideen von Erziehung und Schule revolutioniert, die Feministin und Pazifistin (1870-1952) zählt auch zu den großen Frauen des 20. Jahrhunderts. Die Französin Léa Todorov setzt der weltbekannten Pädagogin und ihrem „unerhörten Weg“ ein großes filmisches Denkmal. Bundesweiter Kinostart ist am 7. März – zum Weltfrauentag.

Haben die Mädels keinen Bock mehr?

Extrem lange Fingernägel sind im Trend. EMMA-Redakteurin Chantal Louis wollte wissen, wie frau den Alltag mit diesen Teufelskrallen bewältigt und hat sie sich angeklebt. Jetzt stellt sie sich noch mehr Fragen als vorher. Allen voran: Wie konnte das passieren? Und: Was sind die wahren Motive der Mädels?

"An mir klebt ein Preisschild!"

Am 21. November fand im tschechischen Parlament eine internationale Konferenz zum Thema Leihmutterschaft statt. Auf ihr sprach auch Olivia Maurel. Sie wurde von einer Leihmutter in den USA geboren. Das beschäftigt sie ihr ganzes Leben. Warum Maurel heute eine der vehementesten Stimmen gegen Leihmutterschaft ist.

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